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Nö: [Großübung] - Die Schadstoff- und Zugskatastrophe von Münchendorf
Geschrieben am: 2014-08-30 21:18:51  [Drucken]
Münchendorf (Nö): Der typische Knall eines Vekehrsunfalls erschüttert am 30. August 2014 die niederösterreichische Gemeinde Münchendorf, Bezirk Mödling. Erst Ruhe. Dann gellende Schreie verzweifelter Menschen, eingeschlossen in einem Autobus der mit einem Gefahrguttransporter kollidiert ist.

Ein ÖBB Schnellbahnzug kracht mit den Fahrzeugen an der Unfallstelle, einem Bahnübergang, zusammen. Rund 200 Menschen aus Zug und Bus kämpfen um das nackte Überleben. Zum Glück "nur" eine Übung - die es allerdings in sich hat! Ein technisches Gebrechen an einem Gefahrenguttransporter ist am 30. August 2014 der Auslöser eines schweren Unfalls, mit einer selten da gewesenen Anzahl betroffener Personen in Münchendorf, gelegen an der Pottendorfer-Linie der ÖBB im Bezirk Mödling.

Durch den technischen Defekt an dem Gefahrgut Lkw versagen die Bremsen, katastrophalerweise kurz vor einem Bahnübergang, bei dem ein Autobus auf die in Kürze vorbeifahrende Schnellbahngarnitur der ÖBB wartet. Der Bus, besetzt mit etwa 50 Reisenden, wird gnadenlos auf die Eisenbahnkreuzung geschoben, von der Schnellbahngarnitur erfasst und beiseite geschleudert. In weiterer Folge zerplatzen Teile der Verpackung der im Gefahrgut-Laster verlasteten Ladung. Eine Katastrophe sowohl für Bus- als auch Zuginsassen.


Ohne Hilfskräfte führt kein Weg nach draußen, lediglich die Halbfenster zwischen Zug bzw. Bus und Schadstoff bieten Schutz vor austretenden, giftigen, Dämpfen. Ein schwieriges Unterfangen: Die Menschen wollen hinaus, nicht die Fenster in einem zerstörten Fahrzeug schließen, das womöglich zum tödlichen Gefängnis werden könnte. Durch den Gefahrgutaustritt muss unter anderem der in unmittelbarer Nähe befindliche Kindergarten evakuiert werden. Mehrere Explosionen aus dem Lkw mit Gefahrgut erschüttern die Umgebung. Eine Alarmierung der 14. KHD Bereitschaft scheint unumgänglich.


Um 14.00 Uhr meldet der Triebfahrzeugführer der verunfallten Schnellbahngarnitur (Baureihe 4020, für die, die es genau wissen wollen) einen akuten Notfall in der Zugleitstelle der ÖBB. Notfallpläne seitens der Bahn sowie der Feuerwehr beginnen zu laufen. Beim Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr Münchendorf wird nach Erkundung durch den Einsatzleiter festgestellt, dass sich der Unfall nicht nur auf den Bereich der Eisenbahnkreuzung mit Zug, Bus und Gefahrgut-Lkw beschränkt.


In der Zeit zwischen dem Ereignis und dem Eintreffen der ersten Hilfskräfte haben sich bereits Folgeunfälle ereignet, wobei ein Pkw ein Brückengeländer gerammt hatte, ein anderer in einen angrenzenden Bach samt Insassen abzustürzen drohte. Durch den Fahrdienstleiter der ÖBB des Bahnhofs Münchendorf wird veranlasst, den Zugverkehr einzustellen. Er zeichnet auch für die Erdung der Oberleitung verantwortlich und alarmiert seinerseits das Notfallmanagement ("ÖBB Einsatzleiter") der Bahn, das nach einiger Zeit am Ort des Geschehens eintrifft.


In der Zwischenzeit läuft das Einsatzspektrum der Mödlinger Feuerwehren mit geballter Kraft an. Neben den umliegenden Feuerwehren wird unter anderem der Schadstoffzug der Feuerwehr Wiener Neudorf alarmiert, weiters auch ein Großaufgebot an Rettungskräften des Roten Kreuzes, das sich um die Vielzahl an Verletzten aus Zug und Bus kümmern wird.


Während die ersteintreffenden Kräfte ihr Hauptaugenmerk den Bus- und Zugpassagieren widmen, wird durch den 3. Zug der KHD Bereitschaft eine Löschleitung gelegt, während sich der 4. Zug um die Menschenrettung bei den Folgeunfällen kümmert. Im Zug selbst breitet sich mittlerweile ein Feuer aus, das es so rasch wie möglich zu löschen gilt.


Inzwischen arbeiten die Kameraden des Schadstoffzuges daran, die Behälter mit der ausgetretenen Chlorwasserstoffsäure abzudichten. Eine für den Schadstoffzug gefährliche Tätigkeit, die dennoch sehr rasch gelang.
Etwa nach 2,5 Stunden sind alle Personen -Kindergarten, Zug, Bus, nähere Umgebung- sicher in Krankenhäusern der Umgebung untergebracht. Nach der Übungsbesprechung rückten die knapp 180 Feuerwehrmitglieder und die Statisten ins Feuerwehrhaus Münchendorf zur Jause ab.

Weitere Beiträge zum Thema:
BFKDO Moedling (ausführlicher Bericht und Fotos)
andreasriedel.at (weitere Bilder)
FF Muenchendorf

Quelle: Andy Riedel, Redaktion


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