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Fahrzeuge - Schweres Rüstfahrzeug nach 26 Jahren ersetzt
Geschrieben am: 2004-11-27 09:43:07  [Drucken]

Wie bereits angeführt stand das Schwere Rüstfahrzeug, Baujahr 1978, mit Kran bei der Freiw. Feuerwehr der Stadt Steyr 26 Jahren im Dienste der Allgemeinheit.
Mit diesem Spezialfahrzeug wurden unzählige Einsätze im Stadtgebiet von Steyr und im angrenzenden Bezirk Steyr - Land zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten durchgeführt.

Dies nicht zuletzt wegen der dazumal vom Oö. Landes-Feuerwehrkommando genehmigten und mitfinanzierten Sonderausrüstung, wie der Kran der Type P 16000, montiert am Heck des Fahrzeuges, Einbaugenerator mit 20 kVA, hydraulisch betriebener Kompressor und dergleichen mehr.
In den letzten Jahren musste leider immer wieder festgestellt werden, dass dieses Fahrzeug den hohen Techn. Anforderungen sowie auch der immer größer und schwerer werdenden LKW Generation nicht mehr gewachsen war. Dazu kam noch der Umstand, dass das im Jahre 1998 verlagerte KF, speziell im Bereich von engen und schlecht befestigten Wald- und Forststraßen im Bezirk Steyr - Land nicht immer einsetzbar ist.
Augrund dieser Erkenntnis wurde von der Freiw. Feuerwehr der Stadt Steyr begonnen ein Konzept über ein Schweres Rüstfahrzeug auszuarbeiten. Ziel dieses Konzeptes sollte es sein, alt bewährtes sowie auch Neuerungen einfließen zu lassen um auch in den nächsten '25 Jahren' die Einsätze in gewohnter Weise und zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten durchführen zu können.
Aufgrund der Auf- und Einbauten sowie der umfangreichen Ausrüstung wurde als Basis ein 3-Achs Fahrgestell der Type Steyr 26 S 41 FAVLK / 32 / 6 x 4 / 4 mit einem Radstand von 3200 + 1350 mm und einer zwangsgelenkten Vorlauflenkachse gewählt. Das Fahrgestell ist mit einer Ecas Luftfederanlage ausgestattet. Weiters verfügt das Fahrzeug über einen permanenten Allradantrieb, einem ZF Automatikgetriebe mit Retarder sowie einer Wattiefe von 800 mm.

Da sich beim alten SRF der heckseitig montierte Ladekran bewährt hat, wurde diese Position auch beim neuen Fahrzeug gewählt. Die Größe des Kranes ergab sich aus den Erfahrungen der letzten Einsatzjahre, andererseits auch aus der Tatsache dass das 70 to Kranfahrzeug (Eigengewicht 48 to) nicht immer und überall einsetzbar ist.
Der Kran der Type Palfinger PK 29002 verfügt über 6 hydraulische Ausschübe mit einer Reichweite von 16,7 m, 2 mechanische Ausschübe bis 21,0 m. Bei dieser Ausladung kann auch mittels Schnellkupplung ein Arbeitskorb aufgenommen werden. Der 3 mechanische Ausschub bis 23,0 m ist in der Dachkiste gehaltert. Weiters verfügt der Kran über eine Seilwinde mit 52 m Seil und einer Zugkraft von 2,3 to. Als Zusatzausstattung wurde bis ans Ende der hydraulischen Reichweite eine Druckluftleitung, verrohrt ab Kompressor sowie eine 400 Volt Stromversorgung, verkabelt ab Generator, verlegt. Auch wurde beim Kran an eine 24 Volt Nothydraulikpumpe gedacht um den Kran bei Ausfall des Fahrzeug - Nebenantriebes in seine Fahrstellung zusammen legen zu können (Dieses Aggregat darum, weil wir bei der Jahrhundertflut im Jahr 2002 den Kran des alten SRF nach Ausfall der Hydraulik, händisch zusammen legen mussten). Als weiteres Zubehör für den Kran, steht der FF Steyr noch ein Arbeitskorb mit Schnellkupplung, ein Schüttgutgreifer, ein Holzgreifer sowie eine Palettengabel zur Verfügung.
Neu gegenüber dem alten SRF ist der am Heck montierte Abschlepphaken mit einer Hubkraft von 1000 kg. Dieser Haken ermöglicht ein rasches Freimachen von Verkehrswegen nach Unfällen im Stadtgebiet von Steyr.
Die Seilwinde, Fabrikat Rotzler Treibmatic TR 080 (Zugkraft 80 KN), mit Zugrichtung nach vorne ist im Heck unter dem Kran eingebaut. Die Seillänge dieser Wind beträgt 90 m und hat einen Ø von 16 mm. Die Bedieneinheit ist im Bereich des Fahrersitzes angeordnet.
Der Gerätekasten - Aufbau besteht im Gegensatz zum alte SRF zur Gänze aus einer Aluminium - Konstruktion und ist verwindungsarm am Fahrgestell aufgebaut. Die Geräteraume sind jeweils mit Leichtmetall-Rollladen mit Barlock - Verschluss, staub und wasserdicht, versehen. Zwischen Vorder- und Hinterachse ist links und rechts je ein Gerätetiefraum mit Auftrittsklappe im Aufbau integriert. Geräteräume, Staukästen, Dachkisten und die seitliche Blende sind versperrbar (gleichsperrig) ausgeführt. Die großzügig ausgeführten Dachkisten sind bis an die Aufbauaußenkante geführt und bilden somit, anstelle der GFK - Blende, den Dachabschluss mit integrierter Umfeldbeleuchtung. Zusätzliche Staukästen wurden auch noch im Bereich des Kranes situiert. In diesen Kästen befindet sich das Kran- bzw. Seilwindenzubehör sowie die Schneeketten des Fahrzeuges. Bestmöglich ausgenutzt wurde auch die freie Fläche hinter der linken Blende zwischen Fahrerhaus und Aufbau. Dort befinden sich auch Stromversorgungsdosen zum Fremdstarten (12 und 24 Volt).


Der in der Fahrzeugrahmenmitte eingebaute Generator hat eine Leistung 30 kVA, und wird über eine Gelenkwelle vom Fahrzeug - Nebenabtrieb angetrieben. Das Generatorschaltpult ist im Geräteraum 4 untergebracht. Bei diesem Schaltpult sind sämtliche Bedienungen wie Kran, Seilwinde, Kompressor, Lichtmastfunktionen usw. situiert. Oberhalb des Generatorschaltpultes ist eine selbstrückspulende Haspel mit 30 m Gifaplastkabel 5 x 2,5 mm² und fix verkabeltem Vollgummi-Verteiler, ausgestattet mit 1 Vollgummi CEE Steckdose 5 x 16A, 400 V; 3 Schukosteckdosen 16A, 230 V sowie 1 FI-Schalter, 40/0,03 A, vierpolig allen Steckdosen vorgeschalten, eingebaut. Neben dieser Haspel ist auch noch selbstrückspulende Schlauchhaspel mit 20 m Druckschlauch NW 19, verrohrt ab dem eingebauten Kompressor mit einer Luftleistung von mind. 330 Liter/min., eingebaut.
Im vordern Bereich des Gerätekastenaufbaus befindet sich der Lichtmast. Dieser weist eine Höhe von 7,0 m über Fahrzeugrahmenoberkante auf. Der Lichtmast ist fix mit dem Einbaugenerator verkabelt und hat eine Leistung von 2 x 1500 Watt. Weiteres kann der Lichtmast elektrisch gedreht werden und auch die Scheinwerferneigung ist elektrisch verstellbar ausgeführt.
Als absolute Verbesserung gegenüber unserem alten SRF sind die im Geräteraum 3 und 4 untergebrachten Hubgerüste. Diese sind elektrisch ausfahrbar und hydraulisch absenkbar ausgeführt, damit auch diese Ausrüstungsgegenstände die sich über den Achsen befinden, leichter zugänglich sind. Die Steuerung befindet sich an der jeweiligen Fahrzeugseite, geschützt durch Beschädigungen, an der Rückwand des Aufbaues. Am Hubgerüst des Geräteraumes 3 ist ein Vetter Schnellangriff sowie div. Anschlagmittel, Rundschlingen usw. untergebracht. Am Hubgerüst im Geräteraum 4 befindet sich das sogenannte Hochwasserpaket, bestehend aus einer Grindex Schlammpumpe Storz B, einer Tauchpumpe Homa 125 Storz B, einer Tauchpumpe Homa 140C Storz A sowie 4 B und 2 A - Druckschläuche.
Zur weiteren Ausrüstung gehören unter anderem ein hydraulisches Rettungsgerät der Marke Weber mit Spreizer SP 40 und Schere S 180, ein Akku Spreizer SP 35 und eine Akku Schere S 180, ein 'Martin' Dreibein mit Fallsicherungsgerät und Lastwinde für Schachtbergungen, div. Anschlagmittel (Rundschlingen, Seile, Schäkel usw.), div. Bohrhämmer, Motorsägen, Pölzmaterial, Greifzüge, div. Vetter Hebekissen, Beleuchtungsmittel, Kabeltrommeln, PKW Transportroller und noch einiges mehr.
Das Schwere Rüstfahrzeug konnte bereits vor seiner offiziellen Indienststellung durch unseren Herrn Bürgermeister Ing. David Forstenlechner seine Wertigkeit bei einer LKW Bergung unter Beweis stellen. Abschließend wird angemerkt dass die Realisierung dieses Fahrzeuges nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem Oö. Landes-Feuerwehrkommando, dem Fahrzeughersteller und der Stadt Steyr möglich war. Für Techn. Auskünfte steht Ihnen der Bezirks-Gerätewart der Freiw. Feuerwehr der Stadt Steyr gerne zur Verfügung.
Bilder: FF Steyr Text: HAW Praxmarer Gerhard (Bezirks-Gerätewart) HBI Süsser Helmut (Kdt Technischer Zug)
Quelle: Email

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