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Oö: Neuer Mannschaftstransporter der Feuerwehr Roith auf MAN TGE 3.160

EBENSEE (OÖ): Im Jänner 2026 konnte die Freiwillige Feuerwehr Roith (Gemeinde Ebensee) nach rund zweijähriger Planungs- und Bauzeit ihr neues Mannschaftstransportfahrzeug mit Allrad (MTFA) übernehmen. Der MAN TGE 3.160 ersetzt damit den 19 Jahre alten T5 VW-Bus, der in der jüngsten Zeit von einer kostenintensiven Reparaturwelle geplagt war und nicht mehr zuverlässig & sicher eingesetzt werden konnte.

Als Trägerfahrzeug für das neue Fahrzeug dient ein MAN TGE 3.160  mit Allradantrieb und Automatikgetriebe. Der 120 kW starke Dieselmotor mit 163 PS treibt das bis zu 4.100 kg schwere Fahrzeug an.

Alle Beleuchtungsmittel sind in zeitgemäßer und leistungsfähiger LED-Technologie ausgeführt. Die Anhängerkupplung ermöglicht einen etwaigen Einsatz im Anhängerbetrieb. Den feuerwehrtechnischen Ausbau übernahm in perfekter Zusammenarbeit ein Fahrzeugumbauer aus der Region: ATOS MT GmbH aus Regau.

Um nicht im Vorhinein eine Überladung in Kauf zu nehmen, wurde das Fahrzeug auf 4.200 kg typisiert und bietet nun neben der 9-Köpfigen Besatzung noch genügend Gewichtsreserve für vielfältige Ausrüstungsgegenstände. Damit wird zum Lenken des Mannschaftstransportfahrzeugs ein Führerschein der Klasse C(1) oder ein Feuerwehrführerschein benötigt. Der Umstand, dass die Feuerwehr Roith auf gut 30 C-Kraftfahrer in ihren Reihen zählen kann, erleichterten diese Entscheidung.

Um für diverse EDV-Geräte genügend Strom zur Verfügung zu haben, wurde ein Wechselrichter installiert sowie mehrere 230V und USB-Dosen im Mannschaftsraum verbaut. Zur Kommunikation stehen der Besatzung zwei Fahrzeugfunkgeräte  und zwei Handfunkgeräte zur Verfügung.

Das hauptsächliche Aufgabenfeld ist vorwiegend der Mannschafts- und Materialtransport. Bei der Konzipierung wurde überdies großes Augenmerk auf Drohneneinsätze gelegt. So können die zahlreichen Ausrüstungsgegenstände und Zubehörteile der Drohne ordentlich verstaut werden und eine Stromversorgung für die Flugakkus jederzeit sichergestellt werden. Der Arbeitsplatz mit einem PC-Monitor im Fahrzeuginnenraum eignet sich hervorragend für die effiziente Koordinierung eines  Drohneneinsatzes.

Falls der Platz im Fahrzeug nicht ausreichen sollte, kann die Mannschaft auf eine fix an der rechten Fahrzeugseite montierten Markise zurückgreifen und somit den mit Umfeldbeleuchtung ausgeleuchteten Fahrzeugnahbereich unabhängig der Witterung nützen. Eine „Biertischgarnitur“ wird für diesen Zweck fix mitgeführt.

Die weitere Beladung setzt sich aus zwei Winkerkellen, Handscheinwerfern, einem Feuerlöscher und weiteren feuerwehrtechnischen Standardausrüstungsgegenständen zusammen.

Mit dem neuen Fahrzeug kann der mittlerweile auf beeindruckende 32 Mitglieder angewachsenen Feuerwehrjugend ein zeitgemäßes und vor allem sicheres Transportmittel zur Verfügung gestellt werden. Die Mannschaft der Feuerwehr Roith ist stolz auf die neue Errungenschaft und freut sich darauf, das multifunktionale Fahrzeug bei Übungen und den bevorstehenden Einschulungen ausgiebig zu testen.

Freiw. Feuerwehr Roith

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