Brand

D: Aufwendige Löscharbeiten beim Brand eines Sattelschleppers in Haan

HAAN (DEUTSCHLAND): In der Nacht wurde die Feuerwehr Haan um 2:16 Uhr zu einem gemeldeten LKW-Brand auf dem Rastplatz Höfgen an der A46 in Fahrtrichtung Wuppertal alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bestätigt werden, dass sowohl die Zugmaschine als auch der Auflieger in voller Ausdehnung brannten.

Aufgrund der Lage wurde umgehend eine Erhöhung der Alarmstufe veranlasst. Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst mit drei C-Rohren. Im weiteren Verlauf war es notwendig, Schaum als Löschmittel einzusetzen, um den Brand effektiver unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten gestalteten sich besonders aufwendig. Um eine vollständige Brandbekämpfung zu ermöglichen, wurde über das Technische Hilfswerk ein geeignetes Fahrzeug angefordert, mit dem der LKW entladen werden konnte. Erst dadurch war es möglich, verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.

Der Fahrer des Lkw konnte sich glücklicherweise selbstständig aus der Schlafkabine seines Fahrzeugs retten. Er wurde vor Ort medizinisch durch den Rettungsdienst versorgt. Aufgrund der eingeschränkten Löschwasserversorgung auf der Autobahn unterstützten die Feuerwehr Erkrath und die Feuerwehr Hilden jeweils mit einem Fahrzeug zur Aufnahme von Löschwasser. Diese stellten mittels Pendelverkehr die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle sicher.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 33 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Ebenfalls wurde das Umweltamt des Kreises Mettmann zur Einsatzstelle alarmiert. Während des Einsatzes stellte eine Löschgruppe der Feuerwehr Hilden den Grundschutz für das Stadtgebiet Haan auf der Wache sicher.

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