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Ktn: Neues KRF-A der FF Tröpolach -> 1. Fahrzeug der Kärntner Feuerwehr GmbH
Geschrieben am: 2009-01-27 23:30:58  [Drucken]
Tröpolach (Ktn): Ende Dezember des Jahres 2008 wurde das neue Schnellangriffsfahrzeug der Feuerwehr Tröpolach in den Dienst gestellt. Seitdem laufen die Schulungs- und Übungstätigkeiten auf Hochtouren – insgesamt müssen 89 Kameraden eingeschult werden.

Hier die Vorstellung des neuen Einsatzfahrzeuges der FF Tröpolach.

Fahrzeugbeschreibung:
Als Grundlage für das neue Kleinrüstfahrzeug Allrad (KRFA) wurde ein Mercedes-Benz Sprinter 315 CDI gewählt. Der Feuerwehraufbau wurde von der Firma Rosenbauer in Neidling (Nähe St. Pölten, NÖ) hergestellt. Dieses Allradfahrzeug mit 150 PS hat ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von 3,5 t und darf daher mit der Lenkberechtigung der Klasse B gefahren werden. Dadurch ist das Ausrücken zum Einsatzort auch möglich, wenn kurzfristig kein Lkw-Fahrer für das Löschfahrzeug Unimog verfügbar ist, was vor allem an Werktagen eine Steigerung der Schlagkraft bedeutet.


Die Besatzung umfasst fünf Mann. Das neue KRFA ist ein Sonderfahrzeug, welches auf die besonderen Einsatzerfordernisse der Feuerwehr Tröpolach angepasst wurde und ist daher das erste Einsatzfahrzeug dieser Art in Kärnten.

Aufgaben:
Die grundsätzlichen Aufgaben des neuen KRFA liegen in der Bekämpfung von Klein- und Entstehungsbränden sowie in der Abarbeitung von kleinen technischen Einsätzen. Daher wird es standardmäßig als „Vorausfahrzeug“ zum LFA Unimog und zum automatisch bei Alarmstufe 1 (Brand) mitalarmierten TLFA 2000 der Feuerwehr Rattendorf zu den Einsätzen ausrücken. Bei größeren Ereignissen kann im Fahrzeug auch eine Einsatzleitung eingerichtet werden. Durch seine kompakte Größe und Wendigkeit, kann es bei schmalen oder verparkten Straßen leichter zum Einsatzort vordringen als ein großes Lösch- oder Tanklöschfahrzeug.


Dieser Umstand erleichtert vor allem in der Wintersaison das Vordringen zum Einsatzort. Dadurch ist ein schnelleres Eingreifen möglich, um Gefahren schon in der Anfangsphase abzuwehren und dadurch größere Schäden zu verhindern.

Ausrüstung:
Das Herzstück des KRFA ist ein Hochdrucklöschsystem der Firma Rosenbauer, das UHPS (Ultra High Pressure System) mit 100 l Wassertank und 20 l Schaum. Ergänzend stehen ein Pulverlöscher und ein CO2-Löscher zur Verfügung.
Die drei Atemschutzgeräte samt Standardausrüstung wurden ebenso wie die Führungsmittel vom LFA Unimog ins KRFA umgeladen. Die Atemschutzgeräte sind in Fahrtrichtung montiert worden, um ein leichteres Anlegen der Geräte während der Anfahrt zum Einsatzort vor allem auf der kurvenreichen Nassfeldstraße zu ermöglichen.


Zur Einrichtung einer Einsatzleitstelle kann im Mannschaftsraum ein Tisch ausgeklappt werden. Aufgrund der Vorgabe von 3,5 t Gesamtgewicht wurden die Atemluft-Reserveflaschen und die Treibstoff-Reservekanister im LFA Unimog belassen. Nach vielen Überlegungen entschloss man sich schlussendlich für folgende Ausrüstung:

Mannschaftsraum:
• Schwerer Atemschutz, Feuerwehrhelme, Helmsprechgarnitur, Schutzhandschuhe, Feuerwehrgurte mit Beil, Flammschutzhaube
• Feuerlöscher (Pulver, CO2), Löschdecke
• C-Schläuche, B-Schläuche, Wasserführende Armaturen (C-Hohlstrahlrohr, Verteiler, C-Absperrorgan, Übergangsstücke), Oberflurhydrantenschlüssel
• Rettungstuch, Rettungsleine
• Erste-Hilfe-Koffer, Medizinische Schutzhandschuhe
• Führungsmittel (Einsatzpläne, Einsatzleitmappen, Gefahrguthelfer, Digitalkamera, Feuerwehrschlüssel, Kaminkehrerschlüssel, Dreikantschlüssel, Notizblock,…), Klapptisch für Einsatzleitung
• 2 Handfunkgeräte, 1 Fahrzeugfunkgerät, Wertkarten-Mobiltelefon
• Absicherungsmaterial (Triopandreiecke, Verkehrsleitkegel (beleuchtet), Absperrband, Winkerkelle, Warnwesten)
• Leder-Schutzhandschuhe
• Handlampen, Suchscheinwerfer


Geräteraum:
• Rosenbauer UHPS (Ultra High Pressure System), eine Hochdrucklöschanlage mit 100 l Wasser und 20 l Schaum
• Stromerzeuger 2 KV, Scheinwerfer mit Stativ, Kabeltrommel
• Motorsäge mit Zubehör (Treibstoffkanister, Helm, Schnittschutzhose, Werkzeug), Forstaxt
• Feuerwehraxt, Brechstange, Bolzenschneider
• Schaufel, Pickel, Straßenbesen
• Unterflurhydrantenschlüssel
• Auffangwanne, Bindemittel, Kanalabdichtung
• Teleskopleiter
• Arbeitsleine, Abschleppseil
• Schneeketten (Winter)


Finanzierung:
Die Gesamtkosten des Fahrzeuges betragen Euro 97.500,-. Es ist kärntenweit das erste Einsatzfahrzeug, das über die Kärntner Feuerwehr GmbH gekauft wurde. Finanziert wird es von der Stadtgemeinde Hermagor – Pressegger See. Der Kärntner Landesfeuerwehrverband fördert das KRFA mit Euro 25.500,--. Die technische Ausrüstung im Wert von Euro 9.400,-- wurde zusätzlich von der Stadtgemeinde übernommen.

Freiw. Feuerwehr Tröpolach
Quelle: Florian Jost

riedus
 Geschrieben am: 2009-01-28 14:42:57
interessant, was es alles gibt! eine feuerwehr gmbH, net schlecht

Kommentar #1


julianr32
 Geschrieben am: 2009-01-28 14:58:35
kann mir vl wer sagen was dieses fahrzeug zu einem KRFA macht? (kein hydr. rettungsgerät etc. )
wegen dem UHPS?? sonst ises ja eig. mehr oder weniger ein KLFA ohne TS kA wie man dazu dann sagt?! VRF?

lg

Kommentar #2


fireflo
 Geschrieben am: 2009-01-28 15:55:55
Soviel ich weiß, darf es nicht KLFA heißen, weil es die Normbeladung (eben TS, 10 B- und 10 C-Schläuche usw.) dafür nicht hat. Aber sicher bin ich mir da jetzt auch nicht...
Wahrscheinlich ist KRFA in der Hinsicht nicht so genormt, auf eine bestimmte Beladung. Mit hydr. Rettungsgerät würde es dann bei uns eher KRFA-S (S = Straße) heißen.
Am Besten, wir fragen die Technikabteilung des KLFV...


lg

Kommentar #3


julianr32
 Geschrieben am: 2009-01-28 16:38:19
schon klar, aber das "R" im namen KRFA bedeutet ja "Rüst" und soweit ich weiss hat diese bezeichnung "rüst" immer etwas mit technischer ausrüstung , eben hydr.gerät etc zu tun. (siehe Rlfa, sRf, lRf, Rf etc.) und in dem auto wird nicht wiklich gerät für technische hilfeleistung mitgeführt.

meiner meinung nach ist dieses fzg in der stufe Vorausfahrzeug - VRF (für einen schnellen angriff mit dem UHPS eben) einzustufen.

aber egal, die werdn sich wohl was dabei gedacht haben

lg

Kommentar #4


Zgkdt
 Geschrieben am: 2009-01-28 17:30:27
schon eigenartig
vor wenigen Wochen hat sich jeder Beschwerd
das in OÖ der Rechnungshof geprüft und befunden hat.
Und jetzt wird in ganz Österreich eingekauft nach Lust und Laune.
Ich frage mich für was wir die Richtlinen des OBFV haben der ja die Baurichtlinen vorgibt für gewisse Arten von Fahrzeugen oder??.
Also wenn ich Kdt eines LFV wäre würde ich mich nicht trauen eine Förderung einer Gemeinde zuzuweisen in deren Mindestausrüstung so eine Art von Fahrzeug (in diesem Fall vielleicht nicht) gar nicht vorgesehen ist. Und wenn eine FF glaubt so etwas haben zu müssen
(ist sicher gerechtfertig) dann ohne Förderung und das Geld lieber für die FF Aufteilen die es nötiger haben.
schönen Abend

Kommentar #5


fireflo
 Geschrieben am: 2009-01-28 17:42:15
Bin mir jetzt gar nicht sicher, obs in Kärnten die Bezeichnung VRF überhaupt gibt. Jedenfalls war nur zur Auswahl: KRFA-S (S für Sonderfahrzeug -> Zungenbrecher ) oder KRFA.

Naja, technische Ausrüstung im Sinne von hydr. Rettungsgerät ist nicht drin. Aber eben Stromerzeuger, Scheinwerfer, Schanzwerkzeug, Brechwerkzeug, Motorsäge, Auffangwanne, Bindemittel, Absicherungsmaterial, Kanalabdeckung, Teleskopleiter...

Wenns der KLFV so haben will, dann bitte...

Kommentar #6


julianr32
 Geschrieben am: 2009-01-28 20:04:45
die genannte aurüstung habn wir in unsrem KLFA auch drin und trotzdem ists kein KRFA

naja wie heists so schön > andere (bundes)länder andere sitten!

Kommentar #7


fireflo
 Geschrieben am: 2009-01-28 22:36:52
ja schon, aber in eurem KLFA ist auch eine TS, 10 B-, 10 C-Schläuche, usw., also die Normbeladung für ein KLF drin, oder?

Ursprünglich geschrieben von julianr32:

naja wie heists so schön > andere (bundes)länder andere sitten!


besser kann man's nicht ausdrücken!


lg

Kommentar #8


Firefighter2403
 Geschrieben am: 2009-01-29 15:51:59
naja wie heists so schön > andere (bundes)länder andere sitten!

Da habt ihr vollkommen recht.

Aber für was gibts dann eigentlich den ÖBFV????

Wenn sowieso jedes Bundesland macht was es will???

Egal ob Bekleidung,Dienstgraden,Jugendarbeit,oder wie bei dem Beispiel mit Fahrzeugen.Überall gibts für jedes Bundesland andere Richtlinien.Was soll des überhaupt???Macht des an Sinn???

Lg

Kommentar #9


blue
 Geschrieben am: 2009-01-29 18:02:10
Das ist aber schon eine arge Sparmeisterversion.
Keine Frontblitzer, keine Verkehrsleiteinrichtung, nur 100l bei der UHPS und wirklich vollgeräumt schaut er auch nicht aus.

Die Besatzung von 1:4 ist auch mager, finde ich. Die 2 Handfeuerlöscher und die Werkzeugkiste hätten hinten drinne auch noch Platz gehabt, dann hättet ihr 2 Leute mehr reingebracht.

Kommentar #10


Hermann Kollinger
 Geschrieben am: 2009-01-29 18:16:40
Ursprünglich geschrieben von Firefighter2403:
Aber für was gibts dann eigentlich den ÖBFV????
Wenn sowieso jedes Bundesland macht was es will???


Da war immer schon so. Und da der ÖBFV im Grunde ja nur ein Verein ist, glaube ich, dass sich daran auch sobald nichts ändern wird. Sozusagen wer zahlt, schafft an. Und der der zahlt ist eben nicht der ÖBFV, sondern die einzelnen Verbände.

Kommentar #11


julianr32
 Geschrieben am: 2009-01-30 10:25:04
Ursprünglich geschrieben von blue:
Das ist aber schon eine arge Sparmeisterversion.


Ganz meine Meinung! Wenn ich mir schon eine Art "Spezialfahrzeug"anschaffe, achte ich drauf des es hohe schlagkraft hat, was man von diesem in meinen Augen absolut nicht behaupten kann.

Das einzige spezielle ist da wohl das UHPS, was auch nich immer soooo toll ist!

Ein Fzg in dieser Art käme für mich/uns nie in Frage...
Allein wenn man sich den Kosten - Nutzen Faktor anschaut!!



Kommentar #12


fireflo
 Geschrieben am: 2009-01-30 13:59:55
Ursprünglich geschrieben von blue:
Das ist aber schon eine arge Sparmeisterversion.
Keine Frontblitzer, keine Verkehrsleiteinrichtung, nur 100l bei der UHPS und wirklich vollgeräumt schaut er auch nicht aus.

Die Besatzung von 1:4 ist auch mager, finde ich. Die 2 Handfeuerlöscher und die Werkzeugkiste hätten hinten drinne auch noch Platz gehabt, dann hättet ihr 2 Leute mehr reingebracht.


Eine der wichtigsten Vorgaben bei dem Fahrzeug war, dass es mit B-Führerschein gefahren werden kann. Das bedeutet ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von 3,5 t.
Dann kann man zum Rechnen anfangen: Fahrgestell, Motor (Allrad), UHPS mit 100 l Wasser, ATS-Geräte usw.
Deshalb auch die Besatzung von 5 Mann. Die Verkehrsleiteinrichtung war schon zu schwer (!) bzw. waren andere Sachen wichtiger. Und die Blitzer waren einfach zu teuer (ca. 500 EUR oder so).

Kommentar #13


fireflo
 Geschrieben am: 2009-01-30 14:09:40
Ursprünglich geschrieben von julianr32:
Wenn ich mir schon eine Art "Spezialfahrzeug"anschaffe, achte ich drauf des es hohe schlagkraft hat, was man von diesem in meinen Augen absolut nicht behaupten kann.


Die Schlagkraft bei diesem Fahrzeug wird meiner Meinung dadurch erreicht, das es ausfährt. Mit noch einem C-Fahrzeug wäre das nicht so leicht.

Das größte und bestausgerüstetste Fahrzeug hilft keinem, wenn es im Rüsthaus stehen bleibt. Für die Erstmaßnahmen, bis die Unterstützung eintrifft, reicht es allemal und auf das kommt es bei uns an.

Kommentar #14


julianr32
 Geschrieben am: 2009-01-30 14:40:03
Für die sache mit dem B schein gibts bei uns ( STMK) eine einfache , sinnvolle lösung!

jeder der einen B-schein besitzt kann den sog. feuerwehrführerschein beantragen. mit diesem darf man dann sogar als B- schein bestitzer fahrzeuge bis 7,5t lenken ( " C 1 " ). zumindest zum einsatzort. zum heimfahren sind dann eh ausreichend c- fahrer da.

gibts das bei euch in kärnten nicht??

Kommentar #15


fireflo
 Geschrieben am: 2009-01-30 15:05:26
Ursprünglich geschrieben von julianr32:
Für die sache mit dem B schein gibts bei uns ( STMK) eine einfache , sinnvolle lösung!

jeder der einen B-schein besitzt kann den sog. feuerwehrführerschein beantragen. mit diesem darf man dann sogar als B- schein bestitzer fahrzeuge bis 7,5t lenken ( " C 1 " ). zumindest zum einsatzort. zum heimfahren sind dann eh ausreichend c- fahrer da.

gibts das bei euch in kärnten nicht??


Nein, in Kärnten gibts das noch nicht. Aber nach dem es ja zukünftlich kein KLF mehr unter 3,5 t geben wird, wird sich irgendwer was überlegen müssen.

Kommentar #16


riedus
 Geschrieben am: 2009-01-31 09:59:32
Ursprünglich geschrieben von julianr32:

jeder der einen B-schein besitzt kann den sog. feuerwehrführerschein beantragen. mit diesem darf man dann sogar als B- schein bestitzer fahrzeuge bis 7,5t lenken ( " C 1 " ). zumindest zum einsatzort. zum heimfahren sind dann eh ausreichend c- fahrer da.

gibts das bei euch in kärnten nicht??


a.) grob fahrlässig diese möglichkeit, ein c-fahrzeug mit b-schein zu fahren
b.) wer sagt dir, dass plötzlich mehrere C-fahrer an der einsatzstelle stehen wenn schon beim alarm keiner kommt??

Kommentar #17


julianr32
 Geschrieben am: 2009-01-31 12:08:22


a.) grob fahrlässig diese möglichkeit, ein c-fahrzeug mit b-schein zu fahren
b.) wer sagt dir, dass plötzlich mehrere C-fahrer an der einsatzstelle stehen wenn schon beim alarm keiner kommt??


a) es geht hier um fzge bis 5,5 t würd ich mal sagen. ein gut ausgerüstetes KLFA z.B. Mit was grösserem fährt bei uns eh sowiso keiner mit diesem schein. und es ist eine absolute notvariante, also wenns gar nicht mehr anders geht. is bei uns noch nie passiert.bei ff die ein c- pflichtiges klf als primärfzg haben z.B wäre das sicher anders. aber das sei mal dahingestellt...
fzge wie diese bis 5 t sag ich mal fahren sch 1 zu 1 wie ein grösserer PKW also is nix dabei. es is versicherungstechnisch alles gedeckt, also kann nix sein. da kann jedem C fahrer mit deisen fzgen der gleiche fehler passiern wie einem B fahrer mit sonderlizenz.


b) also einen c - fahrer der mit einem solchen fzg heim fährt wird wohl jede wehr auftreiben können in einem zeitraum von einer halben std würd ich mal sagen oder??
und sonst fährt halt derjenige wieder damit heim. auch nix dabei. weil wie gesagt die sind nicht anspruchsvoll zu fahren. wenn man als pkw einige jahre untwerwegs ist geht das allemal.

Kommentar #18


musics
 Geschrieben am: 2009-02-03 22:21:04
Totalste Ablehnung!

1.)
Es ist mir unerklärlich, dass es immer wieder Personen gibt, welche irgendwo irgendwelche Unwahrheiten in Zusammenhang mit dem steirischen Feuerwehrführerschein verbreiten.

@julianr32

Der Feuerwehrführerschein kann in der Steiermark nur beantragt werden, wenn der betroffene Feuerwehrkamerad zumindest in Besitz der zivilen Lenkberechtigung der Klasse C1 ist. Was du hier von dir gibst hat mit der Realität kaum etwas zu tun. Es ist richtig, dass der Feuerwehrführerschein auch weiterhin gilt, wenn die Lenkberechtigung der Klasse C1 abläuft. Nur dann wäre es (theoretisch) möglich, dass ein Feuerwehrkamerad nur mehr die zivile Lenkberechtigung der Klasse B und trotzdem einen Feuerwehrführerschein besitzt, weil er auf die Verlängerung seines zivilen C-Scheins verzichtet hat, und er trotzdem weiterhin Feuerwehrfahrzeuge über 3,5t lenken darf.

Auf jeden Fall jedoch hat der Feuerwehrführerscheininhaber einmal eine zivile Lenkberechtigung der Klasse C besessen.

2.) Lenken eines C-Fahrzeuges im Einsatzfall mit dem B-Schein? Ob im Falle von Gefahr in Verzug ein derartiges Himmelfahrtskommando gedeckt wäre spielt für mich überhaupt keine Rolle. Weder als Feuerwehrkommandant noch als Einsatzleiter würde ich soetwas je durchgehen lassen. Wenn kein C-Fahrer greifbar ist bleibt das Fahrzeug stehen und es wird nachalarmiert.

3.) Vergleiche bitte mal den Schwerpunkt dieses Fahrzeugs mit der Straßenlage eines PKWs. Diese Fahrzeuge sind überhaupt nicht vergleichbar! Wenn du dir dessen nicht bewusst bist findest du dein Fahrzeug schnell im Blumenbeet des nächsten Kreisverkehrs wieder. Am Außenspiegel liegend.

Kommentar #19


riedus
 Geschrieben am: 2009-02-07 08:08:45
nur so am rande eine frage:
ich dachte, es kann nur der große C-schein ablaufen und es bleibt einem dann der C1 bis 7,5to. ist das jetzt falsch? jetzt abgesehen von diesem seltsamen feuerwehr-führerschein, der ohnehin vor gericht keinen wert hätte.

Kommentar #20


firefighter4ever
 Geschrieben am: 2009-02-07 18:53:02
zum KRFA:

Ich denke das die bezeichnung KRFA bei diesem fahrzeug nicht verwendet werden kann bzw. darf, da es weder schere noch spreizer oder rettungszylinder beeinhaltet.

und nur wegen der höchstdrucklöschanlage ist die bezeichnung KRFA noch lange nicht gerechtgertigt.

und KLF ist auch nicht möglich da keine TS vorhanden ist.

außerdem finde ich es komisch das die reserveflaschen für den atemschutz nicht im selben fahrzeug untergebracht sind, bzw dass die Atemschutzgeräte vom LFA in dieses fahrzeug umgeladen wurden. Komisch dass in einem LFA keine Atemschutzgeräte untergebracht sind!!!

gibts nur in Kärnten, seltsam!

Kommentar #21


fireflo
 Geschrieben am: 2009-02-08 18:11:29
@ firefighter4ever:

Ein Kleinrüstfahrzeug mit Schere und Spreizer heißt in Kärnten KRF-S (S=Straße). Daher muss ein KRF nicht automatisch mit Schere und Spreizer in Verbindung gebracht werden. Und wie du schon erkannt hast, kann es aufgrund fehlender TS und sonstiger Normbeladung auch nicht KLF genannt werden --> deshalb KRF.

Der ATS wurde deshalb in das KRF umgeladen, weil es schneller am Einsatzort sein kann als das LF und somit schon ein ATS-Trupp mit benötigter Ausrüstung vor Ort ist. Aufgrund der Gewichtsvorgabe mussten die Reserveflaschen im LF verbleiben, was aber nicht weiter schlimm ist, da das LF immer mit ausfährt.

Kommentar #22


firefighter4ever
 Geschrieben am: 2009-02-08 20:41:09
Ursprünglich geschrieben von fireflo:
@ firefighter4ever:

Ein Kleinrüstfahrzeug mit Schere und Spreizer heißt in Kärnten KRF-S (S=Straße). Daher muss ein KRF nicht automatisch mit Schere und Spreizer in Verbindung gebracht werden. Und wie du schon erkannt hast, kann es aufgrund fehlender TS und sonstiger Normbeladung auch nicht KLF genannt werden --> deshalb KRF.

Der ATS wurde deshalb in das KRF umgeladen, weil es schneller am Einsatzort sein kann als das LF und somit schon ein ATS-Trupp mit benötigter Ausrüstung vor Ort ist. Aufgrund der Gewichtsvorgabe mussten die Reserveflaschen im LF verbleiben, was aber nicht weiter schlimm ist, da das LF immer mit ausfährt.



Aha, im Rest von Österreich heißt nämlich KRF-S, KleinRüstFahrzeug mit Sonderausrüstung bzw. Sonderfahrzeug;


Ja das ist einzusehen mit dem schnelleren Erreichen des Einsatzortes, nur es kann nicht sein das in einem Löschfahrzeug keine ATS- Geräte untergebracht sind!!

Dies wäre nur möglich wenn das LF nie als erstes Fahrzeug ausrückt, auch wenn das LF dringender benötigt wäre als das andere Fahrzeug (z.B. TS, Relaisleitung, usw.)

Aber es wird schon passen!!


Kommentar #23


fireflo
 Geschrieben am: 2009-02-08 21:13:23
Wie auch immer, dann hätte es wahrscheinlich KRFA-S geheißen und wäre ein richtiger Zungenbrecher. Aber mal ehrlich, der Name eines Fahrzeuges ist wohl das Unwichtigste, solange man weiß, wofür man es verwenden kann...

Zum Thema "Kein ATS im LF":

1.) fährt das KRF und das LF immer gemeinsam aus bzw. kurz hintereinander.

2.) um eine Relaisleitung mit TS aufzubauen, benötigt man normalerweise keinen ATS.

3.) kann der ATS-Trupp bei größeren Einsätzen direkt zum Sammelplatz fahren und das LF ohne Zeitverzögerung seinen Auftrag ausführen (zB Relaisleitung auf-/weiterbauen).

4.) wäre so ein Schnellangriffsfahrzeug ohne ATS in unserem Einsatzgebiet sinnlos.



Kommentar #24


musics
 Geschrieben am: 2009-02-12 21:21:54
Ursprünglich geschrieben von riedus:
nur so am rande eine frage:
ich dachte, es kann nur der große C-schein ablaufen und es bleibt einem dann der C1 bis 7,5to. ist das jetzt falsch? jetzt abgesehen von diesem seltsamen feuerwehr-führerschein, der ohnehin vor gericht keinen wert hätte.


Der Feuerwehrführerschein ist rechtlich sehr wohl gedeckt. Er findet sich auch im Führerscheingesetz (FSG) wieder.

Und ja, auch der C1 läuft neuerdings aus soweit ich weiß.

Kommentar #25


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