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Stmk: Atemschutz-Leistungsprüfung (ASLP) in Gold in Lebring
Geschrieben am: 2014-11-23 17:30:30  [Drucken]
Lebring (Stmk): Nunmehr zum siebenten Mal veranstaltete der Landesfeuerwehrverband Steiermark die Atemschutz-Leistungsprüfung (ASLP) in Gold. Die höchste Prüfungsstufe im Atemschutzbereich wurde am 21. und 22. November 2014 an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark in Lebring abgenommen.

33 Trupps stellten sich der Herausforderung. Zwei Atemschutztrupps haben den Abschluss nicht geschafft. Ziel und Zweck der Atemschutz-Leistungsprüfung ist es, die an der Landesfeuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark sowie bei der laufenden Ausbildung in den Feuerwehren trainierten Handgriffe und Kenntnisse zu perfektionieren.


Von Freitag (21.11.2014) bis Samstag (22.11.2014) wurde zum nunmehr siebenten Mal die Atemschutzleistungsprüfung in der Stufe „Gold“ abgenommen. Austragungsort der Leistungsprüfung war, wie üblich, die Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark (FWZS) in Lebring. 143 Bewerber von steirischen Feuerwehren haben sich zur Leistungsprüfung angemeldet, um das begehrte Edelmetall als höchste Ausbildungsstufe im Atemschutzbereich zu erlangen. Carina Rath von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Fürstenfeld war die einzige Teilnehmerin an dieser ASLP in Gold und verstärkte den Trupp „Fürstenfeld 2“. Zwei von 33 angetreten Trupps (6,06 Prozent) haben ihr Ziel leider nicht erreicht.


Bei der Atemschutz-Leistungsprüfung handelt es sich um keinen Wettkampf im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Prüfung, in der die TeilnehmerInnen die an sie gestellten Aufgaben in einer vorgegebenen Sollzeit in Teamarbeit möglichst fehlerfrei durchführen müssen. Das Ergebnis wird in „bestanden“ oder „nicht bestanden“ gewertet. Gestartet wird mit der Kategorie Bronze, nach einer zweijährigen Wartefrist kann das Leistungsabzeichen in Silber erworben werden, nach weiteren zwei Jahren jenes in Gold.


Ohne Atemschutz sind Einsätze nahezu undenkbar
„Ohne entsprechenden Atemschutz ist die Einsatztätigkeit von Feuerwehrkräften im Alltagsleben nahezu völlig undenkbar“, führen Bewerbsleiter Brandrat d.F Robert Klampfl, Landessonderbeauftragter für die ASLP und sein Stellvertreter, ABI Franz Roßmann, aus. „Gerade im Bereich der Brandbekämpfung, wo sie den Träger/die Trägerin vor den Atemgiften, die im Rauchgas enthalten sind, schützen“. Aber nicht nur zur Brandbekämpfung braucht man Feuerwehrmitglieder, die über diese Zusatzqualifikation verfügen. „Immer wieder müssen Feuerwehren zu Gefahrgutunfällen ausrücken oder werden zu Personen- und Tierrettungen alarmiert, wo keine atembare Umgebungsluft vorhanden ist. Wie zum Beispiel in Silos, Sickerschächten oder Güllegruben“, führen Klampfl und Roßmann weiter aus.


Insofern ist das Atemschutzwesen im Feuerwehralltag ein wichtiges Spezialgebiet für den Brand- und Gefahrenstoffeinsatz, welches aber den Feuerwehrmitgliedern, die sich in diesem Bereich eine Zusatzqualifikation erwerben, eine lange Ausbildung sowie eine gute körperliche Leistungsfähigkeit abverlangen. Die Atemschutz-Leistungsprüfung in den Stufen Bronze, Silber und Gold dient letzten Endes nicht nur der Motivation für den einzelnen Geräteträger, sondern auch den Feuerwehren im Allgemeinen. Sie haben damit bestens ausgebildete Geräteträger in ihren Reihen.

Im Stationsbetrieb zum Erfolg
Im Stationsbetrieb ist von den Bewerberinnen und Bewerbern ein Mix aus Theorie und Praxis zu absolvieren.
• Station 1 startet mit der Theorie. Hier sind aus einem Pool von 100 Fragen 20 im Multiple-Choice-Verfahren richtig zu beantworten. In den weiteren Stationen ist die korrekte Inbetriebnahme der Pressluftatmer und die Berechnung der Einsatzzeit zu bewerkstelligen. Für die AtemschutzgeräteträgerInnen ist es wichtig zu wissen, wie lange er/sie mit seiner/ihrer „Luft“ im Einsatz arbeiten kann.
Danach ist von den BewerberInnen eine Menschenrettung zu absolvieren. Hier muss ein „Dummy“ (Lebendgewicht, ca. 80 kg) vom 2. Obergeschoss des Brandhauses aus einem „nicht sicheren Bereich“ mit Hilfe des Tragetuchs vom Atemschutztrupp gerettet werden. In der nächsten Station findet ein simulierter „Innenangriff“ statt. Hier wird im zweiten Obergeschoss ein Zimmerbrand angenommen, der vom Atemschutztrupp mit dem Hochdruckstrahlrohr (ohne Einsatz bzw. Verwendung von Löschwasser) korrekt bekämpft werden muss.
Mit der Überprüfung der Gerätekunde wird der „Prüfungsparcours“ abgeschlossen.


Ein 44-köpfiger Bewerterstab hat für einen reibungslosen Ablauf und eine faire Bewertung der TeilnehmerInnen gesorgt. Im wahrsten Sinne „kräfteraubend“ war in diesem Zusammenhang die Tätigkeit für vier Kameraden der FF Bärnbach, die den 80 kg schweren Dummy nach jedem Durchgang in den zweiten Stock zurück schleppen mussten. Sowohl Bewerbsleiter Klampfl wie auch Stellvertreter Roßmann verweisen voller Stolz auf das hohe Wissens- und Ausbildungsniveau der Feuerwehrmänner und -frauen im Atemschutzbereich. Das beweist auch die bisherige Anzahl an durchgeführten Leistungsprüfungen. Insgesamt war die 7. ASLP in Gold die 93. Atemschutz-Leistungsprüfung in der Steiermark, wobei im Juli 2004 die erste ASLP in Bronze in Spielberg stattgefunden hat.


Höchste Anforderungen sind zu meistern, um Gold zu erlangen
Höchste Anforderungen, vor allem in körperlicher Hinsicht, werden den TeilnehmerInnen bei der Atemschutzleistungsprüfung der Stufe Gold abverlangt. Dafür nehmen die Anwärter ein zeitintensives Training in ihren Heimatfeuerwehren auf sich. Jede Position im Trupp muss von jedem aus dem „FF“ beherrscht werden. Bei der ASLP muss dann, nach wochenlanger Vorbereitung, alles perfekt „sitzen“. So sind für das Leistungsabzeichen in Gold rund 30 Übungseinheiten à zwei Stunden notwendig, um die Prüfung positiv zu absolvieren. Dabei wird jedes Mal ein „Flaschenpaket“ mit rund 1.800 Liter Luftinhalt pro Geräteträger und Übungseinheit (auch beim Bewerb) „veratmet“. Die Positionen im Trupp werden in der Stufe Gold zugelost.

Begehrtes Edelmetall bei Schlusskundgebung überreicht
Am zweiten Bewerbstag fand mit Beginn um 16.00 Uhr die Schlusskundgebung in der Fahrzeughalle der FWZS statt. Zahlreiche Ehrengäste und Feuerwehroffiziere wohnten dieser bei. An der Spitze der Ehrengäste standen Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter LBDS Gerhard Pötsch und der Abgeordnete zum Landtag Steiermark Bgm. Detlef Gruber. Musikalisch umrahmt wurde die Verleihungszeremonie von einem Bläserquintett der Bergkapelle Oberdorf. Nach den Grußadressen von LBDS Pötsch und LT Gruber erfolgte die Übergabe der Leistungsabzeichen an die Gruppenkommandanten der Atemschutztrupps.

Landes-Feuerwehrverband Steiermark

Quelle: Thomas Meier


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