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Abschnittstag, Übung im Seniorenheim - Seite 1/1
Erstellt am 2004-12-05 [Drucken]

Fireworld - Besondere Übungen
Abschnittstag - Übung im Seniorenheim

Text: Angelo Egger
Fotos: FF Altaussee

132 Feuerwehrleute waren beim Abschnittstag 2004 in Altaussee eingesetzt. Eine groß angelegte Übung ging von einem Trafobrand aus, der auch das Seniorenheim gefährdete. Einer der Hauptbestandteile war das Evakuieren des Seniorenheimes bzw. das Retten alter Menschen.

Die FF Altaussee führte den 'Abschnittstag 2004' des Abschnittes durch. Dieser begann mit einer obligatorischen Formalexerziervorführung. Darauf folgend eine Vorführung des Technischen Hilfleistungsabzeichens für die anwesenden Delegierten, welche wir im Frühjahr fehlerfrei absolviert haben.

Um 18.45 wurde dann die FF Bad Aussee zu einem Trafobrand im Umspannwerk (110 zu 30 KV) per stille Alarmierung gerufen. Für diese Übung wurde eigens ein Trafoblock spannungsfrei geschaltet. Hierfür ein herzlicher Dank an die EnergieAG. In weiterer Folge breitet sich der Brand, durch auslaufendes Öl, auf die Asphaltfläche und durch den Wind auf ein angrenzendes Wald- und Wiesenstück aus. Auch wurde ein Fass mit einer unbekannten Flüssigkeit gefunden. Außerdem gefährdet der starke Rauch und die Hitze ein in ca. 50m entferntes Seniorenwohnheim. So wurde von HBI Haas die Alarmstufe 3 über Florian Liezen angefordert. Dieser ließ dann die Sirenen des ganzen Abschnittes aufheulen.

Ab jetzt werden folgende Maßnahmen gesetzt: Errichten einer stabsmäßigen Einsatzleitung, Anordnen eines Bereitstellungsraumes und Anweisungen für den S1, welcher ein Kommandant einer Nachbarwehr übernommen hat, Erstellen einer Lagedarstellung durch S2 (durch OBI Bauer), der Einsatzleiter (S3) HBI Haas in Zusammenarbeit mit dem Abschnittskommandanten und Bezirkskommandantenstellvertretter, Versorgung (S4) besetzt durch den OBI der FF Altaussee, Presse (S5) durch einen Kameraden der FF Grundlsee, welcher selber als Reporter tätig ist, Errichten einer Funkstelle im KDO Fahrzeug der FF Altaussee, besetzt durch LM Angelo Egger. Der Bürgermeister wurde ebenfalls in die EL eingebunden.

Als einsatztaktische Maßnahmen wurden veranlasst: Löschen und Kühlen des Trafos mit C-Rohr und Aufbringen eines Schaumteppichs auf der Asphaltfläche durch die FF Altaussee, Bergen des Fasses durch den Ölalarmstützpunkt FF Reitern unter schweren Atemschutz, da der Inhalt des Fasses unbekannt war, Löschangriff mit KLF Unterkainisch beim Wald- und Wiesenbrand, Hydroschild zum Schutz des Seniorentraktes durch TLF Reitern, zweiter Löschangriff bez. Waldbrand durch TLF Altaussee und jeweilige Wasserversorgung, Errichtung eines Atemschutzsammelplatzes durch den Abschnittsatemschutzbeauftragten LM Andreas Egger.

Hauptteil dieser Übung wurde dann die Personenevakuierung des Seniorenwohnheimes, Anforderung des K-Zeltes (bei der FF Grundlsee stationiert). Aus dem Erdgeschoß und dem zweiten Stock konnten die Bewohner zu Fuß evakuiert werden, jedoch starke Verqualmung des ersten Stockes durch ein offenes Fenster. Hier mussten Personen unter schweren Atemschutz gerettet werden; Einsatz der Drehleiter zur Rettung einer gehbehinderten Person; Ausleuchten des SAN Platzes und eines Hubschrauberlandeplatzes (auf Anforderung des RK) Außerdem wurde beim Roten Kreuz Großalarm ausgelöst. Hier wurde die EL um einen Verbindungsmann seitens des RK erweitert.

Die Aspekte dieser Übung waren: Gefahr durch Hochspannung, Öl, unbekannte Chemikalie und vor allem das Retten alter Menschen. Die Einsatzkoordinierung einer großen Anzahl von Einsatzkräften und Fahrzeugen. Eingesetzt waren 132 Mann und Frau der Feuerwehren mit 21 Fahrzeugen (lt. Anordnung Bezirkskommando), das RK mit 13 Personen (San und Notarzt) mit einigen Fahrzeugen.

Resümee der Übung: Das Seniorenwohnheim besteht schon 18 Jahre. Es wurde bisher noch keine Übung dort abgehalten. Zitat einer 91-jährigen Bewohnerin, nach einer Befragung, wie sich diese gefühlt habe: 'Das hat sie noch nie erlebt, aber die Männer waren so nett und zuvorkommend und vorsichtig.' Es hat ihr sehr gefallen.

Zur Übungsbesprechung wurde dann ins ÖGB Haus geladen, wo ein Rückblick über das Geschehene gehalten wurde. Es wurden zumeist positive Worte gefunden, aber auch waren einige Anmerkungen notwendig:
Feuerwehrfahrzeuge wurden nicht in Fluchtrichtung aufgestellt, die Funkdisziplin war nicht immer tadellos, Das Nichtverwenden der 'Lagezettel' erschwerte die Darstellung der Eigenlage. Diese musste dann über Funk abgefragt werden (sehr langwierig), Nur ein Teil der Einsatzkräfte haben sich am Übungsende bei der EL gemeldet („Mannschaft vollständig, Gerät in Ordnung“).
Bedanken möchte sich die FF Altaussee bei der Stadtgemeinde Bad Aussee, besonders beim Herrn Bürgermeister, bei der Leitung und Bewohnern des Seniorenheimes, bei der EnergieAG, bei den KameradenInnen der Feuerwehren und des Roten Kreuzes. Der Gestalter der Übung war unser OBI Wolfgang Bauer, mit Rücksprache beim Abschnittskommandanten.




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