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Feuerwehr in OÖ
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Feuerwehr in OÖ - Finanzierung

Fireworld - Das Feuerwehrsystem in OÖ
Finanzierung des Systems

Eine Seminararbeit von Wolfagng Denk, Freiwillige Feuerwehr Thalham bei Wels, OÖ

4. Finanzierung
Finanziert sollten die Feuerwehren eigentlich von den Gemeinden, in deren Gemeindegebiet sich diese befinden werden. Zusätzlich gibt es vom Land Oberösterreich Unterstützungen in Form von Subventionen, die jeder Feuerwehr gewährt werden. In der Realität sieht das Ganze (leider) etwas anders aus: Die Tatsache, dass in früheren Jahren den Gemeinden - von Seiten der Feuerwehr mit Mitteln aus Sammelaktionen und dergleichen - teilweise kräftig unter die Anne gegriffen wurde, scheint heutzutage, da die meisten Gemeinden über genügend Einnahmen aller Art verfügen, zu einem fixen Bestandteil in der Entlastung des Gemeindebudgets geworden zu sein. Vor allem bei der Erhaltung und beim Ausbau (=Verstärkung) der Feuerwehr, scheint mir, dass mancherorts an falscher Stelle zu sparen begonnen wird, da die investierten Gelder in Form des verbesserten Brandschutzes wiederum der Gemeinde zu Gute kommen.

Es ist im ureigensten Sinn der Feuerwehr sicherlich nicht ihre Aufgabe, die Mittel, die benötigt werden um Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge und dergleichen anschaffen zu können, durch das Veranstalten von Festen, Bällen und ähnlichem zu erwirtschaften.

4.1. kostenpflichtige Einsätze
Laut Feuerwehr-Tarifordnung5 (vgl. Kapitel 5. Aufgaben) muss für all jene Einsatzleistungen, bei denen - vereinfacht ausgedrückt - keine Gefahr in Verzug ist, vom Auftraggeber/Geschädigten ein entsprechendes Entgelt geleistet werden. Dieses richtet sich nach unten genannter Tarifordnung.

Theoretisch müssten also all jene Feuerwehrmänner, die in ihrer Freizeit (!) für derartige Dienste zur Verfügung stehen - genau genommen - für die von ihnen erbrachten Leistungen selbstverständlich ein entsprechendes Entgelt, welches an die Feuerwehr entrichtet werden muss, erhalten. Hier ist jedoch zu bemerken, dass eine derartige Vorgangsweise nur bei sehr wenigen Feuerwehren auf diese Weise gehandhabt wird, was zwei Hauptgründe zu haben scheint:

Zum ersten wird bei vielen Feuerwehren von Haus aus auf eine Verrechnung von kostenpflichtigen Einsätzen verzichtet, da diese Feuerwehren in ihrem Einflussbereich hauptsächlich auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen sind und sie sich diese (aus gutem Grund) nicht vergraulen wollen. Abgesehen davon, wird die Mannschaft vor Ort (meistens) mit Speis und Trank versorgt.

Feuerwehr-Tarifordnung: Die Feuerwehr-Tarifordnung wird vom Landes-Feuerwehrverband erstellt und regelt die Höhe des Entgeltes sowie alle weiteren eventuell anfallenden Kosten für entgeltpflichtige Einsätze. Die Feuerwehr-Tarifordnung muss vom Gemeinderat des Pflichtbereiches als bindend beschlossen werden; für Einsätze, bei denen ein eigener Tarif zur Geltung kommen soll, hat dieser wiederum vom Gemeinderat per Gemeinderatsbeschluss Gültigkeit zu erlangen. Die Feuerwehr-Tarifordnung besitzt nur im Einflussbereich von freiwilligen und Betriebsfeuerwehren Gültigkeit, bei Inanspruchnahme einer Leistung im Bereich einer Berufsfeuerwehr gilt eine vom Stadtrat beschlossene, unabhängige Tarifordnung. Prinzipiell ist jeder Einsatz einer Feuerwehr kostenpflichtig. Die Feuerwehr-Tarifordnung findet keine Anwendung bei Bränden oder Brandgefahr (ausgenommen Brandwachdienste), bei Elementarereignissen, Unglücksfällen, sowie bei akuten Notständen zur Rettung von Menschen, Tieren oder Sachgütern.

Zum zweiten hat sich in vielen Gemeinden eingebürgert, dass - wenn niemand anders zur Verfügung steht, diese anfallenden Arbeiten von der Feuerwehr erledigt werden. Vor allem bei Wehren mit unterdurchschnittlich wenigen Einsätzen wird ebenfalls, da man über Beschäftigungen dieser Art erfreut ist, wiederum auf eine ordnungsgemäße Verrechnung verzichtet.

Prinzipiell sollte man jedoch, wenn man sich einmal in der Lage befindet, eine derartige Rechnung präsentiert zu bekommen dessen bewusst sein, dass einem von einer Körperschaft öffentlichen Rechtes auf unbürokratische Weise geholfen worden ist und sich einmal überlegen, was diese freiwilligen Helfer eigentlich für die Allgemeinheit darstellen.

Die Einnahmen, dessen sollte man sich bewusst sein, welche durch die Verrechnung derartiger Hilfeleistungen in die Kassen der Feuerwehren fließen, dienen einzig und allein dem Ankauf neuer Ausrüstungsgegenstände, Reparaturen derselben und Verbesserung der Ausrüstung und kommen so, im Endeffekt wieder der Öffentlichkeit zu Gute.

4.2. Spenden
Da viele Gemeinden ihre Feuerwehr(en) mit Finanzmitteln relativ knapp bei Kasse halten schließlich werden von ihnen Feste und dergleichen veranstaltet und die gesparten Mittel anderwärtig investiert werden, ist man von Seiten der Feuerwehr gezwungen, durch Haussammlungen an das Gewissen der Bevölkerung zu appellieren und so für vermehrte Bewegung in der Kasse zu sorgen.

Gott sei Dank hat ein Großteil der Bevölkerung für die Anliegen der Feuerwehr Verständnis und ist auch bereit diese zu unterstützen, doch wird von Seiten der Gemeinden vielerorts bei der Feuerwehr zu sparen begonnen, um andere Projekte zu verwirklichen.

4.3. Sponsoring
Ein Weg, der in Zukunft von den Feuerwehren gegangen werden könnte/sollte, ist sicherlich der des Sponsoring. Viele Firmen werben heute mit astronomische Summen auf den Trikots von mehr (jedoch meist weniger) erfolgreichen Fußballteams, auf sündteuren Plakatflächen und dergleichen. (siehe auch Kapitel 8. Zukunftsperspektiven)

Würde man diese Beträge einzelnen Feuerwehren zur Anschaffung von Ausrüstung zur Verfügung stellen, käme dies einer langfristigen Werbewirkung gleich, da z.B. Fahrzeuge in der Regel länger als 15 Jahre im Einsatz stehen. Von Seiten der Feuerwehren wird sich sicherlich niemand darüber empören, wenn am Heck eines Tanklöschfahrzeuges Slogans wie Löschen auch Sie ihren Durst mit Kracherl XY oder Wir fahren mit gut mit der Bank YZ prangen. Aktuell ist dieses Thema sicherlich noch nicht, da z.B. Banken zur Zeit lieber ihr Geld ortsansässigen Vereinen zur Verfügung stellen.

 


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