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Jugend - FJ einmal anders, der 24 Std. tag

Fireworld - Jugend
Feuerwehrjugend einmal anders, der 24 Stunden Tag

Für den Inhalt verantwortlich: Freiw. Feuerwehr Wolfsgraben, Florian Krebs.

Am Wochenende vom 5. auf den 6. Juni 2004 wurde für die Feuerwehrjugend der FF Wolfsgraben eine Übung der ganz speziellen Art organisiert. Zum ersten Mal durfte die FJ einen 24 Stunden Dienst absolvieren. Während dieser Zeit gab es Freizeit zum Fußball und Karten spielen, Fernsehen, Zeit für Schulungen und natürlich wurde auch die Jugend zu Übungseinsätzen alarmiert...


Die Feuerwehrjugend auf den Spuren des Aktivdienstes!

Alles begann am Samstag um 15 Uhr. Der Regen hat aufgehört und es steht einem gemeinsamen Wochenende nichts mehr im Weg. Die 10 Männer der Feuerwehrjugend rückten mit Schlafsack, Unterlegmatte, Zahnbürste und Wechselwäsche hoch motiviert in die Feuerwehr ein. Unser Kommandant Oberbrandinspektor Christian Lautner begrüßte danach die Mannschaft und stellte sie bis am Sonntag, 15 Uhr, in den 'Dienst'. Danach gab es eine kurze Einweisung vom Jugendführer Florian Krebs. Die Jungmänner richtet sich ihre Spints in der Fahrzeughalle ein. Sie bekamen Regenjacken, Handschuhe und Helme. Diese beschriftet sie sorgsam damit es zu keinen Verwechslungen kommen kann. Anschließend wurde das Bettenlager im Sitzungssaal aufgebaut. Manche schliefen mit Ihren Schlafsäcken am Teppichboden, andere kamen mit Luftmatratzen oder sogar mit Feldbetten und Kopfpolster.

Um 16 Uhr wurde dann mit der Maschinistenschulung begonnen, damit alle Geräte von Notstromaggregat, über Schere, Spreitzer und Rettungszylinder bis zur Einbaupumpe der Tankwägen bei den Einsätzen bestens beherrscht werden. Ab 16:45 gab es dann Freizeit für die Männer von morgen. Sie mussten nicht lange überlegen was sie damit anstellen, sofort wurde der Fernseher aufgedreht! Doch das gemütliche Beisammensitzen dauerte nicht lange. Um 17 Uhr ging der erste Notruf in unserer Nachrichtenzentrale ein. Schon ertönte die Sirene im Mannschaftsraum mit der Meldung „Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen“. 10 Mann sausten in die Fahrzeughalle und kleideten sich ein. Danach ging es ab in die Autos, TANK2 und Rüst, und mit Blaulicht und Sirene wurde zum Einsatzort Citroen Vanas gefahren. Am Firmenparkplatz zeigte sich folgendes Bild: Ein Unimog beladen mit Dieselfässer fuhr mit einem klein PKW frontal zusammen. Auf der Ladefläche des Unimogs fiel ein Dieselfass um und schlug leck.

Sofort wurden vom Einsatzleiter, Simon Lechner 14, 3 Männer abgestellt um einen zwiefachen Brandschutz (Wasser und Schaum) aufzubauen. Der Rest der Mannschaft wurde mit dem Bau einer Auffangwanne für den Diesel beauftragt und mit dem Abklemmen der Batterien um mögliche Zündquellen auszuschalten. Doch so leicht gestaltete sich das Abklemmen nicht, beim VW Polo musste die Motorhaube mittels Schere und Spreitzer geöffnet werden, weil diese sehr start deformiert war. Nachdem das Übungsziel erreicht war bekamen sie vom Eigentümer der Citroen Werkstatt noch Getränke, Schwedenbomben und andere Süßigkeiten. Außerdem wurde von allen Zuschauern großes Lob ausgesprochen. Um 18 Uhr wurde wieder in das FF Haus eingerückt und mit der Zubereitung des Nachtmahls begonnen. Es gab Toast mit Schinken, Käse und Ananas. Die 10 Jugendlichen verdrückten 3 große Packungen Toast, 60dag Schinken und 5 Packungen Toastkäse sowie 1 Dose Ananas und 1 Flasche Ketchup. Für die Betreuer blieb da nichts mehr über, diese bekamen vom ortsansässigen Kaufhaus Lechner neuen Toast und Schinken.

Nachdem alle einen vollen Bauch hatten, ging es an die Säuberung der Küche. Um 19:15 war wieder alles sauber und die Jugendlichen lagen mit vollen Bäuchen auf Ihren Betten. Doch ein Ausruhen gab es nicht. Um 19:30 heulten schon wieder die Sirenen! 'Technischer Einsatz, Traktor in EVN Trafohaus'. Nach nur wenigen Sekunden wurde die Tore geöffnet und TANK1 und TANK2 rückten zum Einsatzort in die Forsthausstraße aus. Dort angekommen stand ein Traktor in einem Trafohaus der EVN. Der Einsatzleiter, Simon, stellte sofort 3 Mann für die Absicherung der Unfallstelle und für die Verkehrsregelung ab. 2 Mann rüstet sich mit schweren Atemschutz und Schaumrohr aus. 2 weitere Mann standen mit einem HD Rohr zur Sicherung. Via Handy alarmierte der Einsatzleiter die EVN um den Strom abzuschalten. Nach kurzer Zeit kam ein EVN Mitarbeiter und schaltet den Strom ab. Doch plötzlich begann der Traktor zu brennen. Der Atemschutztrupp löschte mit Mittelschaum den Brand und stellte einen Kübel unten weil Kraftstoff austrat. Es wurde dann noch Ölbindemittel aufgestreut. Nach dem der Einsatz beendet war und alle Geräte versorgt waren, gab es noch einen kleinen Umtrunk für die Feuerwehrjugend. Um 20:30 wurde wieder in das FF Haus eingerückt.

Dadurch das das Wetter wieder besser geworden war, schnappten sich die Jugendlichen einen Fußball und spielten bis 22 Uhr. Danach ging es ans Zähneputzen und die Nachtruhe begann. Die Jugendlichen wollten sogar in Ihrer Uniform schlafen, weil sie dachten das gleich ein Notruf einging. Doch mit ein paar Überredungskünsten konnten die Betreuer sie überreden ganz normal zu schlafen. Kaum waren alle in Ihren Schlafsäcken, hieß es um 22:30 Uhr 'Brandeinsatz für die Feuerwehrjugend Wolfsgraben, Stadl steht in Vollbrand'. Die Jugendlichen verfluchten uns und zogen sich Ihre Uniformen. Mit TANK2 und Rüst (Tank1 stand als Sicherung vor Ort) wurde ausgefahren. Am Einsatzort angekommen konnte man schon die meterhohen Flammen sehen. Sofort wurde ein Angriff mit dem Hochdruck vorgenommen und von Rüst und Tank2 der Lichtmast aufgebaut. Mit Feuerhacken und Feuerpatschen wurde dann noch die letzen Glutnester ausgelöscht. Nach 15 Minuten hieß es Brand aus. Es wurde alles abgebaut und nach Hause gefahren. Die Jugendlichen wuschen sich und es ging wieder ab ins Bett. Um Mitternacht hörten auch die letzen Kinder auf zu nerven, und alle schliefen. Doch lang sollte das nicht so sein.

Um 00:40 ging ein Notruf mit der Meldung 'Technischer Einsatz, Fahrzeugbergung ein' und schon heulten die Sirenen im Schlafraum der Jugendlichen! Alle wachten etwas verschlafen auf, und der eine oder andere wusste gar nicht wo er jetzt ist. Doch nach ein paar Minuten saßen alle im Auto und mit TANK1 und Rüst wurde zum Einsatzort ausgefahren. Am 'Stenk Parkplatz' stand eine grüne VW Pritsche im Graben. Mit dem Lichtfluter vom Rüst wurde erstmals die Unfallstelle ausgeleuchtet. Mittels Seilwinde von TANK1 sollte das KFZ geborgen werden, doch so leicht war das nicht, die beiden Fahrzeuginsassen waren stark betrunken und sahen nicht ein warum die Feuerwehr da war. Nachdem sie beruhigt wurden, konnte das KFZ geborgen werden. Um 1:10 Uhr rückten wieder alle ein. Die Jugendlichen freuten sich jetzt schon richtig auf Ihr Bett. Um 1:30 hörte man keinen Ton mehr aus dem Bettenlager. Auch für die Betreuer hieß es jetzt Matratzenhorchdienst.

Der nächste Tag begann für alle um 7:30 Uhr. Nach der Körperpflege wurde das Frühstück hergerichtet. Wieder einmal verdrückten die Jugendlichen fasst alle Semmeln, doch die die Betreuer konnten sich noch ein paar retten!! Nachdem der Abwasch fertig war heulten um 8:40 abermals die Sirenen – 'Technischer Einsatz mit eingeklemmter Person'! Mit TANK1 und Rüst rückten die Jugendlichen zum Einsatzort aus. Ein PKW stand im graben und eine Person war auf dem Fahrersitz einklemmt. Der Einsatzleiter, Simon, ließ die Unfallstelle absichern und eine Menschenrettung durchführen. Mittels Schere und Spreitzer wurde die Türe geöffnet. Florian Wallisch versorgte Fachmännisch die verletze Person (er ist auch beim Jugendrotkreuz). Nachdem die Perons aus dem Fahrzeug befreit wurde, musste das KFZ noch geborgen werden, und auf einen Abstellplatz gebracht werden. Mittels Seilwinde wurde das Fahrzeug geborgen und mit dem RÜST zum Abstellplatz gebracht. Nachdem morgendlichen Einsatz wurde noch der Rest vom Frühstück wegräumt und das Matratzenlager abgebaut. Danach hatten die Jugendlichen wieder Freizeit.

Um 11 Uhr ging der nächste Alarm ein – 'TUS Alarm Firma SBB'. Es herrschte große Nervosität weil die Jugendlichen noch nie so einen Einsatz hatten. Vor Ort empfing sie der Brandschutzbeauftragte und erklärte dem Einsatzleiter was zu tun war. Die 3 Atemschutzträger rüsteten sich schon währen der Fahrt im TANK2 aus, und konnten sofort eingesetzt werden. Bewaffnet mit einem CO2 Löscher wollten sie in das Gebäude, doch so leicht war das nicht weil alle Türen verschlossen waren. Der Einsatzleiter holte sich den Feuerwehrtresorschlüssel um zu einem Hausschlüssel zu kommen. Danach wurde erstmals die Brandmeldeanlage gecheckt um den genauen Brandmelder zu lokalisieren. Danach machte sich der Atemschutztrupp auf die Suche danach. Währenddessen wurde vor dem Haus eine Löschleitung hergestellt und im Vorraum der Firma der Hochdruck für den Notfall in Stellung gebracht. Nach kurzer Zeit konnte der Brandmelder gefunden werden, und es stellte sich heraus, das es nur ein Fehlalarm war. Alle Geräte wurde versorgt. Es gab dann noch eine kleine Führung durch die Computerfirma und abschließend ein paar Getränke. Im FF Haus wurde alle Autos wieder mit neuen Schläuchen aufgerüstet und die nassen am Schlauchturm aufgehängt.

Dann ging es ans Mittagessen – Würstelgrillen. In der Fahrzeughalle wurden Tische und Sessel aufgebaut. Sogar das Wetter spielte mit und die Sonne schien. Die Betreuer konnte gar nicht so schnell schauen, war wieder einmal alles weg – 52 Würstel und 30 Semmeln!!! Somit stand für die Aktiven fest, sich vom Wirtshaus Schnitzelsemmeln zu holen.

Um 13:30 heulten wieder die Sirenen, 'Fahrzeugbrand mit eingeschlossener Person'. TANK2 und RÜST rückten sofort mit Blaulicht und Folgetonhorn aus. Während der Fahrt rüsteten sich schon 2 Atemschutzgeräteträger aus weil auf der Anfahrt schon eine schwarze Rauchwolke zu sehen war. Vor Ort brannte ein Auto mit einer eingeklemmten Person. Sofort wurde der Brand mit der Schnellschaumangriffseinrichtung bekämpft. Zusätzlich wurde noch ein Hochdruckrohr in Stellung gebracht. Nach dem der Brand erfolgreich bekämpft wurde, musste die Person aus dem Fahrzeug befreit werden. Mittels hydraulischem Rettungssatz wurde die hintere Türe geöffnet weil es die Person beim Aufprall auf den hinteren Sitz geschleudert hat. Nach dem die Person gerettet wurde, konnten sich noch alle Jugendlichen mit Schere und Spreitzer über das Auto hermachen. Abschließend wurde das Auto auf einen Parkplatz für die Entsorgung gebracht.

Im FF Haus eingerückt wurde alles gereinigt und der 24 Stunden Dienst ging dem Ende zu. Nach dem alles gereinigt wurde, ließ der Jugendführer alle antreten, und Kdt. Stellvertreter Brandinspektor Franz Kramel II verabschiedete die Jugendlichen und bedankte sich bei allen Beteiligten. Die Männer von morgen haben bei diesem Tag nicht nur Ihre Einsatzbereitschaft und ihr Können gezeigt, sondern auch das unter Ihnen einen sehr gute Kameradschaft herrscht.
Auch ich möchte mich im Namen des Jugendführers der FF Wolfsgraben bei allen Beteiligten bedanken. Ohne Hilfe der Gruppen- und Zugskommandanten sowie noch weiteren Feuerwehrmitgliedern wäre eine solche Veranstaltung für die Jugendlichen undenkbar gewesen. Außerdem auch herzlichen Dank an die Firma SBB/UC4, Citroen Vanas und an das Kaufhaus Lechner.

Feuerwehren, die ebenfalls einen derartigen Tag durchgeführt haben und auf ihren Webseiten berichten:
FF Alkoven, FF Apfelberg, FF Bad Goisern





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