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D: Das war das 3. Fachsymposium Waldbrandbekämpfung „Wipfelfeuer 2009“
Geschrieben am: 2009-09-19 10:28:20  [Drucken]
Deutschland: Am Samstag, den 12.09.2009, fand in den Räumen des Zentrums für Gewerbeförderung in Götz (Havel / Brandenburg) das 3. Fachsymposium Waldbrandbekämpfung Wipfelfeuer 2009 statt. Die rund 200 Teilnehmer kamen...

... schwerpunktmäßig aus den nördlichen Bundesländern, aber auch aus dem nahen Ausland konnten Teilnehmer begrüßt werden. Das Symposium teilte sich in einen Theorieteil mit 5 Vorträgen am Vormittag und einen Praxisteil mit 6 Workshops am Nachmittag auf. Die Teilnehmer konnten das Gehörte vom Vormittag anschließend in Workshops praktisch ausprobieren.


Begrüßt wurden die Teilnehmer durch Herrn Manfred Gerdes vom Landesfeuerwehrverband Brandenburg. Die Vortragsreihe eröffnete Herr Ulrich Climolino von der BF Düsseldorf mit dem Thema „Lehren aus bitteren Erfahrungen der Vergangenheit“ und zeigte die wichtigsten Erfahrungswerte aus den größeren Waldbrandeinsätzen aus den letzten Jahren auf. Der Landesbranddirektor von Brandenburg, Herr Henry Merz, stellte die Taktik zur Waldbrandbekämpfung im Land Brandenburg vor. Brandenburg ist das Bundesland mit den meisten Wald- und Vegetationsflächenbränden in Deutschland (ca. 50% aller Brände). Für die Einsatzkräfte stellt die hohe Belastung der Flächen durch Munition eine zusätzliche Gefahr dar.

Nach diesem Vortrag schloss sich eine Pause an, die von den Teilnehmern zum Besuch der Hausmesse genutzt werden konnte. Die insgesamt 20 Aussteller präsentierten die neuesten Entwicklungen zum Thema Waldbrandbekämpfung wie z.B. Wasserrucksäcke oder Handheld Computer zur Einsatzführung. Neben neuer persönlicher Schutzausrüstung speziell für den Bereich der Waldbrandbekämpfung gab es auch Fahrzeuge zu sehen, die auf die speziellen Anforderungen zur Waldbrandbekämpfung hin entwickelt worden sind. So wurde z.B. das Waldbrand TLF aus Brandenburg oder das kleine und wendige Kettenfahrzeug der FF Ottendorf in der Sächsischen Schweiz präsentiert. Zudem war auch die Bundespolizei mit einem Bumbibucket (Löschwassserbehälter für den Hubschrauber) vor Ort.


Herr Holger deVries von der Feuerwehr Hamburg referierte im Anschluss an die Pause über den Einsatz und die Möglichkeiten von Schaum bei der Waldbrandbekämpfung. Ein weites Feld der Anwendungsmöglichkeiten steht den Feuerwehren hier zur Verfügung. Im Vergleich zu anderen Ländern in Deutschland in der jüngsten Vergangenheit eine eher ungenutzte Möglichkeit der Brandbekämpfung. Allerdings hatte sich der Einsatz in der damaligen DDR bewährt!

Auf grundsätzliche Themen der Waldbrandbekämpfungen für kommunale Feuerwehren ging Herr Jan Südmersen von der BF Osnabrück / @fire ein, der viele Tipps und Tricks zur sicheren Vorgehensweise bei Wald – und Flächenbränden mitbrachte.


Am Ende der Vortragsreihe berichtete Herr Alan Sinclair vom Bureau of Indian Affairs (BIA) aus den USA über die Taktiken der Waldbrandbekämpfung in den USA anhand des Ethan Fire. Das Großfeuer vernichtete eine Großwaldfläche von 2600 Hektar, da es in einer extrem schwer zugänglichen Gegend brannte.


Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des erstmalig verliehenen Ehrenpreises Sivanus – Hüter des Waldes. Mit dem Startschuss in diesem Jahr sollen nun regelmäßig besondere Verdienste und Leistungen im Bereich der Waldbrandbekämpfung und der dazugehörigen Ausbildung und Forschung geehrt werden. Der Preis wird von @fire verliehen, die Auswahl wird durch eine unabhängige Kommission durchgeführt.


In diesem Jahr wurden die Herren Forstdirektor a.D. Peter Lex und Dr. rer. Silv. Hans König für Ihr Lebenswerk im Bereich der Waldbrandbekämpfung ausgezeichnet. Die beiden als Ehrengäste geladenen Fachleute aus dem Bereich der Forst sind Fachbuchautoren im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung. Zudem bringen sie einen unschätzbaren Erfahrungsschatz aus dem direkten Bereich der Waldbrandbekämpfung mit und setzen sich mit Fachvorträgen und Lehraufträgen seit vielen Jahren für eine zielgerichtete Ausbildung und Aufklärung Deutschlandweit ein. Die Veranstalter gratulieren den beiden Herren an dieser Stelle!

Nach der Mittagspause schlossen sich im Stundentakt die verschiedenen Workshops an. Insgesamt 6 Themen standen zur Auswahl.

Die Themen im einzelnen:
• „Brandbekämpfung auf Kampfmittelbelasteten Flächen“: Ein Experte des Kampmittelräumdienstes der Landespolizei Brandenburg hat über die Gefahren und Risiken bei der Brandbekämpfung gesprochen. Ziel war die Sensibilisierung der Zuhörer im Umgang mit verschiedenen Munitionsarten und die möglichen Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung auf belasteten Flächen.
• „Sicherheit im Waldbrandeinsatz“: Anhand eines Planspieles wurde den Teilnehmern die wichtigsten Sicherheitsregeln im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung vermittelt. Zu dem wurde der Einfluss der Topographie und Sonneneinstrahlung während des Einsatzablaufes aufgezeigt. Aber auch die Aufstellung und Sicherung von Einsatzfahrzeugen wurde angesprochen.
• „Effizienter Wassereinsatz bei der Waldbrandbekämpfung“: @fire Ausbildungsleiter Detlef Maushake vermittelte Unterschied des Löscheffekts zwischen einem D-Rohr und C-Rohr anschaulich. Ebenso konnte die Handhabung und der Einsatz eines Wasserrucksackes ausprobiert werden. Für den realitätsnahen Einsatz wurde direkt am Feuer geübt.
• „Brandbekämpfung mit Handwerkzeugen“: Handwerkszeuge sind in Deutschland ein zu unrecht unbeliebtes Instrument zur Brandbekämpfung, da sie große Vorteile aufzeigen. Neben den in Deutschland ja nach wie vor weit verbreiteten Feuerpatsche und der Sandschaufel, wurden von Nicolas Neumann (@fire) auch unbekannte Handwerkszeuge wie die Pulaski oder eine McLeaud vorgeführt, die am kontrolliert gelegten Feuern live getestet können.
• „Einsatz von Löschgel“: Hier wurde von der Firma safe-tec das Löschgel Firesorb vorgeführt und es gab ausführliche Chancen, diese Art der Brandbekämpfung mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zu testen.
• „GeoNet NRW“: Die Teilnehmer bekamen einen Einblick über die Möglichkeiten zur Überwachung von Einsatzkräften mittels GPS. Dieses Forschungsprojekt bietet die Möglichkeit, per Handheld Computer den Gesundheitszustand der einzelnen Einsatzkräfte zu überwachen und zusätzliche deren Position im Gelände zu bestimmen.

Dem Tenor der Besucher nach alles in allem eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis. Die Pausen wurden zu einem intensiven Erfahrungsaustausch genutzt und es wurden wie auch schon in den letzten Jahren wichtige Kontakte geknüpft. Dieser Austausch unter den Teilnehmern ist ein wichtiger Baustein der zum dem Erfolg der Veranstaltung beigetragen hat. Daher wird es auch im Jahre 2010 erneut ein Wipfelfeuer geben.

Zusätzlich bietet @fire auch wieder spezielle und Praxisnahe Ausbildungen im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung für kommunale Feuerwehren an. Die Palette reicht vom einem Fachvortrag bis hin zu einer Tag-füllenden Praxisveranstaltung für Führungskräfte und Mannschaft. Bei Interesse bitte per Mail den Vorstand von @fire unter bom@at-fire.de kontakten.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Götz für Ihre Unterstützung und an alle beteiligten Referenten und Aussteller.

@fire
Quelle: Nicolas Neumann

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