Technisch

Burgendland beendet Feber-Schneeeinsätze → rund 3.000 Mitglieder waren eingesetzt

BURGENLAND: Die massiven Schneemengen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 20. Februar 2026, niedergingen, führten zu einem landesweiten Großeinsatz der burgenländischen Feuerwehren. Bereits in den frühen Morgenstunden des Freitags mussten zahlreiche Einsatzkräfte ausrücken.

Insgesamt standen von Freitag, 20. bis Sonntag, 22. Februar 2026, 230 Feuerwehren mit rund 3.000 Feuerwehrmitgliedern im Dauereinsatz. In diesem Zeitraum wurden 922 Einsätze professionell und erfolgreich abgearbeitet.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag zunächst im Südburgenland. Zahlreiche umgestürzte Bäume mussten entfernt und blockierte Verkehrswege freigemacht werden. Der nasse, schwere Schnee führte zu massivem Baumbruch, wodurch Straßen teilweise nur eingeschränkt oder gar nicht passierbar waren.

Im Laufe des Einsatzgeschehens weitete sich die Lage auch auf die nördlichen Landesteile aus. Hier standen vor allem Fahrzeugbergungen im Mittelpunkt. Pkw, Lkw, Schul- und Linienbusse sowie Räumfahrzeuge blieben auf schneeglatten Fahrbahnen stecken oder kamen von der Straße ab.

Stromausfälle und technische Unterstützung

In Teilen der Bezirke Güssing und Jennersdorf kam es infolge von Schneebruch zu lokalen Stromausfällen. Bäume und herabfallende Äste beschädigten Stromleitungen. Die Feuerwehren unterstützten die Energieversorger bei Sicherungsmaßnahmen sowie beim Freimachen von Zufahrtswegen. Sieben BOS-Funkstationen wurden vorsorglich notstromversorgt, um die Kommunikationsfähigkeit auch bei Stromausfällen jederzeit sicherzustellen. Darüber hinaus wurden im Auftrag des Landeskoordinationsstabes leistungsstarke Stromaggregate in die betroffenen Regionen verlegt, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.

Parallel dazu kamen Teleskoplader der Feuerwehren Leithaprodersdorf und Oberpullendorf sowie des Landesfeuerwehrkommandos zum Einsatz, um beschädigte Stromleitungen zugänglich zu machen, schwere Schneelasten zu entfernen und Verkehrswege freizuräumen. Mit 22. Februar befinden sich noch zwei Teleskoplader des Landesfeuerwehrkommandos unterstützend im Einsatz, um die Aufräumarbeiten in besonders betroffenen Gebieten weiter voranzutreiben.

Zentrale Koordination 

Seit Donnerstagabend war der Landesführungsstab des Burgenländischen Landesfeuerwehrverbandes aktiviert, um die überörtlichen und bezirksübergreifenden Einsätze zentral zu koordinieren und eine gezielte Schwerpunktsetzung der eingesetzten Kräfte und Mittel sicherzustellen.

Dank des Landesfeuerwehrkommandanten

Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf spricht allen eingesetzten Feuerwehrmitgliedern seinen ausdrücklichen Dank und höchste Anerkennung aus: „Unsere Feuerwehren waren wieder unter schwierigsten Bedingungen innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und haben rasch sowie professionell gehandelt. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Feuerwehrmitgliedern, die bei Schnee, Wind und eisigen Temperaturen für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz standen.“

Der Burgenländische Landesfeuerwehrverband bedankt sich bei allen Feuerwehrmitgliedern für ihre außerordentliche Einsatzbereitschaft, Professionalität und das Engagement zum Schutz der burgenländischen Bevölkerung.

Landes-Feuerwehrverband Burgenland

Siehe dazu auch: LFV Burgenland verlegt schwere Technik und Notstromversorgung für Schneeeinsatz in den Landessüden

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