Fire-World ...wo die Feuerwehren zu Hause sind!
Idassa 2007
 Tag 1 - Anmarsch
 Tag 3 - Übungen
 Tag 4 - Übungen
 Tag 5 - Übungen
 Tag 6 - Demoday

 

Eudrex 2004
  Int. Großübung
 

Taming the Dragon
 Vorinformationen
 Vor Ort Report 1
 Vor Ort Report 2
 Sprengschläuche
 Was sind Sprengschläuche?
 Der komplette Reisebericht

Mix
 Großübung mit 45 Einsätzen
 24 Std. Seminar Perg

Technische Übungen
 Schadstoffübung im Pharmabetrieb
 Flugzeugabsturz im Leithagebirge
 Personenrettung von Turmdrehkran
 Rescue 2002 - Busunfall
 Strahlenschutzübung
 Personenrettung am Eis
 Bus - Tankwagen Unfall
 Gefahrgut Bruck a.d. Mur
 Mit Bergegerät unter Wasser arbeiten

Unterstützungslink

Branddienst
 Bayrische Heißaus- bildung der FF Pasching neu
 Echt-Feuerübung in Kirchdorfer Altenheim
 Mobile Brandsimulator- übung in Eggelsberg
 Feuer am Schiff bei Ottensheim 2005
 Erfahrungen im Brandsimulator 2005
 AB Tagung 04 - Brand im Seniorenheim
 Telenot Alarmübung in Chemiebetrieb
 Waldbrandübung in Göpfritz
 Einsatzübung im Tanzenbergtunnel
 FuB Übung im Krankenhaus
 Einsatzübung im Wartbergtunnel
 Heiße Übung in einen Abbruchhaus
 Flashover Container

News Feeds
 Handheld/PDA
 XML News Feeds
 XML Forum Feeds
 Zeige Sidebar
 Mozilla Sidebar
 
Willkommen auf fireworld.at!
Wenn Sie sich Registrieren oder Anmelden können Sie weitere Vorteile wie Umfragen, Support Tickets und die Mailingliste nutzen. Die Registrierung ist unverbindlich und dauert nur einige Sekunden.

24 Stunden - Einsatzleiterseminar der Feuerwehr Perg - Seite 1/1
Erstellt am 2004-12-05 [Drucken]

Fireworld - Besondere Übungen
24 Stunden - Einsatzleiterseminar der Feuerwehr Perg

Zur Webseite der Feuerwehr Perg

Die Feuerwehr Perg hat am 6. und 7. März 2004 einen völlig neue Weg in der Ausbildung der Führungsmannschaft eingeschlagen. Bei einer 24-Stunden andauernden Großübung wurde die Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Einsatzorganisationen Feuerwehr, Rotes Kreuz und Gendarmerie in vier unterschiedlichen Einsatzszenarien auf den Prüfstand gestellt.

Die Seminargestalter Peter Breuer und Ing. Raphael Gruber versuchten dabei nicht nur möglichst realgetreue Einsätze zu gestalten, sondern versuchten auch, im Anschluss an diese Einsätze, Nachbesprechungen durchzuführen, bei der das taktische Vorgehen aller beteiligten Organisationen im Detail beleuchtet und Verbesserungsvorschläge gemeinsam erarbeitet wurden. Diese Form der Einsatz- und Übungsaufarbeitung ist im Feuerwehrdienst zwar schon seit mehreren Jahren üblich – äußerst interessant war es allerdings, dieselbe Schadenslage aber auch einmal aus Sicht des Notarztes oder der Gendarmerie zu hören und zu betrachten.

Generell stand die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im Vordergrund dieses, am Samstag um 13:00 Uhr gestarteten und bis Sonntag Mittag dauernden Intensivprojektes. Externe Übungsbeobachter wie der neu gewählte Bez.Kdt. Josef Lindner, der Postenkommandant des Gendarmeriepostens Perg, Josef Hiesböck und allen voran unser Kommandant Franz Poscher und der Kommandant der Betriebsfeuerwehr Chemiepark Linz, Gerhard Cejka, analysierten und kommentierten das taktische und planvolle Vorgehen der Einsatzkräfte.

Dazwischen fanden jedoch auch mehrere Einheiten im Lehrsaal statt, in denen die eben genannte Einsatztaktik in der Theorie gelehrt wurde. Daneben hatte jede Einsatzorganisation aber auch die Möglichkeit, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für den Einsatzalltag an die jeweils anderen zu richten

Kommandant Hiesböck lobte dabei die seit Jahren nicht nur das kameradschaftliche sondern mittlerweile freundschaftlichen Zusammenwirken von Gendarmerie und Feuerwehr und wünschte sich auch hinkünftig eine kameradschaftliche und klare Sprache am Einsatzort. Bezirkskommandant Lindner bezeichnete das Projekt der Feuerwehr Perg als äußerst hochwertig und richtungsweisend für weitere Aktivitäten in OÖ. Kommandant Franz Poscher (Feuerwehr Perg) wies auf Mängel in der Alarmierungsschiene und Gefahren bei der Zufahrt und der Absperrung von Einsatzstellen und Egon Leitner (Rotes Kreuz) auf Verbesserungen in der Kommunikation zwischen den Einsatzkräften hin.
An den jeweiligen Übungs-Einsatzorten konnten diese Anliegen erstmals bewusst beobachtet werden und die ständig wechselnden Einsatzleiter und Fahrzeugkommandanten konnten in der Folge auch die im Lehrsaal vorgetragenen, taktischen Maßnahmen in der Praxis umsetzen.

Folgende Szenarien wurden beübt:

  • Wohnungsbrand mit einer verletzten und einer vermissten Person. Dabei galt es zudem, eine verborgene Gasflasche zu finden.

  • Horrorszenario Verkehrsunfall: In Folge eines riskanten Überholmanövers kommt es auf der Naarntal-Landesstraße im Bereich „Kuchlmühle“ zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Dabei steht ein PKW im Vollbrand, der Lenker wird dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und erleidet schwere Brandverletzungen. Der Lenker eines mit Gefahrstoffen beladenen Lkws wird ebenfalls aus dem Fahrzeug geschleudert und unter dem umgekippten Fahrzeug eingeklemmt. Seine nur leicht verletzte Beifahrerin befindet sich noch im Fahrzeug. Das dritte am Unfallgeschehen beteiligte Fahrzeug stürzt über eine steil abfallende Böschung in den Naarnfluss, der Lenker mit schweren Beinverletzungen im Fahrzeug eingeklemmt.

  • Sondereinlage während der Nachtstunden: Gerade als die Mannschaft nach einem harten Einsatztag versucht, etwas Ruhe zu finden, schrillen die Alarmsirenen ein weiteres Mal. Pünktlich um 02:00 lautet der Einsatzauftrag ein weiteres Mal: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Wieder liegt ein Fahrzeug im schwer zugänglichen Gelände mitten im Wald auf dem Dach und der Lenker muss aus seiner misslichen Lage gerettet werden – der Einsatz zeigt allen Beteiligten deren physischen, vor allem aber auch deren psychische Grenzen auf.

  • Die abschließende Einsatzsimulation lautete: Forstunfall – natürlich wieder in einem steil abfallenden Waldstück, bei dem einem Forstarbeiter bei der Arbeit mit der Motorsäge beide Beine abgetrennt wurden.

Bemerkenswert am Übungsverlauf war vor allem die sich von Übung zu Übung steigernde Kooperation und die Anwendung der zuvor gemeinsam erarbeiteten Verbesserungen. Die bis ins kleinste Detail präparierten und beinahe filmreif geschminkten Statisten gaben dem Einsatzgeschehen den nötigen realistischen Rahmen, der den beteiligten Einsatzkräfte alles abverlangte.
Trotzdem war die Begeisterung der Teilnehmer über den professionellen Verlauf des Einsatzleiterseminars bis zum Abschluss ungebrochen und ließ generell den Ruf verlauten, auch hinkünftig wieder diesbezügliche, gemeinsame Aktivitäten zu veranstalten. Denn nur durch gemeinsame Übungen, die auf professioneller Vorbereitung und Ausbildung basieren, kann ein auf freiwilliger Arbeit aufbauendes Sicherheitssystem für unsere Bevölkerung auch hinkünftig sichergestellt werden.




In eigener Sache

Ihr habt Anregungen, Ideen oder gar Beschwerden zu Fire-World? Dann sendet uns ein Email und teilt uns Eure Ideen oder Beschwerden mit!
Ihr habt interessante Neuigkeiten aus Eurem Bereich der Feuerwehr? Ihr habt einen interessanten Einsatz erfolgreich hinter Euch gebracht?
Ihr habt anderwärtige Neuigkeiten wo ihr denkt, sie wären für die Fire-World-Community interessant ?

Dann scheut Euch nicht und und sendet uns ein Email!

Werbung


Fire-World
 Startseite
 Mail an Fire-World
 News Übersicht
 News einsenden
 Fiwo-Facebook
 Fire-World Shop
 Fiwo-Druckstudio
 FiWo-Toolbar
 FiWo-Spieleecke
FiWo-Playmit-Quiz
 
Fiwo-Shop-Produkte

Forum
 Fire-World Forum

Service
Artikel-Suche
 Umfragen
 LINKS
 Bazar - Suche/Biete
 Support Ticket
 F.A.Q.

Partnermagazin II

Brandheiss


Wetterwarnungen

Download-Center
 Poster
 Wallpaper - Thumbs
 Software
 Merkblätter
 Ausbildung
 Schaukasten

Werbe-Fenster



Diverse Hinweise

Echte Sessions,
kein Cache!
Es sind derzeit 269 Benutzer im Newsbereich aktiv