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Stmk: Fahrzeug mit "Tunnelblick" -> KRFS-Tunnel in Dienst gestellt
Geschrieben am: 2011-05-26 09:29:57  [Drucken]
Mooskirchen (Stmk): Anfang Mai 2011 konnten die Kameraden der FF Mooskirchen ein neues KRFS - Tunnel in Dienst stellen.

Als Portalfeuerwehr für Tunnelanlagen im Pack-Abschnitt der Südautobahn A2, wurde der erste Prototyp der neuen Generation von Tunnel-Vorausfahrzeugen vom Landesfeuerwehrverband Steiermark an die FF Mooskirchen übergeben. Basis des Fahrzeuges bildet ein Iveco Daily 50C17 mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von 5,5 t und einer Motorleistung von 170 PS. Der Allradantrieb stammt von Firma Achleitner aus Wörgl, den feuerwehrtechnischen Aufbau in Aluminiumbauweise fertigte Iveco Magirus Brandschutztechnik aus Kainbach.


Das Fahrzeug wurde der FF Mooskirchen als Stützpunktfahrzeug vom Landesfeuerwehrverband Steiermark zur Verfügung gestellt, die Kosten von €225.000,- wurden von der ASFINAG getragen. Zusatzausrüstung im Wert von ca. €6.000,- wurde von der FF Mooskirchen zur Verfügung gestellt. Da es sich um den Prototypen, der neuen Generation von Tunnel-Vorausfahrzeugen handelte, waren die Mooskirchner Kameraden eingeladen ihre Erfahrungen und Vorstellungen in den Bau des Fahrzeuges mit einfließen zu lassen. Durch die langjährige Erfahrung bei Einsätzen auf der A2, wurde deshalb besonderes Augenmerk auf die notwendige Ausrüstung für Arbeiten nach Verkehrsunfällen gelegt.

So stellt das KRFS – Tunnel aufgrund der umfangreichen Ausrüstung nicht nur ein reines "Tunnelfahrzeug" sondern auch ein Fahrzeug für die erste Welle bei Verkehrsunfällen dar. Als Löschanlage für den Erstangriff bei Fahrzeugbränden steht eine 200l Gloria Polylöschanlage mit 60 m formfestem Schlauch, Hohlstrahlrohr und Netzmittelzugabe zur Verfügung. Die Löschanlage wurde für den Einsatz im Tunnel so umgerüstet, dass sie sowohl autark als auch von einem Hydranten gespeist betrieben werden kann.


Für die Menschenrettung steht ein akkubetriebener, elektrohydraulischer Rettungssatz mit Schere und Spreizer inklusive Zubehör von Weber Hydraulik zur Verfügung. Unterbaublöcke, Materialien für das Glasmanagement, eine Akku-Säbelsäge, Airbagschutzsysteme für Fahrer- und Beifahrerairbag sowie ein Schutzdecken-Set komplettieren die technische Ausrüstung. Um eine entsprechende Absicherung an der Einsatzstelle zu ermöglichen, ist eine elektrisch aufstellbare Verkehrsleiteinrichtung am Dach des Fahrzeuges verbaut. Ein 16kVA Einbaugenerator sichert die Stromversorgung im Einsatz, ein Lichtmast mit vier Halogenscheinwerfern und die Umfeldbeleuchtung sorgen für den nötigen Durchblick.

Die spezielle Tunnel-Ausrüstung des Fahrzeuges besteht aus vier, in die Sitze integrierte Sauerstoffkreislaufgeräte und einer auf der Motorhaube montierten Wärmebildkamera mit Funkübertragung sowie einem neuentwickelten Radarsystem mit je zwei Sensoren an der Front- und Heckstoßstange und einer speziellen Entrauchungsanlage für die Fahrer- und Mannschaftskabine. Die Bilder der Wärmebildkamera und die Anzeige der Radarsensoren werden dabei gleichzeitig auf einem 10“ Bildschirm auf dem Armaturenbrett angezeigt und können von Fahrer und Beifahrer eingesehen werden. Durch das Zusammenspiel dieser Komponenten wird ein Einfahren in komplett verrauchte Bereiche unter Nullsicht ermöglicht.


Auch eine umfangreiche Sanitätsausrüstung wird auf diesem Fahrzeug mitgeführt, so stehen neben einem Notfallrucksack auch ein Rettungskorsett (KED), ein Spineboard und eine Korbtrage für die Versorgung und patientengerechte Rettung von Verletzten zur Verfügung. Das Highlight des Fahrzeuges ist allerdings das von der FF Mooskirchen selbst entwickelte MES – Mobile Emergency System, das bereits am Markt verfügbare Software und weitere einsatzrelevante Informationen wie Tunnel- und Brandschutzpläne auf einer Oberfläche übersichtlich und auf Knopfdruck zur Verfügung stellt.


Derzeit stehen der FF Mooskirchen mit diesem System eine Crash Recovery Fahrzeug-Datenbank, ein GPS Navigationssystem mit eingetragenen Wasserbezugspunkten des Löschbereiches und eine Gefahrgutdatenbank zur Verfügung. Des Weiteren kann der Einsatzleiter auf Tunnelpläne, Brandschutzpläne und relevante Formulare für die Einsatzabwicklung und Dokumentation zugreifen.

Freiw. Feuerwehr Mooskirchen
Quelle: Martin Huber


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