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Nö: Neues Rosenbauer TLFA 4000/200 der Feuerwehr Himberg
Geschrieben am: 2012-03-12 08:56:28  [Drucken]
Himberg (Nö): Nach einer zweijährigen Planungsphase, einer darauffolgenden europaweiten Ausschreibung durch die Marktgemeinde Himberg und einer 12-monatigen Bauzeit ist das neue Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Himberg nun fertiggestellt.

Das Tanklöschfahrzeug ist das Herzstück der Brandbekämpfung im Gemeindegebiet und ersetzt nun seinen 22 Jahre alten Vorgänger. Am 9. März 2012 konnte der neue Löschbolide, nach einer Abnahme durch den niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband und einer fahrzeugspezifischen Einschulung des Aufbauherstellers für eine Delegation der Feuerwehr Himberg, seiner Bestimmung übergeben werden. Nach einer weiteren 4 wöchigen, intensiven Einschulungsphase innerhalb der Feuerwehr Himberg erfolgt die offizielle Indienststellung für den Einsatzbetrieb planmäßig Mitte April 2012.


Konzept der Neuanschaffung
Erstrangig wird das neue Tanklöschfahrzeu, wie sein Vorgänger der Hauptleistungsträger bei Brandeinsätzen bleiben. Zusätzlich wurde es mit Equipment für den Erstschlag bei Schadstoffeinsätzen sowie der Höhenrettung ausgerüstet, da es neben reinen Brandeinsätzen auch oftmals bei technischen Einsätzen seine Verwendung findet.
Aufgrund der Weitläufigkeit des Himberger Gemeindegebietes von rund 47 Quatratkilometern und das an manchen Abschnitten noch ausbaufähige Hydrantennetz, wurde ganz bewusst der auf diesem Aufbau umsetzbare größte mögliche Wassertank mit einem Fassungsvolumen von 4000 Litern Löschwasser gewählt. Zudem wurde ein Niederschaumbeimischsystem (DIGIMATIC) verbaut. Durch diese neue Löschtechnologie wird eine bessere Löschwirksamkeit mit weniger Wasserschaden erzielt.
Neben der umfassenden und erweiterten Ausrüstung wurde bei der Umsetzung des Fahrzeuges auch größter Wert auf die Sicherheit der Mannschaft gelegt. Unter anderem wurden hierfür die Atemschutzgeräte entgegen die Fahrtrichtung angeordnet, die Besatzung von 7 auf 9 Mann aufgestockt, neue Beleuchtungstechnologien für das Arbeiten im Dunklen und vieles mehr geschaffen.


Fahrzeug und Fahrgestell
Beim Fahrgestell des neuen Löschfahrzeuges wurde auf Grund des Gewichtes des Wassertanks, der Feuerwehrausrüstung und der Besatzung ein 18 Tonnen Fahrgestell der Marke MERCEDES-BENZ AXOR 2 1833 AK mit einem Radstand von 3900mm gewählt. Der Antrieb des Fahrzeugs erfolgt über einen 6-Zylinder Dieselmotor mit Direkteinspritzung und einer Leistung von 240 kW (326 PS) sowie einem vollautomatischen 6-Gang Wandlergetriebe der Marke Allison mit Retarder.

Technische Daten Fahrgestell
Fahrgestellmarke: MERCEDES-BENZ AXOR 2
Fahrgestelltype: 1833 AK AXOR 2
Antriebsart: Allradantrieb 4X4
techn. Radstand: 3900 mm
Gesamtgewicht: 18000 kg (zul.)
Arbeitsverfahren: Dieselmotor mit Direkteinspritzung
Anzahl der Zylinder: 6
Kühlsystem: Wasser
Gesamthubraum: 7201 cm³
Leistung: 240 kW / 326 PS bei 2200 U / min
Max. Drehmoment: 1300 Nm bei 1200-1600 U / min
Abgasnorm: Euro 5
Anhängekupplung: Rockinger 400G135B


Pumpe
Die Feuerlöschpumpe des Fahrzeuges ist eine kombinierte Normal- und Hochdruck- Wasserkreiselpumpe der Type Rosenbauer NH35 mit einer Nennleistung von 3500l/min (3000l/min bei 10bar, 400l bei 40bar). Durch die Kombination des Antriebs und der Pumpe ist auch ein "Pump and Roll" Betrieb möglich. So kann das Fahrzeug während die Pumpe im Betrieb ist, bewegt und gleichzeitig Duckabgänge zum Löschen benutzt werden. Dies findet bei der Brandbekämpfung von Flurbränden sowie Fahrbahnreinungngen über den Frontwasserabgang Verwendung. Die Bedienung dieses Frontwasserabgang ist auch direkt über das Fahrerbedienfeld möglich. Neben dem Frontwasserabgang sind auf den beiden Fahrzeugseiten je ein B- und ein C-Abgang sowie Heckseitig eine Niederdruck-Schnellangriffseinrichtung mit einem formstabilen 40m C Schlauch zur Brandbekämpfung für örtlich überschaubare Kleinbrände verbaut.

Neue Schaum-Löschtechnik für "geringeren Wasserschaden"
Das Druckschaumbeimischsystem DIGIMATIC 24 besteht aus einer Doppelmembranpumpe mit Elektromotor sowie einem Tank mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern Schaummittel (MBA - synthetischen Mehrbereichsschaummittel) und wird direkt in die Wasserdruckabgänge eingespritzt. Unabhängig von den Druckverhältnissen kann Schaummittel im Bereich von 0,1-6% beigemischt werden. Dieses System wird primär als Beimischung für Netzmittel mit niedrigen Zumischraten von 0,1-1% genutzt, um eine bessere Löschwirksamkeit mit weniger Wasserschäden zu erzielen. Mit Zumischraten von 3-6% können die herkömmlichen Schaumrohre, als auch der Leichtschaumgenerator betrieben werden. Über eine heckseitige Ansaugleitung der DIGIMATIC kann der Schaumtank wieder befüllt werden, bzw. direkt über Schaummittelkanister verwendet werden.


Fahrzeug Elektrik und Beleuchtung
Die Hauptsteuerung des Fahrzeuges und der Pumpe erfolgt über ein zentrales CAN-BUS System (Controller Area Network, einem asynchronen, seriellen Bussystem) mit Bedieneinheiten neben dem Fahrersitz und heckseitig bei dem Pumpenbedienstand. Innovativ ist das Beleuchtungssystem des Fahrzeuges, welches mit energiesparenden LED-Beleuchtungskörpern ausgeführt ist. Diese werden mit der 24V Fahrzeugspannung betrieben und können daher jederzeit ohne Drehstromgenerator in Betrieb genommen werden. Unterboden-, Innenraum-, Umfledbeleuchtung, Lichtmast, Blaulichter und Fahrzeugleuchten sind als LED Beleuchtung ausgeführt.

Sicherheit
Besonders in Einsatzfällen bei schlechten Sichtverhältnissen oder in den Nachtstunden hebt das oben beschriebene Beleuchtungskonzept den Sicherheitsstandard der Einsatzmannschaft: Unmittelbar nach dem Anhalten des Fahrzeuges wird die Untenboden- und Geräteraumbeleuchtung automatisch aktiviert, der Maschinist kann bereits in der Fahrerkabine und ohne dem Starten des Drehstromgenerators Umfeldbeleuchtung, Lichtmast und die Verkehrsleiteinrichtung aktivieren. Dies ermöglicht eine optimal ausgeleuchtete Einsatzstelle noch bevor die Mannschaft vom Fahrzeug abgesessen ist.


Auch einige Neuerungen in der Fahrzeugkabine führen zu mehr Sicherheit: Neben ausreichend angeordneten Haltegriffen für die Mannschaft, sind die Atemschutzgeräte nun gegen die Fahrtrichtung angeornet. Dies hat den Vorteil, dass im Falle einer Vollbremsung der eventuell bereits ausgerüstete Atemschutztrupp in die Geräte (-Halterung) zurückgedrückt wird und somit auch gesichert ist. Weiters sind alle Gerätschaften in der Kabine mit Gurten gesichert, sodass es keine losen Gegenstände mehr gibt, welche die Mannschaft im Falle eines Unfalles zusätzlich verletzten könnten.

Technische Equipment/ Ausrüstung
Bei der neuen Ausrüstung des Fahrzeuges wurde eine detailierte Risikoanalyse des aktuellen und zukünftig zu erwartenden Einsatzaufkommens sowie eine Evaluierung der vorhandenen Ausrüstung in den eigenen Reihen als auch in den benachbarten Feuerwehren durchgeführt. Das Ergebnis dieser Analyse war Schwerpunkt bei der Umsetzung des Ausrüstungsankaufes.


Ausrüstunghighlights
- 4 umuftunabhängige Pressluftatmer (200 bar)
- Wärmebildkamera
- Multigasdetektor
- Fernthermometer
- erweitere Erste-Hilfe Ausrüstung
- Hochleistungslüfter mit Leichtschaumaufsatz
- Ringleistungslüfter
- Rauchschutzvorhang
- 5 Hohlstrahlrohre
- 2 Mehrzweckstrahlrohre
- 2 Hydroschilder
- 2 Schaumrohre
- 2 Unterwasserpumpen
- 14kva Drehstromgenerator
- 6 Stk. Chemieschutzanzüge (Schutzstufe 2)
- umluftabhängige Schutzfiltermasken
- Motortrennschleifer
- Motorkettensäge
- Korbschleiftrage
- Notrettungsset
- Kanalabdichtungen
- Auffangbehälter
- 3 teilige Schiebeleiter
- Hakelnleiter
- Schiebeleiter
- Wasserwerfer mit Bodenlafette
- uvm.

Freiw. Feuerwehr Himberg
Quelle: Feuerwehr Himberg

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andil
 Geschrieben am: 2012-03-12 10:15:07
respekt... gelungenes fahrzug

Kommentar #1


Robert Kaufmann
 Geschrieben am: 2012-03-12 11:09:42
Hallo!

Sehr gelungen und wohl überlegt, Gratulation!
Ihr werdet bald sehen wie ihr durch die Netzmittelzumischung (beim MB15 ist 0,5% absolut ausreichend) aus euren 4000lt mindestens die Löschwirkung von 8000lt erreichen werdet. Deswegen ist das Argument für die Digimatic 24 aus meiner Sicht auch eher die Verdoppelung der Löschwirkung und nicht unbedingt die Verringerung von Wasserschäden.

LG Robert

PS. und trauts eich afoch des "Schaumzeig" a immer hearznemmen!

Kommentar #2


technoflame
 Geschrieben am: 2012-03-12 15:27:52
... ersetzt nun seinen 22 Jahre alten Vorgänger.


wie kann es sein das ein TLF, besonders bei der derzeitigen Geldknappheit so früh getauscht wird?
22 - Jahre sind ja nun wirklich sehr wenig....

Kommentar #3


Hermann Kollinger
 Geschrieben am: 2012-03-12 15:46:29
22 - Jahre sind ja nun wirklich sehr wenig....


Stimmt. Unser RLF ist jenes Fahrzeug, dass am meisten rausfährt. Keine Chance auf einen Tausch vor 30!

Kommentar #4


altes strahlrohr
 Geschrieben am: 2012-03-12 16:59:42
22 geht in NÖ, noch.

Kommentar #5


julianr32
 Geschrieben am: 2012-03-12 17:05:07
genau das war auch mein gedanke als ich das gelesen habe! aber naja, es muss ja schließlich wer bewilligt haben!

nichts desto trotz, tolles und schönes fzg. gratulation dazu!

Kommentar #6


andy_riedel
 Geschrieben am: 2012-03-12 17:07:26
Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, liegt die die Nutzungsdauer bei 20 Jahren und wird (wurde) mit der Einführung der FAV auf 25 Jahre erhöht. Wer also noch nach der alten MAV um Förderung angesucht hat, hatte noch die 20er Regelung.

Nagelts mich aber bitte nicht dran fest, dass das 100%ig so stimmt...

Fesches Auto, übrigens!

Kommentar #7


Technoflame
 Geschrieben am: 2012-03-12 21:49:56
Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, liegt die die Nutzungsdauer bei 20 Jahren und wird (wurde) mit der Einführung der FAV auf 25 Jahre erhöht. Wer also noch nach der alten MAV um Förderung angesucht hat, hatte noch die 20er Regelung.


bin ich da gerade falsch informiert, oder ist das nur in OÖ so, dass das Alter von Fahrzeugen von 25 auf 30Jahren erhöht wurde, und nicht von 20 auf 25?

naja unser KRF feiert heuer auch seinen 30igsten, haben aber schon von der Gemeinde die Förderungen für ein RLF-A 2000 genehmigt bekommen.

Kommentar #8


Manfred Wimmer
 Geschrieben am: 2012-03-12 22:02:31
In Nö waren es nacht der alten Mavo wirklich 20 Dienstjahre. Nun bei der neuen Fav sind es 25 Dienstjahre.

Kommentar #9


matschy
 Geschrieben am: 2012-03-12 22:51:29
bin ich da gerade falsch informiert, oder ist das nur in OÖ so, dass das Alter von Fahrzeugen von 25 auf 30Jahren erhöht wurde, und nicht von 20 auf 25?



I glaub solange in OÖ noch nicht alle "Trupps" getauscht sind wirds mit der Ersatzbeschaffung der 12S18 noch ziemlich schleppend vorangehen (größere Stadtfeuerwehren jetzt mal ausgenommen).

Kommentar #10



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