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Zwei Salzburger bei der Berufsfeuerwehr in Hamburg - Seite 1/1
Erstellt am 2005-03-06 von Rupert Unterwurzacher [Drucken]

Zu Gast bei der BF Hamburg

Eine Woche Dienst und Erfahrung bei der Wiener Berufsfeuerwehr konnten HBI Günter Trinker, Feuerwehrkommandant in der "Mamorgemeinde" Adnet und HBI Rupert Unterwurzacher, Feuerwehrkommandant in der "Holzgemeinde" Kuchl, im Rahmen ihres Volontierdienstes bereits miterleben. Volontärsdienst ist im Bundesland Salzburg ein Bestandteil der Ausbildung für leitende Dienstgrade. Nun ergab sich die Gelegenheit, eine weitere Woche bei der Berufsfeuerwehr in Hamburg zu verbringen ...


Hervorragend vorbereitet durch die Zusammenarbeit von Fr. Susanne Engel, Landesfeuerwehrschule Hamburg und Günter Trinker, machten sich die zwei Kommandantenkollegen auf den Weg in die Freie und Hansestadt Hamburg und wurden in der Rettungs- und Feuerwache F 21 – Wandsbek, von den dort verantwortlichen Werner Papenhagen und Thomas Falk begrüßt und eingewiesen. Am ersten Tag stand der Besuch und die Begrüßung in der Landesfeuerwehrschule Hamburg durch den Leiter Jörg Schallhorn auf den Programm. Vielfältig die Aufgaben dieser Schule und Akademie, die nicht nur für die Ausbildung der Hamburger Feuerwehrleute verantwortlich ist, sondern auch Neues, Aktuelles und Wissenswertes aus den Bereichen Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, ABC / Atemschutz / Umweltschutz, Rettungsdienst, Führungslehre und Vieles mehr.


Einsatz bei einem Kellerbrand.

Nicht nur für Einsatzkräfte sondern auch für Firmen, Organisationen und Privatpersonen anbietet und dies nicht nur an ihrem angestammten Platz in Hamburg, nein sogar im Ausland werden diese Seminare angeboten. Am Nachmittag wurde die Einsatzzentrale Hamburgs besichtigt. Ungefähr 1800 Anrufe und ca. 600 Alarmierungen werden hier von den Damen und Herren an einem normalen Tag bearbeitet. Diese hohe Zahl ergibt sich aus der Tatsache, dass von der BF Hamburg auch sämtliche Notfallsrettungsdienste gefahren werden.


Die Elbtunnelwarte sowie die Wache bei Nacht.

Nachdem in der Volontärswoche bei der Wiener Berufsfeuerwehr, an der Hauptfeuerwache „Mariahilf“ der aktive Einsatzdienst Tag und Nacht im Vordergrund gestanden ist, wollte man sich in Hamburg soviel als möglich die feuerwehrspezifischen Einrichtungen besichtigen, um einen umfassenden Eindruck des Feuerwehrwesens zu gewinnen. Aus diesen Beweggründen wurde am zweiten Tag die Umweltschutz- und Technikwache F 32 besucht. Zuständig für das gesamte Einsatzgebiet Hamburg ist diese Wache mit ihrem 60-Tonnen Kran, zahlreichen Wechselcontainern und den entsprechenden Fachleuten auf alle Einsätze, die Zahl liegt zwischen 400 und 800 pro Jahr, mit Gefahrengut und Umweltschädigungen spezialisiert. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Tag – der Elbtunnel und seine Sicherheitseinrichtungen. Die zwei Tunnelwachen, die hoch modernisierte Überwachungszentrale aber auch die vier doppelspurigen Tunnelröhren, 17 Meter unter der Elbe, waren sogar für die Tunnelgewohnten Salzburger imposant und erstaunlich.


Rupert Unterwurzacher auf dem "Stangenweg" zum HLF.

Das Informationsprogramm wurde am dritten Tag mit dem Besuch der Flughafenfeuerwehr, bei der man vier Großraumlöschfahrzeuge „Panther“ von der österreichischen Firma Rosenbauer besichtigen konnte, fortgesetzt. Anschließend ging es weiter zum FIZ, dem FeuerwehrInformationsZentrum an der Wache 11 – am Berliner Tor. Hier befindet sich neben dem genannten Informationszentrum, mit speziellen Einrichtungen für Führungen von Kindergärten, Schulen, Privatpersonen und anderen Interessensgruppen auch der Führungsstab der Hamburger Feuerwehren. Hier gilt ein besonderer Dank an OBD Dipl. Ing. Dieter Farrenkopf, Leiter der Berufsfeuerwehr Hamburg und an LBD Anton Brandauer, Landesfeuerwehrkommandant von Salzburg.


Der Erfahrungsaustausch gehörte genauso dazu wie beispielsweise die Besichtigung des Feuerwehrbootes Repsold.

Das Leben und der Dienstbetrieb an der F 21 der Rettungs- und Feuerwache Wandsbek stand am vierten Tag auf dem Terminkalender. 16 Mann bzw. Frau leisten hier bei einer der einsatzstärksten Wache der Berufsfeuerwehr Hamburg ihren Dienst und so wie in Hamburg üblich, ist jeder davon ein Allroundtalent. Jedes Feuerwehrmitglied ist für jeden Posten, egal ob Maschinist, Kraftfahrer, Wassertrupp, Schlauchtrupp oder Notfallsanitäter ausgebildet. Davon konnten sich Kommandant Trinker und Unterwurzacher auch bei den mitgefahrenen Einsätzen, eingeteilt entweder auf dem Hamburger Löschfahrzeug oder auf dem Einsatzleitwagen, wie z.B. Austritt von 5000 Liter Heizöl, Brand in einem leer stehenden Hochhaus, Mädchen stürzt aus dem dritten Stock, Kellerbrand mit vier beteiligten Wachen, darunter auch zwei Freiwillige Feuerwehren u.v.m. überzeugen. Überhaupt war die Zusammenarbeit zwischen den ca. 2100 Berufsfeuerwehrleuten und den ca. 2800 Freiwilligen Feuerwehrmitgliedern erstaunlich und in dieser Form noch nicht bekannt. Generell fiel den beiden Österreichern das sehr angenehme und kameradschaftliche Arbeitsklima auf der Wache und die Herzlichkeit und Auskunftsfreudigkeit der Hamburger Kollegen sehr positiv auf.

Neben gewissen, bekannten Stadtteilen ist in Hamburg selbstverständlich der große Hafen ein „muss“ in jedem Besucherprogramm. Ganz besonders dann, wenn man eine Hafenrundfahrt auf dem Feuerwehrboot „Oberspritzenmeister Repsold“ mitmachen darf und die beiden „Schluchtenbewohner“ kamen am fünften Tag aus dem Staunen nur mehr schwer heraus. Es ist wirklich beeindruckend, so nah an den überdimensionalen Schiffen im Industriehafen oder in den Werften vorbei zu fahren und es war schon ein bisschen Wehmut bei dem Gedanken dabei, am nächsten Tag, nach einer Woche des Mitlebens und des Erfahrungsaustausches, wieder in die Heimat nach Salzburg zurück zu kehren. Und bei der zwölfstündigen Heimfahrt hatte man genug Gelegenheit, sich über die kameradschaftliche und nette Art der Kollegen der Rettungs- und Feuerwache Wandsbek sowie der übrigen Kameraden, die sich um die zwei Salzburger kümmerten, zu freuen.


Die beiden Teilnehmer aus Salzburg.

Einen ausführlichen Fortsetzungsbericht und zahlreiche Fotos findet man auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl unter http://www.ff-kuchl.at.



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