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Stmk: Rosenbauer RLF-A 2000/200 auf MAN-TGM 18.340 für FF Mooskirchen
Geschrieben am: 2013-07-22 08:37:52  [Drucken]
Mooskirchen (Stmk): Nach gut drei Jahren Vorbereitung und Planung, bei denen das Projektteam der FF Mooskirchen mehr als 2.400 Stunden ehrenamtlich erbrachte, war es am 20. Juni 2013 endlich soweit. Das neue RLFA 2000-200 konnte bei der Firma Rosenbauer in Leonding übernommen werden.

Fahrzeugkonzept
Das neue Rüstlöschfahrzeug ersetzt ein TLFA 3000 auf Steyr 15S23 aus dem Jahr 1988 und ein KRF-S auf Puch G 280GE aus dem Jahr 1987. Die Tatsache, dass mit diesem Fahrzeug zwei Fahrzeuge ersetzt werden mussten, aber auch die stetige und immer schnellere technische Weiterentwicklung, machten umfangreiche Planungen notwendig.

Auch im Hinblick auf eine möglicherweise zukünftig reduzierte Tageseinsatzbereitschaft war es erforderlich das Fahrzeug so zu konzipieren, dass mit diesem alleine eine möglichst breite Palette an Einsatzszenarien abgearbeitet werden kann. Bei der Besatzung blieben die Mooskirchner bei der bewährten Tanklöschgruppe 1:6, wodurch zusätzlicher Platz für Ausrüstung im Mannschaftsraum zur Verfügung stand.
Das Ergebnis dieser Planungen war schlussendlich ein Fahrzeug, dass durch seine umfangreiche Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung – vor allem Verkehrsunfälle – und Brandeinsätze zum wahren Allrounder der FF Mooskirchen geworden ist und für nahezu jeden Einsatz eingesetzt werden kann. Neben Bränden und Verkehrsunfällen kommt das RLF auch bei Rettungen aus Höhen und Tiefen sowie Gefahrguteinsätzen zum Einsatz, was auch bei der Beladung entsprechend berücksichtigt wurde. Doch nicht nur welche Ausrüstung in dem Fahrzeug Platz finden sollte, auch wo die Ausrüstungsgegenstände gelagert werden, wurde bereits bei der Konzipierung des Fahrzeuges beachtet. Alle Ausrüstungsgegenstände wurden nach einsatztaktischen Gesichtspunkten und entsprechend den im Einsatzfall ablaufenden Prozessen im Fahrzeug untergebracht. Da Ausrüstungsgegenstände, die zusammen benötigt werden, nun auch zusammen gelagert werden, werden die Mooskirchner Kameraden im Einsatzfall optimal unterstütz. Zusätzlich wurde noch darauf geachtet, dass größere Ausrüstungsgegenstände ohne Koffer oder Taschen gelagert werden, damit ein rasches Auffinden gewährleistet wird. Kleinere Gegenstände wurden im Gegensatz dazu zu entsprechenden Sets in Kisten zusammengefasst. Aufgrund der Vielzahl von Einsätzen auf der Autobahn A2 wurde bei der Beladung des Fahrzeuges vor allem darauf geachtet, dass alle Ausrüstungsgegenstände für Verkehrsunfälle auf der rechten Fahrzeugseite untergebracht werden.


Um die umfangreiche Ausrüstung im Fahrzeug unterbringen zu können, wurde die Löschwassermenge von bisher 3.000 auf 2.000 Liter reduziert, wobei in diese Überlegungen auch das gut ausgebaute Ortswassernetz der Marktgemeinde Mooskirchen und die Kapazitäten der wasserführenden Fahrzeuge der Nachbarwehren miteinbezogen wurden. Um die mitgeführten 2000 Liter Löschmittel effizient nutzen zu können, wurden außerdem ein Schaum-Druckzumischsystem Digimatic und zwei Schaummitteltanks (150 / 50 Liter) eingebaut, wodurch Schaummittel dem Löschwasser in geringer Dosierung als Netzmittel zugegeben werden kann. Dadurch kann ein besserer Löscherfolg, bei gleichzeitig geringerem Löschmittelverbrauch, als bei Wasser allein erzielt werden. In weiterer Folge können bei Gebäudebränden auch die Schäden durch das eingebrachte Löschmittel minimiert werden.


Fahrgestell
Als Basis für das RLFA 2000/200 dient ein MAN TGM 18.340 4x4 mit einer höchst zulässigen Gesamtmasse von 18 Tonnen und einem Radstand von 4.200 mm. Für den Antrieb sorgt ein Reihensechszylinder Dieselmotor mit einer Leistung von 340 PS (250 KW), 6,9 Litern Hubraum und einem Drehmoment von 1.250 Nm bei 1.200–1.800 U/min. der die Anforderungen an die Abgaswerte der Euro5 Norm ohne den Zusatz von AdBlue erfüllt. Die Kraftübertragung erfolgt dabei über ein automatisiertes Schaltgetriebe „MAN Tipmatic“ (ZF 12 AS 1210 OD) auf den serienmäßigen Allradantrieb, der neben einer Geländeuntersetzung auch über eine Längsausgleichssperre und je eine Differenzialsperre an Vorder- und Hinterachse verfügt. Ein automatisiertes Schaltgetriebe wurde gewählt, damit sich der Fahrer bei einer Einsatzfahrt voll auf den Verkehr konzentrieren kann.
Zusätzlich dazu verfügt das Fahrzeug überTrommelbremsen an Vorder- und Hinterachse, ABS und das MAN Bremssystem Brakematic, bei dem die Dauerbremse automatisch beim Betätigen der Betriebsbremse aktiviert wird. Die Abmessungen: Länge 4900 mm, Breite 2500 mm, Höhe 3680 mm. Mit kompletter Ausrüstung und Mannschaft erreicht das RLFA ein Einsatzgewicht von 16.400 kg, womit eine Gewichtsreserve von 1.600 kg erhalten bleibt. Tempomat, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, elektrisch verstell- und beheizbare Spiegel, eine beheizbare Frontscheibe und eine Klimaanlage mit automatischer Temperaturregelung komplettieren die Ausstattung des Fahrgestells.


Im „Cockpit“ des Maschinisten befinden sich zwischen Fahrer und Beifahrer die CAN-Bus Bedieneinheit für die Fahrzeugelektronik, die Bedieneinheiten für die drei Verkehrsleiteinrichtungen und der Joystick für den am Fahrerhaus montierten Wasserwerfer RM15C MJ12. Hinter dem Fahrersitz sind die Kabelfernbedienung für die Seilwinde und die Funkfernbedienung für die Steuerung von Wasserwerfer, Flexilight Lichtmast und Pumpe gelagert.

Zwischen Fahrer und Beifahrer befindet sich eine Mittelkonsole, in der ein Pax Fahrtenbuch mit Schreibunterlage, zwei Handfunkgeräte 4m Band, ein Handfunkgerät 70cm Band, eine LED-Taschenlampe inkl. Ladegerät, ein Laserentfernungsmesser, ein Fernglas, ein Fernthermometer und eine Spiegelreflexkamera untergebracht sind. Oberhalb dieser Konsole sind zwei Helmhalter montiert, wobei ein Helm für den Einsatzleiter fix im Fahrzeug mitgeführt wird. Zusätzlich findet noch ein mobiler Tintenstrahldrucker Canon IP90 mit eingebautem Akku in der Mittelkonsole Platz.
Auf der Beifahrerseite befindet sich eine Fahrzeugdockingstation für ein Panasonic Toughbook mit WLAN, GPS und UMTS, auf dem das, bereits im KRFS-Tunnel verwendete, MES (Mobile Emergency System) der FF Mooskirchen installiert ist. In das MES sind neben einer Crash Recovery Software, einem Navigationssystem und einer Gefahrgutdatenbank auch Einsatzpläne und PDF-Formulare für die Einsatzabwicklung integriert. Mit dem Toughbook hat der Gruppenkommandant auch die Möglichkeit die Einsatzinformationen der Landesleitzentrale Steiermark per Alarmmail abzurufen. Um Daten auf das Toughbook oder vom Toughbook auf einen USB-Stick speichern zu können, wurden zusätzlich zwei USB-Buchsen in das Armaturenbrett eingelassen. Das Toughbook ist außerdem fix mit dem Drucker verbunden, so können notwendige Formulare direkt an der Einsatzstelle ausgedruckt werden.


Feuerwehrtechnischer Aufbau & Ausrüstung
Für den feuerwehrtechnischen Aufbau wählten die Mooskirchner Kameraden den Aufbau „AT Neu“ in Aluminium-Bauweise der Firma Rosenbauer. Bei dieser Bauweise bilden der Mannschaftsraum und die Geräteräume eine Einheit, wodurch im Vergleich zu anderen Bauweisen bei gleichen Abmessungen mehr Stauraum zur Verfügung steht. Die Steuerung der Fahrzeugelektronik (Sondersignalanlage, Beleuchtung, Pumpe, etc.) und die Anzeige von Warnmeldungen erfolgt über das Rosenbauer Bediensystem LCS 2.0 (Logic Control System), das aufgrund des übersichtlichen Aufbaus sehr einfach und intuitiv zu bedienen ist und den Maschinisten im Einsatzfall entlastet. Für den Maschinisten stehen dabei eine Bedieneinheit im Fahrerraum – hier werden auch die Bilder der Rückfahrkamera angezeigt – und eine Bedieneinheit im Pumpenraum zur Verfügung. Mit einem speziellen Einsatzstellentaster kann der Maschinist, bei der Ankunft an der Einsatzstelle, mit einem Tastendruck Frontblitzer und Folgetonhorn ausschalten und Warnblinkanlage, Pumpe und Umfeldbeleuchtung einschalten. Lichtmast, Wasserwerfer und einige Funktionen der Pumpe können zusätzlich auch über eine Bluetooth-Funkfernbedienung gesteuert werden.

Für die Beleuchtung des Aufbaues kommen ausschließlich LED Leuchten zum Einsatz, womit optimale Lichtverhältnisse in der Dämmerung oder bei Nacht erzielt werden. An den beiden Seiten des Aufbaues sorgen sechs LED-Leuchten, im Heck und an der Fahrzeugfront jeweils zwei LED Leuchten für eine ausreichende Beleuchtung. Seitlich und oben in die Geräteräume eingelassene LED-Streifen sorgen für eine optimale Ausleuchtung der Geräteräume und erleichtern das Auffinden der Ausrüstung. Der Flexilight Lichtmast mit acht Hochleistungs LED-Scheinwerfern kann als erweiterte Umfeldbeleuchtung oder für die Ausleuchtung einer weiter entfernten Einsatzstelle verwendet werden. Zu diesem Zweck können die Scheinwerfer gedreht, nach oben geschwenkt und auch fokussiert werden. Die Steuerung des Lichtmastes erfolgt über das Bedienpanel im Pumpenraum oder die Funkfernsteuerung. Ein weiterer Vorteil durch die LED-Beleuchtung besteht darin, dass die gesamte Beleuchtung über die Stromversorgung des Fahrzeuges erfolgt und kein Generator dafür benötigt wird.


Die gesamte Sondersignalanlage ist ebenfalls in LED-Technik ausgeführt, wobei die Leuchtstärkte bei Nacht oder Nebel reduziert werden kann. An der Fahrzeugfront fungieren vier V-förmig angebrachte LED-Blitzleuchten als Bahnräumer. Im Einstiegsbereich des Fahrerhauses wurde an jeder Seite eine zusätzliche LED-Blitzleuchte eingebaut, um eine entsprechende Absicherung an Kreuzungen zu erreichen. Die Bedienung der Sondersignalanlage erfolgt über die Bedieneinheit im Fahrerhaus, das Folgetonhorn kann zusätzlich auch mit dem Hupenschalter und mit einem Fußtaster im linken Fußraumbereich betätigt werden.

Eine Besonderheit des Mooskirchner Fahrzeuges stellt das von der Firma Schulz gefertigte Verkehrsleitsystem dar, bei dem insgesamt drei Verkehrsleiteinrichtungen verbaut wurden. Eine kleine Verkehrsleiteinrichtung wurde in die Front des RLFA integriert und wird für die Absicherung im Gegenverkehrsbereich oder beim Befahren der Rettungsgasse verwendet. Eine weitere Verkehrsleiteinrichtung wurde im Heck des Fahrzeuges verbaut und verfügt über die Möglichkeit Richtungspfeile und den Schriftzug Achtung anzeigen zu lassen. Eine elektrisch aufstellbare Verkehrsleiteinrichtung wurde am Dach des Fahrzeuges verbaut und soll weiter entfernte Verkehrsteilnehmer frühzeitig warnen. Hier können nebeneinem Paar blauer LED-Blitzleuchten die Zeichen Achtung und der Schriftzug Unfall angezeigt werden. Die Steuerung der Verkehrsleiteinrichtungen funktioniert über eigene Bedieneinheiten, die zu einem Bedienpanel oberhalb der LCS-Bedieneinheit im Fahrerhaus zusammengefasst wurden. In die Verkehrsleiteinrichtungen die in der Front und im Heck verbauten sind, sind zusätzlich orange LED-Blitzer eingelassen, die über die LCS-Bedieneinheit im Fahrerhaus gesteuert werden können.


Eine weitere Besonderheit stellt das Funksystem des Fahrzeuges dar, bei dem anstelle der sonst üblichen zwei Handsprechtaster pro Fahrzeugfunkgerät, drei Stück verbaut wurden. Um dies zu ermöglichen, war eine eigene Funk-Box notwendig, die von Funkspezialist Siegfried Winkler entwickelt und zusammen mit der Firma Alarm Video Technik Weiz installiert wurde. Somit stehen im Fahrerraum, im Mannschaftsraum und im Pumpenraum Handsprechtaster für jedes der beiden Fahrzeugfunkgeräte (4 m, 70 cm) zur Verfügung.

Das ebenfalls verbaute Telematik-System Service 4 Fire überprüft Fahrzeugkomponenten (Fahrzeugelektronik, Pumpe, etc.) automatisch und sendet bei Abweichungen eine Meldung an die Feuerwehr und den Servicedienst. Der Servicedienst kann durch die Auswertung der aufgezeichneten Daten Fehler frühzeitig erkennen und kann durch die Ferndiagnose zu verringerten Stillstandzeiten des Einsatzfahrzeuges beitragen. Vom System werden
außerdem automatisch Einsatzberichte erstellt, in denen Informationen über Verbräuche und Betriebsstunden aufgezeichnet werden. Ist das Fahrzeug in Betrieb werden vom Telematikmodul auch Geschwindigkeiten und Positionsdaten aufzeichnet. Über ein Online-Portal und eine Handy App kann die Feuerwehr diese Daten in Echtzeit verfolgen oder nach einem Einsatz auswerten.


Im Mannschaftsraum stehen sechs Sitzplätze für die Mannschaft zur Verfügung, wobei drei Sitzplätze gegen die Fahrtrichtung mit Halterungen für Atemschutzgeräte versehen sind. Der Mannschaftsraum verfügt über eine blendfreie, in die Griffstangen und den Himmel integrierte, LED-Beleuchtung, die im Bedarfsfall auf grünes Licht umgeschaltet werden kann. Damit steht der Mannschaft, die sich beispielsweise während der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausrüstet, jederzeit eine optimale Beleuchtung zur Verfügung, die den Fahrer auch in der Nacht nicht blendet. Am Einsatzort angekommen, verlässt die Mannschaft die Kabine über die patentierte Rosenbauer Sicherheitsdrehtreppe, bei der auch bei einem geringen Türöffnungswinkel zwei volle Stufen zur Verfügung stehen. Auch hier erfolgt die Beleuchtung durch in die Griffstangen integrierte LED-Leuchten. Die Pressluftatmer-Halterungen sind für alle gängigen Atemschutzgeräte geeignet und können bei Bedarf ohne Werkzeug an die Geräte angepasst werden.


In der hinteren Sitzreihe befinden sich zwei Einzelsitze, zwischen denen ein sogenannter Action Tower Platz für weitere Ausrüstung bietet. In dem Action Tower sind neben einem Notfallrucksack und einem Seiltechnikrucksack alle Materialien für den Atemschutztrupp, wie Atemschutzmasken, Handlampen, 70 cm Handfunkgeräte, Wärmebildkamera und Atemschutztasche (beinhaltet Tragetuch, Rettungsleine, Fluchthauben, RespiHood und Mini-Kupplungsschüssel). Außerdem finden im Action Tower noch ein Mehrgasmessgerät Dräger x-am 2000 mit Zubehör, ein Defibrillator Schiller FRED, eine Endoskop-Kamera und eine Box für Getränke Platz. Für den Aufbau einer Einsatzleitung oder für die Einsatzdokumentation wurde in den Actiontower zusätzlich eine ausziehbare Schreibfläche mit zwei LED-Leseleuchten integriert. Deshalb wurden auch je ein Handsprechtaster für 4 m und 70 cm Fahrzeugfunkgerät an der Außenseite des Actiontowers angebracht. Zwei separat schalt- und regelbare Funklautsprecher sind in den Himmel der Mannschaftskabine eingelassen. Zusätzlich steht auch ein extra schaltbarer Radiolautsprecher zur Verfügung. Um ein Notebook oder ähnliches über einen längeren Zeitraum betrieben zu können, wurde zusätzlich eine, über einen Spannungswandler versorgte, Steckdosenleiste vorgesehen. Im Mannschaftsraum sind außerdem noch zwei Petzl Kletterhelme, zwei Maglite Charger mit Warnaufsatz, eine Winkerkelle und ein VU-Holster (beinhaltet Bandschlinge, Federkörner, Klammernheber, Gummibälle, Wachskreide, und Rettungsmesser) untergebracht. Wolldecken und zwei Schwimmwesten werden in Kisten unter der hinteren Sitzbank gelagert.


Im Geräteraum 1 ist der Stromerzeuger Rosenbauer RS14 Super Silent auf einem Drehfach gelagert und verfügt über eine Abgasleitung durch den Aufbau. Der Stromerzeuger kann dadurch bei geöffneter Gerätraumklappe knapp 30 Minuten betrieben werden, bevor er aus dem Geräteraum geschwenkt werden muss. Neben dem Stromerzeuger befindet sich ein Auszug, auf dem zwei Tauchpumpen Rosenbauer Nautilus 8/1 und ein Werkzeugkoffer gelagert sind und leicht entnommen werden können. Darüber befinden sich Fächer für eine Kabeltrommel, Atemschutz Reserveflaschen und Atemschutz Reservemasken. Damit der freie Platz über den Fächern effizient genutzt werden kann, wurde ein Kistenmagazin für drei Kunststoffkisten realisiert, bei dem die Kisten über ein Gurtband, zur leichteren Entnahme, nach vorne gezogen werden können. Hier werden ein Imkeranzug, zwei Watthosen, ein Türöffnungssatz und ein Abschleppösen-Set gelagert. Ebenso werden eine 3 Zoll Rohrzange und ein ölbeständiger Wasserschieber im GR1 mitgeführt. Ein weiteres Drehfach beinhaltet auf der Vorderseite alle langstieligen Werkzeuge, seitlich sind Anschlagmittel und Umlenkrollen für den Seilwindenbetrieb untergebracht. Auf der Rückseite des Drehfaches werden die Schnittschutzbekleidung, eine Stihl Motorkettensäge und eine Stihl Rettungskettensäge inklusive Kombikanister und Forstkeile sowie ein Bund Bindedraht mit Drahtschneider und ein RamFan Druckbelüfter mitgeführt.

Zwischen Geräteraum 1 und Geräteraum 2 sind ein Greifzug mit Freilandverankerung, verschiedene Stahlseilstropps, ein Treibstoffkanister, diverse Bandschlingen und Kettengehänge, ein Kantenreiter, ein Stihl Motortrennschleifer, diverse Schlaganker, klappbare Windenkeile und ein Sappel gehaltert, die über die linke Fahrzeugseite entnommen werden können.
Im Geräteraum 3 befinden sich Halterungen für einen mobilen Rauchverschluss, drei Schlauchwickelkörbe (1 x 3 Stk. C, 2 x 2 Stk. B), wobei jeder Schlauchwickelkorb einzeln entnommen werden kann, und drei Schlauchfächer (2 x C, 1 x B). Auf einem Drehfach werden ein Hitachi Winkelschleifer, ein Bohrhammer und ein Akkuschrauber mit Ladegerät von Milwaukee sowie diverses Zubehör gelagert. Drei Garnituren Hitzeschutz, Bindeleinen, Kunststoffseile und Arbeitsleinen sind ebenfalls auf diesem Drehfach zu finden.

Im Geräteraum 5 sind sämtliche wasserführende Armaturen, wie Verteiler, Übergangsstücke, C-Hohlstrahlrohr mit Absperrorgan, B-Hohlstrahlrohr mit Stützkrümmer, zwei Druckbegrenzungsventile, Sammelstück, Schlauchhalter und Schlauchbinden, übersichtlich auf einem Drehfach angeordnet. Unter dem Drehfach. Im Tiefraum des Geräteraumes wurde ein Schnellangriffsverteiler, der fix an einen zusätzlichen B-Druckabgang mit Kugelhahn angeschlossen ist, eingebaut. Halterungen für Kupplungsschlüssel, zwei Übergangsstücke B-C und ein 5 m B-Druckschlauch sowie Zubehör für die Schlauchwickelkörbe eine Piercing Nozzle und eine Atemschutz-Überwachungstafel finden hier ebenfalls Platz. Darüber sind ein C-Düsenschlauch mit Zubehör, je ein Kanister für Schaummittel und Ölbindemittel und das Schaumzumischsystem Digimatic untergebracht.
Im Geräteraum 2 sind alle Gerätschaften für die technische Menschenrettung nach Verkehrsunfällen zu finden. Auf der Vorderseite des oberen Drehfaches ist ein Hebekissensatz Vetter S-Tec inklusive Zubehör untergebracht. Auf der Rückseite des Drehfaches sind ein 1000 W Fluter inkl. Verlängerungskabel, Scheinwerferbrücke und Stativ sowie eine Arbeitsleuchte, ein Schutzdeckenset mit Klemmringen und Ratschengurte gelagert. Für die Stabilisierung von verunfallten Fahrzeugen oder zum Unterbauen von Lasten stehen zwei Weber Stabpack und ein Cribblock Satz von ResQtec zur Verfügung. Ebenfalls auf dem Drehfach zu finden, ist das Glasmanagement-Set, das aus einem Packexe Smash Folienroller und Zubehör besteht. Auf dem darunterliegenden Drehfach wird ein Hydraulischer Rettungssatz von Holmatro (Aggregat DPU 60 DC CRM, Rettungsschere CU 4055 C NCT™ II, Spreizer SP 4260 C) mitgeführt. Daneben befinden sich Halterungen für die beiden Rettungszylinder (Holmatro TR 4350 C und TR 4340 C) inklusive der beiden Verlängerungsrohre (250 mm, 400 mm), ebenso sind hier auch ein Glasmaster und ein Gurtmesser untergebracht.
Um den restlichen Platz im Geräteraum optimal nutzen zu können, wurde neben dem Rettungsgerät ein Regal mit vier Schubladen eingebaut. Das restliche Zubehör für den hydraulischen Rettungssatz wird hier übersichtlich gelagert und kann einfach entnommen werden. Auf der ersten Lade werden ein Holmatro Airbagschutz, vier Schutzbrillen, Staubschutzmasken und drei Seilratschen Rope Ratchet gelagert. Auf der zweiten Lade liegt eine Säbelsäge Milwaukee inklusive 5 m Verlängerungskabel und Ersatzblättern griffbereit. Auf einer weiteren Lade findet man einen 10 m Verlängerungsschlauch für das hydraulische Rettungsgerät und zwei Ersatzspitzen für den Spreizer. Auf dem letzten Auszug sind zwei Schwelleraufsätze von Holmatro und zwei Armatur-Druckplatten von Weber gelagert.


Darüber befindet sich zwischen Geräteraum 1 und 2 eine Halterung für eine LKW-Rettungsplattform und ein weiterer Auszug, auf dem auf einer Seite ein StabFast Set und ein StabFast XL MK2 Set gelagert werden. Alle StabFast Stützen werden ohne Taschen gelagert und können einzeln entnommen werden. Auf der anderen Seite des Auszuges befinden sich Halterungen für eine Schaufeltrage, ein KED-Rettungskorsett und ein Laerdal Baxstrap Spineboard. Zwischen den Geräteräumen 1 und 2 werden neben vier Gojak Rangierrollern und einem Rangierwagenheber auch ein Schutzschildset, eine Teleskopleiter, Zubehör für Spineboard und Schaufeltrage, ein Flaschenzug mit 100 m Statikseil und Bereitstellungsplanen für den hydraulischen Rettungssatz und den Sanitätsplatz mitgeführt.
Im Dachbereich sind noch Schaufeln und Besen gelagert, die über die rechte Fahrzeugseite entnommen werden können. Ebenfalls im Dachbereich des Aufbaues wurden eine Drucklufthaspel mit 12 m Länge und ein Strom-Schnellangriff mit 30 m Kabel und GIFAS Verteiler (2 x 230V, 2 x 400V) mit Kabelfenster eingebaut.

Im Geräteraum 4 befindet sich im oberen Bereich die Hochdruck-Schlauchhaspel mit 80 m Hochdruckschlauch und einem Strahlrohr Nepiro Ergo. Die Haspel verfügt über eine elektrische Aufspulung, die über einen Hand- oder Fußtaster betätigt werden kann. In diesem Geräteraum werden auch ein Nepiro Ergo Ersatzstrahlrohr, ein Schaumaufsatz für das Nepiro Ergo und ein Kanalreinigungs-Set gelagert. Für eine erste Reinigung von Schutzbekleidung und Stiefeln an der Einsatzstelle, steht eine Gardena Waschbürste mit 3 m Schlauch zur Verfügung und kann mit einem Übergangsstück an einem B-Pumpenabgang angeschlossen werden. In den Schlauchfächern lagern vier B- und fünf C-Druckschläuche. Für die Restölbeseitigung wird in diesem Geräteraum auch Bioversal mitgeführt, das mit einem Drucksprühgerät auf den betroffenen Bereich aufgebracht werden kann.


Im Geräteraum 6 werden neben einem Kanister Ölbindemittel, drei Einweg-Chemieschutzanzügen, vier Paar Chemieschutzhandschuhen, Leckdichtkeile in verschiedenen Größen und Leckdichtpasten auch eine faltbare Otter-Notfallwanne eine Schachtabdeckung und Müllsäcke mitgeführt, damit erste Maßnahmen bei Öl und Gefahrguteinsätzen gesetzt werden können. Für die erste Löschhilfe bei Entstehungsbränden stehen neben einer Löschdecke auch ein 6 kg Pulverlöscher, ein 6 kg CO2-Löscher und ein 10 l Bioversallöscher zur Verfügung. Für die Beseitigung von Restölmengen mit Bioversal wird neben dem Bioversallöscher auch ein 10 l Drucksprühgerät mitgeführt. Die Schaumausrüstung bestehend aus Zumischer, D-Saugschlauch, M2 Mittelschaumrohr und S2 Schwerschaumrohr wird ebenfalls in diesem Geräteraum gelagert. Ein 5 m B-Druckschlauch und zwei Übergangsstücke B-C werden auch hier mitgeführt. Um Einsatzstellen entsprechend absichern zu können, stehen zwei Triopan Faltsignale, sechs Verkehrsleitkegel, ein Powerflare-Set eine LED-Absicherung Devioled, zwei CEAG Handscheinwerfer und Absperrband zur Verfügung. In diesem Geräteraum ist zusätzlich auch ein herausziehbares Hygieneboard mit Druckluftpistole, Wasseranschluss, Seifen- und Desinfektionsmittelspender, Papierhandtuchspender und Augenspülflasche verbaut.

Im Pumpenraum befinden sich die kombinierte Normal- und Hochdruckpumpe NH35 und das Bedienpanel für die Steuerung der Pumpe. Über der Pumpe ist eine Schlauchhaspel mit 50 m formbeständigem Formtex-Schlauch mit aufgepresstem Kugelhahn und C-Kupplung eingebaut. Durch den eingebauten Kugelhahn kann der Angriffstrupp die Schlauchleitung jederzeit mit einem C-Schlauch verlängern, ohne dem Maschinisten Wasser halt signalisieren zu müssen. Fix angeschlossen ist ein C-Hohlstrahlrohr AWG Turbo Twist mit Hohlstrahldüse, das bei einem Innenangriff gegen ein AWG C-Hohlstrahlrohr ohne Griff getauscht wird. Auch diese Haspel verfügt über eine elektrische Aufspulung die über Hand- oder Fußtaster gesteuert werden kann. Über der Steuerungseinheit für die Pumpe sind je ein Lautsprecher und ein Handsprechtaster für das 70 cm und 4 m Fahrzeugfunkgerät verbaut. Im Fahrzeugheck befindet sich auf der linken Seite die zentrale Wasserachse mit einer B-Tankfüllleitung (Niveauregulierung) und einem A-Saugeingang. Auf der rechten Seite befinden sich die Anschlüsse für die Entleerung der beiden Schaummitteltanks und das Fremdsaugen von Schaummittel für die beiden Schaumzumischsysteme Digimatic und FIXMIX.
Auf dem Dach wurden zwei Dachboxen mit integrierter LED-Beleuchtung montiert, die reichlich Stauraum für zusätzliche Ausrüstung bieten. In der linken Dachbox werden ein Satz Schlauchbrücken, eine 15 m Strickleiter, eine Abschleppstange, eine Ausräumhacke, ein Löscheimer, ein Satz Unterlagshölzer, ein Skylotec Dreibein und vier Quick-Lift Baustützen mitgeführt. In der rechten Dachbox finden eine Korbtrage, eine Vakuummatratze, zwei HD-Druckschläuche, vier Ölsperren, ein 3 x 3 Meter Faltzelt und ein Streuwagen für Ölbindemittel Platz. Am Deckel der Dachbox sind innen zusätzlich noch Halterungen für zwei
Feuerpatschen und einen Einreißhaken montiert. Auf den Dachboxen befinden sich Halterungen für eine zweiteilige Schiebeleiter und eine vierteilige Steckleiter mit Verbindungsteil. Ebenfalls auf dem Dach befindet sich eine elektrisch aufstellbare Verkehrsleiteinrichtung der Firma Schulz.


Löschtechnik
Als Pumpe kommt eine kombinierte Normal- / Hochdruckumpe Rosenbauer NH35 mit einer Leistung von 3500 l/min bei 10 bar und 400 l/min bei 40 bar zum Einsatz. Die Pumpe verfügt über eine zentrale Wasserachse auf der linken Seite des Fahrzeuges, womit an einer Anschlussstelle eine Einspeisleitung oder eine Saugleitung angeschlossen werden kann. Die Wasserversorgung von Pumpe und Tank wird dabei vollautomatisch geregelt. Für die Entleerung der Pumpe und das Spülen der Schaumsysteme stehen ebenso automatische Programme zur Verfügung. Die Steuerung der Pumpe erfolgt über das logisch aufgebaute Bediensystem LCS 2.0. Die Pumpe kann über die Bedieneinheit am Heck und im Fahrerraum (Pump&Roll Betrieb bei Betrieb von Straßenwaschanlage oder Wasserwerfer) gesteuert werden.
Das RLFA verfügt über einen Löschwassertank mit 2000 Liter Inhalt und zwei Schaummitteltanks mit einem Fassungsvermögen von 150 bzw. 50 Litern, die über die Digimatic Druckzumischanlage befüllt werden können. Als Schaummittel werden 150 l Class A (STHAMEX-class A) und 50 l alkoholbeständiges AFFF (MOUSSOL-APS) verwendet. Das Class A Schaummittel wird dabei mit einer Zumischrate von 0,1% als Netzmittel bei Feststoffbränden und als Schwer- und Mittelschaum mit einer Zumischrate von 0,5 – 1% für die Bekämpfung von Feststoff- und Flüssigkeitsbränden verwendet. Durch die geringeren Zumischraten des Class A Schaummittels kann mit der gleichen Menge Schaummittel dreimal länger ausgekommen werden, als mit der gleichen Menge Mehrbereichsschaummittel, wodurch ein enormer taktischer Vorteil entsteht. Das alkoholbeständige AFFF kommt mit einer Zumischrate von 3% für die Erzeugung von Schwer- und Mittelschaum bei Bränden von Alkohol zum Einsatz. Aufgrund einer großen und mehreren kleinen Destillerien im Mooskirchner Einsatzgebiet war es notwendig, auch alkoholbeständiges Schaummittel auf diesem Fahrzeug mitzuführen. Der Füllstand der einzelnen Löschmitteltanks kann über die Anzeigen an den beiden Bedieneinheiten im Fahrerhaus und Pumpenraum oder an den links und rechts im Aufbau integrierten LED-Anzeigen (blau – Wasser, gelb – Schaum) abgelesen werden. Sobald der Löschmittelstand unter 25% absinkt, erscheint eine Warnmeldung auf den Bedieneinheiten und die seitlichen Tankanzeigen leuchten rot.

Für die Zumischung des Schaummittels werden ein Druckzumischsystem Digimatic und ein Pumpenvormischsystem FIXMIX verwendet. Die Druckzumischung Digimatic ist ein elektrisch angetriebenes und elektronisch geregeltes Zumischsystem für den Normaldruckbereich und bietet den Vorteil, dass Schaummitteldem Löschwasser in Konzentrationen von 0,1% – 6% zugegeben kann. Somit können mit dem System sowohl Netzmittel als auch Schwer- und Mittelschaum erzeugt werden. Der Maschinist kann dabei aus drei Schaummittelquellen (2 x Schaummitteltank, 1 x Fremdsaugen) und zwei unterschiedlichen Einspritzpunkten wählen. Im RLFA der FF Mooskirchen kann somit Netzmittel oder Schaum über die B-Druckabgänge im GR5, den Schnellangriffsverteiler im GR5 und die C-Schnellangriffshaspel im Pumpenraum – diese Druckabgänge wurden zu einem Einspritzpunkt zusammengefasst – sowie über den Wasserwerfer abgegeben werden. Für den Betrieb des Wasserwerfers kann das Schaummenü auch über die Bedieneinheit im Fahrerhaus bedient werden. Diese Konfiguration hat den Vorteil, dass beispielweise ein Löschangriff mit Netzmittel / Schaum und der Schutz von Nebengebäuden mit Wasser gleichzeitig vorgenommen werden können.
Werden große Schaummengen benötigt, oder soll Schaum über alle Abgänge abgegeben werden, kommt das Pumpenvormischsystem FIXMIX zum Einsatz. Dieses Zumischsystem arbeitet ebenso vollautomatisch, funktioniert aber im Gegensatz zur Digimatic rein mechanisch und ist komplett in die Pumpe integriert. Im Gegensatz zur Digimatic wird bei diesem Zumischsystem das Schaummittel nicht direkt in die Druckleitung eingespritzt,
sondern schon an der Saugseite der Pumpe zugemischt. Auch die Zumischraten können nicht, wie bei der Digimatic, beliebig gewählt werden, sondern es kann aus maximal drei voreingestellten Zumischraten gewählt werden. Für das FIXMIX System des RLFA Mooskirchen wurden die Zumischraten 0,5%, 1% und 3% gewählt. Wie bei der Digimatic kann auch bei der FIXMIX Schaummittel aus den beiden Schaummitteltanks oder über den Fremdsaugeingang angesaugt werden. Die Steuerung der beiden Schaumzumischsysteme erfolgt ebenfalls über das LCS 2.0 Steuerungssystem und die beiden Bedieneinheiten im Pumpenraum und im Fahrerhaus.


Der am Dach des Fahrerhauses angebrachte Wasserwerfer RM15C MJ12 bietet eine maximale Durchflussmenge von 1.500 l/min Wasser oder Wasser-Schaummittelgemisch bei 10 bar, wobei die Durchflussmenge per Tastendruck auf dem Joystick auf 600 l/min verändert werden kann. Im Fall des RLF Mooskirchen ist die Durchflussmenge standardmäßig auf 600 l/min eingestellt. Die Steuerung des Werfers erfolgt über einen Joystick mit Feedback Control – dabei stimmt die Werferstellung immer mit der Joystickstellung überein, somit wird kein direkter Blickkontakt zum Werfer benötigt – im Fahrerhaus oder über eine Funkfernbedienung. Auch die Verstellung von Voll- auf Sprühstrahl erfolgt über zwei Tasten auf dem Joystick oder über die Fernbedienung. Für die Erzeugung von Schwerschaum kann zusätzlich ein abnehmbares Schaumrohr auf den Werfer aufgesteckt werden, das in einer Dachbox des RLFA mitgeführt wird.
Unter der Frontstoßstange ist eine Hochdruck-Straßenwaschanlage montiert, die für die Reinigung von Verkehrsflächen nach Verkehrsunfällen oder Unwettern zum Einsatz kommt. Die Straßenwaschanlage verfügt über sechs Flachstrahl – Bodensprühdüsen, die über einen Stellmotor in die Mitte, nach links oder nach rechts gedreht werden können. Die Steuerung erfolgt dabei über die Bedieneinheit im Fahrerhaus, wo zusätzlich zur Düsenverstellung auch die linken oder rechten drei Düsen der Straßenwaschanlage weggeschalten werden können.
Die Feuerwehr Mooskirchen hat mit diesem Fahrzeug einen schlagkräftigen Allrounder in Dienst gestellt und ist aufgrund dieser Anschaffung für die nächsten Jahre bestens gerüstet!

Freiw. Feuerwehr Mooskirchen

Quelle: Martin Huber


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