Abstimmung läuft: Kommt das „Feuerwehrteam des Jahres“ aus Österreich?
Geschrieben am: 2014-10-07 11:22:37

Sie kommen aus Brasilien, Frankreich, Iran, Italien, Österreich, Rumänien und Spanien: Zehn Feuerwehrteams aus sieben verschiedenen Ländern haben sich gegen starke Konkurrenz durchgesetzt und kämpfen beim internationalen Conrad Dietrich Magirus Preis um den Titel „Internationales Feuerwehrteam des Jahres 2014“.

Eine prominent besetzte Fachjury hat aus zahlreichen Bewerbungen von Feuerwehren aus Ländern rund um den Erdball die zehn besten Einsätze ausgewählt. Jetzt sind alle Feuerwehrbegeisterten weltweit gefragt: Seit dem 3. Oktober 2014 können sie unter http://world-of-firefighters.com/ in einem großen Online-Voting für ihren Favoriten stimmen. Jede Stimmabgabe ist gleichzeitig ein „Dankeschön“ für das unersetzliche Engagement der Feuerwehrfrauen und –männer weltweit. Denn genau das möchte der Preis honorieren, wie Tobias Knebel vom Wettbewerbsveranstalter Magirus erklärt: „Feuerwehrleute sind 365 Tage im Jahr 24 Stunden zur Stelle und geben bei jedem Einsatz ihr Bestes, manchmal sogar auf Kosten der eigenen Gesundheit. Diesen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft möchten wir mit dem Conrad Dietrich Magirus Preis stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken“.

Auf der Webseite http://world-of-firefighters.com/ werden die Bewerbungen der zehn Finalisten aus Brasilien, Frankreich, Iran, Italien, Österreich, Rumänien und Spanien vorgestellt. Sie zeigen eindrucksvoll die Gefahren, denen Feuerwehren täglich gegenüberstehen: Einsätze bei verheerenden Naturkatastrophen sind ebenso dabei wie die Bekämpfung spektakulärer Großbrände oder komplexe und anspruchsvolle Rettungsaktionen.


Wer seinen Favoriten gewählt hat, kann seine Stimme einfach bis zum 19. Oktober 2014 per Mausklick abgeben. Auf die drei Finalisten mit den meisten Stimmen wartet eine Reise zur feierlichen Preisverleihung am 21. November nach Ulm, dem Hauptsitz von Magirus. Erst dort wird auf der Bühne bekannt gegeben, wer die Conrad Dietrich Magirus Statue entgegen nehmen und sich auf eine einzigartige Reise freuen darf: Das Gewinnerteam fliegt nach New York und lernt die Arbeit der Kameraden des FDNY dort hautnah kennen. Flug, Übernachtungen und ein spannendes Programm sind inklusive. Das Feuerwehrteam des Jahres besucht unter anderem verschiedene Feuerwachen, besichtigt die Ausbildungsakademie und das derzeit modernste Löschboot weltweit – unbezahlbare Momente sind damit garantiert.

„Allen Finalisten können wir aber bereits jetzt gratulieren“, sagt Jochen Kanta von Magirus stellvertretend für die Fachjury. „Die Qualität der Bewerbungen war durchweg auf einem hohen Niveau und hat uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, so Kanta weiter. Neben Kanta war das Fachgremium hochkarätig besetzt: Mit Michel Bour, Generalsekretär des Weltfeuerwehrverbandes CTIF, Ann-Marie Knegt, Redakteurin beim englischen Fachmagazin „Fire and Rescue“, Christoph Marchal, stellvertretender Generalsekretär des französischen Feuerwehrverbandes und Mathias Seyfert, Chefredakteur des offiziellen Magazins des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes „Die Österreichische Feuerwehr“ brachten ausgewiesene Experten aus dem Feuerwehrwesen ihre Erfahrung in die Bewertung der Einsätze ein. „Jetzt drücken wir allen Finalisten die Daumen und sind gespannt, wer den Titel mit nach Hause nehmen wird“, sagt Jochen Kanta.

Hier geht es direkt zum Voting: http://world-of-firefighters.com/

Die Top 10 im Überblick:
Brasilien
• Feuerwehr Rio de Janeiro

Frankreich
• Feuerwehr Centre de secours de Sens
• Feuerwehr Haut-Rhin
• Feuerwehr Marseille
• Feuerwehr Pompiers de l'urgence internationale

Iran
• Feuerwehr Isafahan

Italien
• Feuerwehr Lampedusa

Österreich
• Feuerwehr Absam

Rumänien
• Feuerwehr Ţăndărei

Spanien
• Feuerwehr Foral de Navarra

Über den Conrad Dietrich Magirus Preis
Der Conrad Dietrich Magirus Preis wurde 2012 erstmals deutschlandweit ausgeschrieben und wird seit 2013 auch international ausgetragen. Der Wettbewerb trägt den Namen eines Feuerwehrmannes, der als Pionier der Brandbekämpfung gilt und bis heute für Feuerwehrleute auf der ganzen Welt Vorbild ist: Conrad Dietrich Magirus. Der Ulmer Feuerwehrmann hatte sich zum Ziel gesetzt, die Brandbekämpfung für sich und seine Kameraden sicherer zu machen und sorgte mit revolutionären Erfindungen wie der „Ulmer Drehleiter“ weltweit für Aufmerksamkeit. Vor 150 Jahren gründete er die Firma Magirus, die in seinem Sinne bis heute die Arbeit der Feuerwehrleute in den Vordergrund stellt und mit dem Conrad Dietrich Magirus Preis besonders würdigt.

Über Magirus
Leidenschaft und Präzision, High-Tech und Handwerk. Seit 1864 steht Magirus für die Verbindung von Innovation und Tradition – im Sinne von Feuerwehrleuten in aller Welt. Mit einem umfassenden Angebot hochmoderner und zuverlässiger Löschfahrzeuge, Drehleitern, Rüst- und Gerätewagen, Speziallösungen, Pumpen und Tragkraftspritzen gilt Magirus international als einer der größten und technologisch führenden Anbieter von Brandschutz- und Katastrophenschutz-Technik.




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