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Schweiz: 6-Achs-Kran schnellt auf → Kranführer aus Kabine geschleudert und schwer verletzt

STALLIKON (SCHWEIZ): Am Donnerstagmorgen, 19. Februar 2026, ist in Stallikon bei einem Kranunfall der Kranführer schwer verletzt worden. Wegen der aufwändigen Bergungsarbeiten bleibt die Bucheneggstraße mehrere Tage gesperrt.

An der Straßenbaustelle der Bucheneggstraße in Stallikon waren Spezialfirmen damit beauftragt, einen Turmdrehkran zu demontieren. Gegen 8.50 Uhr stürzte ein Pneukran aus noch ungeklärten Gründen um. Dabei stellte es das Chassis des sechsachsigen Spezialfahrzeugs auf, wodurch der Kranführer aus der Krankabine geschleudert wurde. Der 60-jährige Mann wurde schwer verletzt. Arbeitskollegen betreuten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungshelikopter transportierte ihn in ein Spital.

Die Unfallursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht. Das Forensische Institut Zürich FOR sicherte zusammen mit Unfallspezialisten der Kantonspolizei die Spuren an der Unfallstelle.

Der entstandene Sachschaden dürfte eine Million Schweizer Franken weit übersteigen. Am danebenstehenden Turmdrehkran wurden Beleuchtungskörper abgeschlagen; der Kran selbst wurde nicht beschädigt. Die Bergung des verunfallten Pneukrans ist anhand der örtlichen Verhältnisse anspruchsvoll und dürfte sich über mehrere Tage erstrecken. Zudem sind Betriebsstoffe ausgetreten. Das AWEL prüft derzeit, welche Umweltschutzmaßnahmen getroffen werden müssen.

Zusammen mit der Kantonspolizei standen der Rettungsdienst Spital Limmattal mit Notarzt, der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich, die Rega, die Feuerwehren Unteramt, Adliswil sowie Stützpunkt Affoltern am Albis, das Straßeninspektorat des kantonalen Tiefbauamts, ein Inspektor der GVZ, ein Drohnenspezialist von SRZ, das AWEL sowie die SUVA im Einsatz.

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