Brand

D: Schwere Explosion in Einfamilienhaus in Bochum fordert lebensgefährlich Verletzten

BOCHUM (DEUTSCHLAND): Am späten Mittwochnachmittag, 28. Jänner 2026, kam es in der Flurstraße in der Bochumer Innenstadt zu einer schweren Explosion in einem Einfamilienhaus. Dabei wurde eine Person lebensgefährlich verletzt. Zudem konnte ein verletzter Hund aus dem Gebäude gerettet werden.

Um 17:26 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Bochum zahlreiche Notrufe über die Notrufnummer 112, in denen eine Explosion in einem Einfamilienhaus in der Flurstraße gemeldet wurde. Beim Eintreffen des Löschzuges der Innenstadtwache bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Durch die Explosion waren die Fensterscheiben auf der Gebäuderückseite meterweit durch die Druckwelle aus dem Haus geschleudert worden. Der lebensgefährlich verletzte Bewohner hatte sich bereits eigenständig ins Freie gerettet. Ein Hund wurde jedoch weiterhin im Gebäude vermisst. Aus mehreren Fenstern drang zudem Rauch.

Ein Notarzt sowie der Rettungsdienst übernahmen unverzüglich die Versorgung des Schwerstverletzten, der anschließend in ein Krankenhaus transportiert wurde. Parallel dazu drang ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor, um den vermissten Hund sowie mögliche Brandstellen zu suchen. Der Hund konnte nach kurzer Zeit gefunden und ins Freie gebracht werden. Er wurde im weiteren Einsatzverlauf durch die Tierrettung übernommen und in eine Tierklinik gebracht.

Im Keller des Hauses war es infolge der Explosion zu einem Folgebrand gekommen. Der Kleinbrand konnte durch die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Die ebenfalls alarmierten Stadtwerke Bochum trennten das Gebäude von der Gas- und Stromversorgung. Anschließend wurde mithilfe von Hochleistungslüftern der Brandrauch aus dem Gebäude entfernt.

Die Feuerwehr Bochum war zeitweise mit rund 50 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr sowie den Löscheinheiten Bochum-Mitte, Brandwacht und den Sondereinheiten Drohne und Führungsunterstützung vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Explosionsursache aufgenommen.

Aktuell läuft an der Einsatzstelle die statische Begutachtung des betroffenen Gebäudes sowie des Nachbarhauses durch Baustatiker des Technischen Hilfswerks (THW). Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch die Explosion auch tragende Bauteile der Gebäude beschädigt wurden. Die Untersuchungen ergaben, dass das beschädigte Einfamilienhaus aufgrund der massiven strukturellen Schäden unbewohnbar ist. In einigen Bereichen besteht Einsturzgefahr, weshalb ein Betreten des Gebäudes untersagt wurde. Weitere Absturz- oder Sicherungsmaßnahmen sind allerdings nicht erforderlich.

Auch das benachbarte Wohnhaus wurde durch die Explosion in Mitleidenschaft gezogen. Trotz der festgestellten Schäden können die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren, da das Gebäude weiterhin als standsicher eingestuft wurde. Der unmittelbar betroffene Bereich um das einsturzgefährdete Gebäude wurde durch die Feuerwehr abgesperrt, um die Sicherheit von Anwohnern und Passanten zu gewährleisten.

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