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FF Pasching: Heißausbildung in Bayern absolviert - Seite 1/1
Erstellt am 2007-09-27 von HBM Meindl Wolfgang [Drucken]

Heißausbildung in Bayern


„Flash Over“ oder „Backdraft“ – Begriffe, die ein Atemschutzträger sicher im Laufe seiner Ausbildung irgendwann einmal gehört hat. Aber wie verhält es sich mit den Begriffen „Temperatur-Check“, „Flashover-Reflex“ oder „Not-entrauchung“? Noch nie gehört?

Atemschutzträger der Freiw. Feuerwehr Pasching hatten 2007 die Gelegenheit, in Bayern ein Intensivtraining in einer feststoffbefeuerten Übungsanlage zu absolvieren.

Text: HBM Meindl Wolfgang, Fotos: FF Pasching



Zur Vorgeschichte:
Im Juni des Vorjahres 2006 hatten der Atemschutzwart und ein weiterer Gruppenkommandant der Freiw. Feuerwehr Pasching die Möglichkeit, auf Einladung eines Herstellers von Einsatzbekleidung in Salzburg ein Wärmegewöhnungstraining in einer Feststoff befeuerten Anlage der Fa. Feurex zu absolvieren. Nachdem die beiden Kameraden von diesem Training begeistert waren, wurde die Idee geboren, diese Ausbildung allen Atemschutzträgern der FF Pasching zu ermöglichen. Nach Erstellung eines Kostenplanes sowie Ansuchen und Genehmigung durch den Gemeinderat konnten unsere Atemschutzträger Mitte April dieses Jahres die zweitägige Reise nach Bayern antreten.

Training in fünf Containern:
Die Fa. Feurex in Oberhausen in der Nähe von Ingolstadt befasst sich mit den Ausbildungsschwerpunkten Heißausbildung, Rauchgasdurchzündung und Industriebrandschutz. Aber auch die Bereiche technische Hilfeleistung und zukunftsweisende Löschverfahren wie z.B Druckluftschaum (CAFS) stehen zur Verfügung. Als Ausbilder fungieren rein Feuerwehrmänner aus Berufs-, Betriebs- und freiwilligen Feuerwehren. Die Heißausbildung sowie das Flash Over-Training erfolgen hierbei in einer Feststoff befeuerten Anlage, bestehend aus insgesamt fünf Containern. Rauch- und
Hitzeentwicklung entsprechen den Bedingungen eines realen Einsatzes.


Sicher unterwegs:
Die Containeranlage ist mit sämtlichen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet. Zusätzlich wird jeder Atemschutztrupp von einem Ausbilder begleitet. Ein Ausbilder samt Rettungstrupp steht außerhalb in ständigem Funkkontakt mit den eingesetzten Atemschutzträgern.

Training am Strahlrohr:
Am ersten Tag (Freitag) galt es nach kurzer Theorie, ein Strahlrohrtraining mit Hohlstrahlrohren zu absolvieren. Ziele war das richtige Ein- und Vordringen in Brandräume, das Blocken einer Rauchgasdurchzündung sowie das richtige Öffnen von Türen.


Wärmegewöhnung:
Anschließend stand ein Wärmegewöhnungstraining auf dem Programm. Dabei galt es, in drei Containern stufenweise die eigene Leistungsfähigkeit in Bezug auf Hitzestress und eingeschränkte Sichtbedingungen zu testen. Da die Leistungsfähigkeit bei jedem Einzelnen ungleich hoch ist, war es jedem selbst überlassen, wie weit er gehen wollte.

Erschöpfender Einsatz:
Die Erschöpfung nach diesem Training stand den Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. (Anmerkung: Der Flüssigkeitsverlust durch die Belastung beträgt ca. zwei bis drei Liter!)
Von Seiten der Ausbilder wurde sehr darauf geachtet, dass die Teilnehmer vor und nach dem Training ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.


Rauchgasdurchzündung:
Der zweite Tag (Samstag) stand völlig im Zeichen der Rauchgasdurchzündungsanlage (RDA). Nach dem theoretischen Unterricht ging es erneut zur Containeranlage.
Den Atemschutzträgern wurde gezeigt, wie es zu einer Rauchgasdurchzündung kommt, wie die Gefahren zu erkennen bzw. zu beurteilen sind und welche Gegenmaßnahmen eingesetzt werden können. Auch auf den einsatztaktisch richtigen Rückzug wurde viel Wert gelegt.
Im Anschluss daran wurde truppweise in Angriffsübungen das Erlernte geübt und jeder Atemschutzträger konnte sich im „Blocken“ (Verhindern) einer Rauchgasdurchzündung versuchen.

„Dancing-Angels“:
Das Verhalten der Rauchschichten, das Durchzünden des Rauches über den Köpfen der Atemschutzträger oder das Beobachten der „Dancing Angels“ (tanzende Flammen in der Rauchschicht) lassen sich mit Worten schwer beschreiben. Selbst das Fauchen des Feuers bei einer Durchzündung wird allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

Fazit:
Die weite Anreise (Fahrzeit rund vier Stunden) hat sich für die Paschinger auf jeden Fall gelohnt. Trotz höchster körperlicher Anstrengung waren die Teilnehmer von dieser speziellen Ausbildung begeistert.
Sehr gut gefiel die Tatsache, dass die Ausbilder massiv darauf bedacht waren, den Atemschutzträgern zu vermitteln, nicht Kopf und Kragen zu riskieren sondern die Gefahren eines Atemschutzeinsatzes zu erkennen und beurteilen zu können. Nicht umsonst steht am Eingang der Trainingsanlage folgender Spruch: „Einen Feuerwehrmann gewinnen dauert Jahre, einen Feuerwehrmann verlieren nur Sekunden.“
Ein Dank gilt an dieser Stelle der Gemeinde Pasching, die diese Ausbildung ermöglichte, um so die Sicherheit der Atemschutzträger im Einsatz zu verbessern.

Freiw. Feuerwehr Pasching




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