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Feuerwehr in OÖ
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Feuerwehr in OÖ - Kosten

Fireworld - Das Feuerwehrsystem in OÖ
Die Kosten der Feuerwehren

Eine Seminararbeit von Wolfagng Denk, Freiwillige Feuerwehr Thalham bei Wels, OÖ

7. Kosten
Wohl in kaum einer Institution abgesehen von medizinischen und paramilitärischen Vereinigungen hat die Entwicklung der Ausrüstungsgegenstände in den letzten beiden Jahrzehnten einen derartigen Fortschritt erfahren wie in der Entwicklung feuerwehrtechnischen Ausrüstungen. Naturgemäß haben aber vor allem neue Technologien ihren Preise.

7.1. Feuerwehrfahrzeuge
Musste man 1980 für ein Löschfahrzeug noch knapp 1 Million Schilling auf dem Konto haben, so fand man 1993 mit 2,6 Millionen für das Fahrzeug der neuen Generation, bzw. mit hart kalkulierten 1,5 Millionen für die mittelgroße Ausgabe gerade noch das Auslangen. Im Bereich der Tanklöschfahrzeuge (TLF-A 2000) ist man derzeit mit etwa 3,5 Millionen Schillingen dabei, Rüstlöschfahrzeuge schlagen sich - je nach Ausführung - mit 3,7 Millionen aufwärts zu Buche.
Um ein den Anforderungen entsprechendes Rüstfahrzeug (hier wird von einem Fahrzeug gesprochen, welches im Landesfeuerwehrkommando schlußendlich als Kleinrüstfahrzeug (KRF) geführt wird) sein Eigen nennen zu dürfen, ist schon eine, für fast alle Gemeinden Oberösterreichs, gewaltige Finanzaufwendung von Nöten, da man von Seiten des Landes nur 250.000 Schilling aus den Förderungstopf bekommen wird. Der restliche Aufpreis, der durchaus zwischen 1,25 und 2 Millionen Schilling liegen kann, ist jedoch selbst aufzubringen.

Die Kosten für schwere Rüstfahrzeuge (SRF) hegen derzeit bei etwas mehr als 3,8 Millionen Schilling. Sollte eine Wehr hier ihre Argumente, weshalb ein derartiges Fahrzeug benötigt wird, stichhaltig vorbringen können und der Ankauf dieses Fahrzeuges vom Landesfeuerwehrkommando gestützt werden, so kommt die Wehr in die günstige Situation der Drittellösung und diversen Sonderzuwendungen, sodass im Endeffekt ein Betrag von etwa 1 Million Schilling aufzubringen ist.

7.2. Persönliche Schutzausrüstung

7.2.1. Schutzbekleidung
Um einen Feuerwehrmann ordnungsgemäß auszurüsten, muss man heutzutage für Einsatzanzug, Regenjacke, Schutzstiefel und Handschuhen mindestens 5.500 öS bereitstellen wohlgemerkt handelt, es sich hierbei um eine einzige Ausrüstungsgarnitur. In den meisten Feuerwehren verfügen jedoch Mitglieder, die verstärkt im Einsatzdienst tätig sind, über zusätzliche Einsatzanzüge, welche wiederum von der Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden (sollten).

Preise: Angaben zu allen Preisen verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Etwaige Stützungsgelder von Seiten des Landesfeuerwehr-Verbandes sind hier nicht berücksichtigt.

Für den Fall, dass sich eine Wehr entscheidet, ihren Mitgliedern die den neuesten Standards entsprechenden Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung zu stellen, hat man sich hier auch mit neuen (preislichen) Standards abzufinden und diese zu akzeptieren. Musste man für Regenjacken bis dato mindestens 1.400 Schillinge an der Kassa abgeben, so steigt dieser Betrag für ein dementsprechendes Mehr an Sicherheit auch mindestens um das Dreifache an.

7.2.2. Feuerwehrhelm
Da die meisten neuen Produkte relativ ähnliche Sicherheitsbedürfnisse befriedigen (sollten), sich jedoch vor allem in Ausarbeitung, Form und - ganz wesentlich - bei den finanziellen Anforderungen unterscheiden, sind hier sicherlich noch nicht die Würfel gefallen. Vor allem die Anschaffungskosten, aber auch die Eindrücke aus persönlichen Tests werden hier sicherlich einen wesentlichen Ausschlag bei den Entscheidungen geben, reicht doch die Preisspanne von 1.600 öS für den normalen Feuerwehrhelm bis zu 4.500,- für ausgereifte High-Tech-Produkte.

7.3. Sonstige Ausrüstungsgegenstände

7.3.1. Aternschutzgeräte
Bei umluftunabhängigen Geräten belaufen sich die Kosten auf etwas mehr als 16.000 Schilling pro Gerät. Eine Atemschutzmaske, die übrigens auch als Grundeinheit des umluftabhängigen Atemschutzes fungiert, kostet rund 1.900 Schilling; Filter, abhängig von der Verwendung und welche Stoffe dieser aus der Einatemluft filtern soll, erhält man von 300 Schilling aufwärts.

7.3.2. Hydraulischer Rettungssatz
Für einen kompletten Rettungssatz mit Elektromotor, der die Hydraulikpumpe versorgt sowie einem Spreizer, einer Bergeschere und diversem Zubehör sind Anschaffungskosten ab 90.000 Schilling keine Seltenheit. Für weitere Armaturen wie Hydro-Zylinder, welche wiederum in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind, addieren sich weiter 20.000 Schilling zu oben genannten Grundkosten.

7.3.3. Funkgeräte
Anschaffungskosten für Geräte, die in Fahrzeugen Verwendung finden, belaufen sich auf ca. 10.000 bis 15.000 Schilling, die jedoch meist im Fahrzeugpreis bereits inkludiert sind. Anders verhält es sich bei Handfunkgeräten, die vor Ort einen ungleich höheren Stellenwert einnehmen als Fahrzeuggeräte. Bis zum Doppelten des normalen Preises sind hier aufzuwenden um die Arbeit, insbesondere, die Kommunikation der kleinsten taktischen Einheiten vor Ort zu erleichtern.

7.3.4. Handscheinwerfer
Die Anschaffungskosten bei für den Feuerwehrdienst geeigneten Handscheinwerfern betragen rund 2.000 Schilling pro Stück, für entsprechenden Explosionsschutz, d.h., dass spezielle Bauweisen der Geräte verhindern sollen, beim Ein- und Ausschalten Funken ein eventuell vorhandenes explosionsfähiges Gas-Luft Gemisch zur Zündung bringen, fällt dieser Betrag entsprechend höher aus.

7.3.5. Druckschläuche
Preislich bewegen sich Druckschläuche (Standardlänge), abhängig von Dimension, Gewebeart und Beschichtung in Preisklassen von 1.000 bis etwa 5.000 Schilling.

7.3.6. Schutzanzüge
Schutzanzüge der Schutzstufe 2 bewegen sich preislich, aufgrund geringerer Anforderungen (Wegfallen der Gasdichtheit etc.), in Bereichen um 5.000 Schilling. Aufgrund der speziellen Fertigungstechniken und verwendeten Materialien sind Anzüge der Schutzstufe 3 naturgemäß entsprechend teurer: Mit Kosten jenseits der 3 5.000 Schillinggrenze ist zu rechnen, nach oben hin, scheint derzeit eine Grenze noch nicht absehbar - jedoch wird die Finanzpotenz der Feuerwehr diese Grenze gewiss bestimmen.

7.3.7. Tragkraftspritzen
Die Kosten für derartige Geräte belaufen sich auf rund 140.000 Schilling, um ein adäquates, zukunftsorientiertes Produkt zu erhalten. Nach oben sind hier, wie bei den meisten ausgefeilten Geräten; keine Grenzen gesetzt.


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