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Stmk: Eigenbau -> Neues OVT-Fahrzeug in der Feuerwehr Fürstenfeld
Geschrieben am: 2014-07-30 13:39:06  [Drucken]
Fürstenfeld (Stmk): Aufgrund der steigenden Anforderung durch diverse Kleineinsätze, wurde es bei der Freiw. Feuerwehr der Stadt Fürstenfeld aus Platzgründen notwendig, ein neues Fahrzeug anzuschaffen.


Der sieben Jahre alte Jeep Cherokee hatte seine Dienste geleistet. Mit den Erfahrungen aus dieser Zeit wurde ein Fahrzeugkonzept für ein Nachfolgemodell erstellt. Dabei mussten einige Dinge berücksichtigt werden. Das Fahrzeug muss über eine gute Einsatztauglichkeit sowie auch eine gewisse Alltagstauglichkeit verfügen. Der Innenraum im Jeep war mit fünf Sitzplätzen zu groß ausgeführt und der Laderaum, welcher sich auf den Kofferraum des Geländewagens beschränkte, zu klein. Die Tendenz ging in Richtung kompakten Kastenwagen, wie ihn viele Hersteller anbieten. "Da für uns klar war, dass wir eine hohe Zuladung erzielen werden und der diensthabende Offizier auch dann in den Einsatz muss, wenn vielleicht noch kein Schneepflug die Straßen geräumt hat, veranlasste uns, eine Allrad-Variante ins Auge zu fassen", erzählt Fahrzeug- und Gerätewart Martin Jeindl gegenüber Fireworld.at


Nach reiflichen Überlegungen wurde ein VW Caddy mit Allrad und Automatik angekauft. Zeitgleich wurde von einigen Kameraden der Beschluss gefasst, das neue Fahrzeug in Eigenregie aufzubauen, da wir selbst am besten wussten, welche Anforderung an dieses Fahrzeug gestellt wird. In sechswöchiger Umbauphase wurde aus dem serienmäßigen Caddy-Kastenwagen unser neues Fahrzeug für den Offizier vom Tag (OVT). Insgesamt wurden bei den Einbauarbeiten des gesamten Innenausbaues mit ALU-Profilen und Holzverkleidung sowie kompletter Verkabelung inklusive Blaulichtmontagen in Summe 560 Stunden an Eigenleistung aufgebracht. Das Projekt-Team hatte in dieser Zeit komplette Entscheidungsfreiheit durch das Kommando, welche sich regelmäßig ein Bild vom Baufortschritt machte.


An der Spitze des Teams ist Einsatzkommandant Attila Dirnberger zu nennen, welcher gemeinsam mit Philipp Walkenhofer die Metallarbeiten übernahm. Die kompletten Tischlerarbeiten wurden durch Andreas Neuhold durchgeführt. Der elektrische Einbau wurde von Martin Jeindl umgesetzt. Viele fleißige Hände unterstützten diese vier Kameraden in der Zeit des Umbaus.
Das Fahrzeug verfügt über beidseitig angebrachte Schiebetüren sowie einer Heckklappe als Witterungsschutz. Im Bereich der linken Schiebetür wurde ein Art Spind eingebaut und die Materialien gelagert, welche der OVT zuerst benötigt. Zu diesen zählen neben dem Handfunkgerät und der Taschenlampe auch der Sanitätsrucksack sowie der Einsatzleiter-Helm. Im Heck wurde auf einem selbst gebauten Ladensystem Stapelkisten mit diversen Ausrüstungsgegenständen, wie zum Beispiel die Ausrüstung für Türöffnungen und die Werkzeugkiste untergebracht. Eine große Arbeitsfläche bietet einen Ablageplatz für Dokumente.


Der größte Teil der Ausrüstung wurde vom Vorgänger-Fahrzeug übernommen, nennenswert ist jedoch die neu angeschaffte POLY Portex Löschanlage von Rosenbauer. Diese Löschanlage ist ein tragbarer CAFS-Feuerlöscher mit 9l Wasserinhalt und einer Druckluftschaumzumischung. Damit kann man Brände der Brandklassen A und B löschen. Als Warneinrichtung wurden im Kofferraumdeckel gelbe LED-Blitzleuchten eingebaut, welche bei geöffnetem Deckel sichtbar sind. Bei eingeschaltetem Blaulicht werden die blauen LED-Blitzleuchten am Kofferraumdeckel sichtbar.


Im Geräteraum hinter der rechten Schiebetür befinden sich eine Teleskopleiter, ein Feuerlöscher, Absperrmaterial und diverse Werkzeuge. Es wurde aber auch eine Platzreserve berücksichtigt, damit man jederzeit einen Nasssauger oder eine Tauchpumpe transportieren kann. Voller Stolz konnte das Fahrzeug am 23. Mai 2014 in den Dienst gestellt werden und stellt nun eine wesentliche Basis der Einsatzstärke der Feuerwehr Fürstenfeld.

Technische Daten sowie kurzer Auszug der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände:
• VW Caddy 2.0 TDI 4motion
• LED-Blaulicht Hella Raptor+
• Frontgrill-Leuchten
• Heckwarnanlage im Kofferraumdeckel in orange und blau eingebaut
• 4m-Funkgerät (Heckeinbau mit Frontbedienung)
• Digital-Ladeschale mit ext. Antenne
• Handfunkgerät und Taschenlampen
• Makita Akku Geräte: Winkelschleifer, Schrauber und Frässchleifer
• Absperrmaterial inkl. LED-Blitzleuchten
• Türöffnungswerkzeug
• Starter-Box 12V
• Poly Portex SL10(tragbarer CAFS-Feuerlöscher)


Ausbau-Fakten:
• Verbaute Alu-Profile: 21 Meter
• Kabel ca. 320 Meter
• 560 Stunden Eigenleistungen durch 16 Kameraden der Feuerwehr Fürstenfeld

Das Fahrzeug wurde zur Gänze mit Eigenmitteln von der Feuerwehr Fürstenfeld getragen. Die Kosten für den Innenausbau konnten mit dem Ertrag vom Verkauf des Altfahrzeuges abgedeckt werden.


Erläuterung des OVT-Systems in der Feuerwehr Fürstenfeld: Vielen ist das Kürzel "OVT" vom Bundesheer bekannt. Davon abgeleitet wurde 2007 bei der Feuerwehr in Fürstenfeld ein „Offizier vom Tag“ eingerichtet. Dieser diensthabende Einsatzoffizier trifft im Falle einer Alarmierung der Feuerwehr alle Entscheidungen und tritt im örtlichen Einsatz als Einsatzleiter auf. Er ist auch eine Entlastung für den Kommandanten, da er gewisse Entscheidungen sehr rasch treffen kann und somit ein professionelles Handeln der Feuerwehr garantiert ist. Über das Diensthandy ist der OVT jederzeit erreichbar, da der Posten 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr besetzt wird. Im Einsatzfall fährt er mit seinem Dienstfahrzeug nach der Alarmabfrage bei der Landesleitzentrale direkt zum Einsatzort. Da er nicht zum Feuerwehrhaus einrücken muss, sondern direkt zum Ort des Geschehens fährt, gewinnt er wertvolle Zeit für die Erkundung.
Bei den regelmäßigen OVT-Besprechungen, welche alle zwei Monate stattfinden, werden die größeren Einsätze in der vergangenen Zeit nachbesprochen und diverse Schulungen durchgeführt, sodass alle OVT-Kameraden immer den gleichen Wissensstand haben. So wird immer an der Einsatztaktik gefeilt und diese verbessert.


Die Mindestanforderung, um als Offizier arbeiten zu können, ist die Kommandantenprüfung sowie eine ausreichende Einsatzerfahrung. Sie werden dann vom Kommandanten sowie dem Einsatzkommandanten mit Absprache des gesamten OVT-Teams in den Führungskreis aufgenommen. Derzeit gibt es acht Kameraden, die sich dieser Aufgabe stellen.

Freiw. Feuerwehr Fuerstenfeld

Quelle: Martin Jeindl


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