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Nö: Modernes City-Löschfahrzeug für die FF Krems -> Kein Hochdruck vorhanden
Geschrieben am: 2008-12-18 22:56:50  [Drucken]
Krems (Nö): Nach insgesamt fast zweijähriger Planungs- und Bauzeit konnte die Feuerwehr Krems am 18. Dezember ihr diesjähriges "Weihnachtsgeschenk2 in Empfang nehmen.

Es handelt sich hier um ein speziell auf die Anforderungen einer modernen Stadtfeuerwehr ausgelegtes Tanklöschfahrzeug, welches bei der Firma Rosenbauer in Leonding (bei Linz, OÖ) aufgebaut wurde.

Rückblick: Bei der Freiwilligen Feuerwehr Krems/Donau stehen 7 wasserführende Löschfahrzeuge im Dienst, davon sind drei bei der einsatzstärksten Wache im Zentrum stationiert. Die Hauptwache hat das einwohnermäßig größte Einsatzgebiet innerhalb der Kremser Feuerwehr zu betreuen.
Nach über 25 Jahren härtesten Einsatzdienstes (statistisch zwischen 2 und 3 Einsätze pro Tag) entsprechen nun 2 dieser 3 Fahrzeuge weder taktisch noch technisch den heutigen Anforderungen. Was vor 25 noch als modern und fortschrittlich galt, ist heute nur mehr mit viel Kreaktivität und hohen Erhaltungskosten für den Einsatzdienst geeignet. Beispiel gefällig: beim 27 Jahre alten TLF können die gesetzlich vorgeschriebenen M+S Reifen nicht erneuert werden: die Reifendimension wird schon seit Jahren nicht mehr erzeugt.

Aus diesem Grund wurden im Jahr 2006 erste Überlegungen gestartet wie die beiden fast gleich alten Fahrzeuge sinnvoll erneuert werden können. Diese Arbeiten führten anschließend Ende 2007 zu einer europaweiten Ausschreibung, bei welcher die Fa. Rosenbauer als Bestbieter hervorging. Anfang 2008 wurde - nach erfolgter Finanzierungszusage seitens der Stadt Krems - der Auftrag an die Fa. Rosenbauer vergeben.

Ein kleiner Einblick in die technischen Details:
Bei dem alten Fahrzeug handelt es sich um ein 1981 gebautes Tanklöschfahrzeug mit einem 2000 Liter Wassertank. Das Fahrzeug hatte ein Gewicht von ca. 9 Tonnen und eine Antriebsleistung von 130 PS.


Das neue Fahrzeug ist hingegen ein 15-Tonner auf MAN Fahrgestell (MAN TGM 13.280) mit 280 PS Leistung. Das Fahrzeug verfügt über einen permanenten Allradantrieb, wodurch die Fahrsicherheit bei schlechten Fahrbahn­verhältnissen erhöht wird, sowie ein modernes automatisiertes Schaltgetriebe welches dem Kraftfahrer die Schaltvorgänge abnimmt. Da die Wasserversorgung in Krems topografisch nicht immer optimal ist, verfügt dieses Fahrzeug über einen 3000 Liter Wassertank, sowie einem zusätzlichen 200 Liter Schaummitteltank.

Moderne Technik für eine moderne Feuerwehr
Alle Ausrüstungsmerkmale des neuen Fahrzeuges wurden auf die neuen "Kremser Standardeinsatzregeln" abgestimmt. Ziel war es ein Fahrzeug zu schaffen, welches alle aus heutiger Sicht denkbaren Brandeinsatz-Szenarien problemlos bewältigen kann. So sind neben der Pflichtbeladung für Tanklöschfahrzeuge noch viele sinnvolle Ausrüstungsgegenstände zusätzlich aufgepackt worden.

Statt der drei vorgeschriebenen Pressluftatmer befinden sich deren vier Stück am Fahrzeug. Damit kann bei Bedarf der 3-Personen-Standard-Atemschutztrupp mit einem zusätzlichen Atemschutzträger vorgehen (bei Menschenrettung oft ein Vorteil!). Die Atemschutzgeräte wurden so eingebaut, dass vom Mannschaftsraum freie Sicht nach vorne gewährleistet ist, um die Kommunikation im Fahrzeug zu verbessern. Dies hatte einen etwas kostspieligeren Aufbau zur Folge, die Einsatzerfordernisse machen dies aber notwendig, da eine freiwillige Feuerwehr nicht von fix eingeteilten Mannschaften ausgehen kann, und sich am Anfahrtsweg abstimmen muss. Eigentlich logisch, aber derzeit eine noch nicht alltägliche Lösung.

Neben ausreichend Beleuchtungs- und Funkgeräten befinden sich auch eine Wärmebildkamera sowie ein mobiler Rauchverschluss im Mannschaftsraum. Ein leistungsstarkes Druckbelüftungsgerät sorgt dafür, dass Rauch effektiv aus dem Brandobjekt geblasen werden kann.
Zwei Tauchpumpen machen den Einsatz von Tank 1 einerseits auch bei Unwettereinsätzen möglich, erlauben aber auf der anderen Seite die Wasserversorgung von natürlichen Wasserentnahmestellen (Teich, Fluss, udgl.). Hierfür wurden zusätzliche B-Druckschläuche aufgepackt, um taktische Vorteile gegenüber einem "standardmäßig" beladenen Tanklöschfahrzeug zu haben.


Nachdem Krems auch einige Industrien aufweist, war es auch wichtig für diesen Einsatzzweck gerüstet zu sein. Brände in den Großbetrieben sind mit hohem Gefahrenpotential verbunden und lassen sich nicht immer nur mit Wasser und Standardschaummittel löschen. Dennoch ist es wichtig, hier effektiv löschen zu können, gehen durch ein zerstörtes Industrieobjekt die Arbeitsplätze oft unwiderruflich verloren.

Nach der Einschulungsphase wird der Schaummitteltank daher mit qualitativ hochwertigsten alkoholbeständigen Schaummittel gefüllt, welches über die Druckzumischanlage genaustens zugemischt werden kann. Selbstverständlich lässt sich bei Großeinsätzen auch Schaummittel von externen Gebinden (Fass, IBC-Container, udgl.) ansaugen, und es muss nicht immer der Schaummitteltank verwendet werden. Das Schaummittel ist auf die in Krems umgeschlagenen Produkte (z.b Methanol) abgestimmt.

Im Heck des Fahrzeuges befindet sich nicht der übliche Hochdruck-Schnellangriffsschlauch, sondern ein 30m Normaldruck Schnellangriff mit einem universell adaptierbaren Hohlstrahlrohr. Diese Anschaffung musste speziell vom Landesfeuerwehrverband genehmigt werden, und konnte aber mit der Einsatztaktik der Feuerwehr Krems sinnvoll begründet werden. Das Hohlstrahlrohr am Schnellangriff kann innerhalb kürzester Zeit mit unterschiedlichen Aufsätzen versehen werden, die dann auch andere Einsatzszenarien zulassen, zusätzlich zum Hohlstrahlrohr-Aufsatz ist eine Flachstrahldüse für Straßenreinigungen und ein Kombinationsschaumrohr vorhanden. Das Fahrzeug hat aber weiterhin einen normgerechten Hochdruckpumpenteil und einen Hochdruckabgang.

Nachdem es nahezu jährlich zu Hochwassereinsätzen kommt, bei welchen die Feuerwehr der Stadt Krems bei den Aufräumarbeiten unter die Arme greift, wurde auch eine Straßenwaschanlage in der Front des Fahrzeuges fix integriert. Pneumatisch lässt sich diese vom Führerhaus aus absenken und bedienen.
Alles in allem ist dieses Löschfahrzeug ein effektives Erstangriffs­fahrzeug für Brandeinsätze ganz nach den Einsatzerfordernissen einer österreichischen Mittelstadt.

Freiw. Feuerwehr Krems
Quelle: Christoph Gruber, FF Krems an der Donau

Hermann Kollinger
 Geschrieben am: 2008-12-18 22:58:32
Ich würde - wenn auch zeitlich passend - von Begriffen wie "Weihnachtsgeschenk" etc. Abstand nehmen. Rechnungshöfe und Gemeinden könnten sich bemüßigt fühlen, wieder als edle Spender darzustellen, anstatt einfach die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften vollzogen zu haben....


Kommentar #1


julianr32
 Geschrieben am: 2008-12-18 23:20:16
"....ein 15-Tonner auf MAN Fahrgestell (MAN TGM 13.280).."

Interessensfrage :

Das "13" im Namen MAN TGM 13.280 bedeutet doch, dass es ein 13 t Fahrgestell (mit 280 PS) ist oder irre ich mich?!

Wie kann man dann ein 15 t Fahrzeug drauf aufbauen??

Ansonsten sehr schönes Fahrzeug! Gratuliere dazu!!

LG

Kommentar #2


Techniker50944
 Geschrieben am: 2008-12-19 10:48:01
Ursprünglich geschrieben von julianr32:
"....ein 15-Tonner auf MAN Fahrgestell (MAN TGM 13.280).."

Interessensfrage :

Das "13" im Namen MAN TGM 13.280 bedeutet doch, dass es ein 13 t Fahrgestell (mit 280 PS) ist oder irre ich mich?!

Wie kann man dann ein 15 t Fahrzeug drauf aufbauen??

Ansonsten sehr schönes Fahrzeug! Gratuliere dazu!!

LG


Entweder Tippfehler (was ich weniger glaube) oder ein aufgelastetes Fahrgestell (was eher der Wahrheit entspricht). Die Typbezeichnungen sind nicht mehr so wahrheitsgetreu wie früher.
Unser RLF ist auf Atego 1529, hat aber auch 16to Zugelassen. Ist halt ein Sondermodell mit Auflastung nur für die Feuerwehr...

Kommentar #3


gruber_chr
 Geschrieben am: 2008-12-19 18:55:33
danke techniker, genauso ist es. es handelt sich hier eigentlich um einen 15.280, also aufgelastet, und zu zugelassen.

aja, die aussage kein hochdruck stimmt nicht ganz. es ist für die straßenwaschanlage die hochdruckpumpe eingebaut.

Kommentar #4


firefighter4ever
 Geschrieben am: 2009-02-07 19:18:51
meiner meinung nach ein super fahrzeug.

endlich wurde von manchen feuerwehren begriffen keinen HD-Schnellangriff mehr einzubauen sondern einen Normaldruck-Schnellangriff. Dieser bietet sicherlich die Vorteile von verschiedensten Armaturen.
außerdem sind Hohlstrahlrohre wesentlich effektiver als die Hochdruckstrahlrohre, vor allem im Innenangriff! die neue technologie läuft auf jeden Fall in diese Richtung!!

Kommentar #5



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