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Oö: Feuerwache Reiterndorf in Bad Ischl blickte auf 2025 zurück

BAD ISCHL (OÖ): Am Samstag, den den 7. März 2026, blickte die Feuerwache Reiterndorf in Bad Ischl auf das vergangene Einsatzjahr 2025 zurück.

Tätigkeitsbericht

Ein kurzer Überblick über das vergangene Einsatzjahr: die Kameraden der FW Reiterndorf wurden zu 34 Einsätzen gerufen, welche sich in 11 Brandeinsätze und 23 technische Einsätze gliedern. Die Brandeinsätze beschränkten sich meist auf kleinere Szenarien – nicht zuletzt durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte. Unter den technischen Einsätzen wurden beispielsweise Pumparbeiten & Hilfeleistungen nach Sturmschäden, Einsätze auf Verkehrswegen sowie die sehr zeitaufwändigen Personensuchen genannt. Auch ein größerer Gefahrenstoff-Einsatz konnte mit den vereinten Kräften des Pflichtbereichs erfolgreich und unfallfrei abgearbeitet werden.

„Für jeden Einsatz gewappnet“, so das Resümee – das liegt vor allem an der laufenden Ausbildung und den zahlreichen Lehrgangsteilnahmen. Auch eine Forstschulung inklusive praktischem Übungsteil stand am Programm, um den Umgang mit den bei Sturmschäden gegenwärtigen Gefahren zu vermitteln & zu festigen. Ebenso ist die Absturzsicherung nach Elementarereignissen immer wieder ein Thema um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen und erfordert regelmäßige Übungen, damit im Ernstfall die Handgriffe sitzen.

Neben den laufenden Ausbildungen wurden auch unzählige Stunden in die Vorbereitung und Teilnahme an Leistungsbewerben investiert. Das festigt nicht nur den Umgang mit den Gerätschaften, sondern hat auch einen nachhaltig positiven Effekt auf die Kameradschaft. Auch der gemeinsame Ausflug mit der Partnerfeuerwehr Haizing sowie die gegenseitige Unterstützung bei Festen bzw. dem Glöcklerlauf stärkten den Zusammenhalt unter den Kameraden.

Natürlich durfte auch die jährliche und gut besuchte Feuerlöscher-Überprüfung nicht fehlen. Im Jahr 2026 ist diese übrigens für Samstag den 16. Mai geplant (beim Feuerwehrhaus in Reiterndorf). Neben der reinen Einsatzzeit von 289 Stunden wurden zusammen mit den Übungen, Schulungen und Fortbildungen sowie für Veranstaltungen und Organisation über 4500 Stunden unentgeltlich in der Freizeit geleistet – auch an den Einsatzfahrzeugen sowie rund ums Feuerwehrhaus gibt es immer was zu tun.

Bericht des Kommandanten – technische Herausforderungen und Brauchtum

Kommandant Andreas Reiter blickte auf 34 Einsätze im vergangenen Jahr zurück, von denen die Kameraden immer  wieder gesund nach Hause kommen konnten. Auch bei Unwetter-Einsätzen macht sich hier der gute Ausbildungsstand bezahlt. Der stetige Bevölkerungs-Zuwachs in Reiterndorf bringt mit den neuen Wohnobjekten auch Herausforderungen für die Einsatzkräfte: Liftanlagen und Tiefparkgaragen gehören mittlerweile zum Stand der Technik bei Neubauten, führen aber auch zu vermehrten Einsätzen bzw. größerem Risikopotential.

Bei der Mannschaft bedankte sich Kommandant Reiter für die Teilnahme an den Übungen und Ausbildungen sowie bei der FF Haizing für die gelebte Feuerwehr-Partnerschaft und die Unterstützung beim Glöcklerlauf. Letzterer erfordert immer viel Vorbereitung. Einige Kameraden verbringen dabei, unter der künstlerischen Führung von Laimer Johann, oft ganze Abende mit der aufwändigen Herstellung bzw. Restauration der Glöcklerkappen. In diesem Jahr gab es das erste Mal auch einen Schaulauf bei der Partnerfeuerwehr, bei dem eine kleine Pass der Reiterndorfer Feuerwehrglöckler die Bevölkerung in Haizing besuchte.

Außerdem sprach Reiter seinen Dank den Arbeitgebern und Familien der Feuerwehrmitglieder aus sowie der Gemeindepolitik und dem Wirtschaftshof. Auch die Zusammenarbeit mit der Hauptfeuerwache Bad Ischl hob Reiter besonders hervor.

Die Feuerwehrjugend – da ist immer was los

Jugendbetreuer Daniel Hatzmann berichtete über die Aktivitäten der Jugendgruppe im vergangenen Jahr. Neben der laufenden Ausbildung im Feuerwehrwesen führte Hatzmann unter anderem die abgelegten Erprobungen sowie die Teilnahme am Wissenstest an. Der Glöcklerlauf und die Floriani-Feier standen ebenso am Programm, wie die 24h-Übung sowie ein Ausflug zur Wasserrettung. Auch bei der Haussammlung unterstützte die Jugendgruppe tatkräftig und konnte dabei das Einsatzgebiet besser kennen lernen.

Außerdem nahm die Jugendgruppe erfolgreich am Abschnitts- sowie Bezirks-Feuerwehrjugendbewerb teil (gemeinsam mit der Hauptfeuerwache).

Abschließend bedankte sich Hatzmann bei seinen Helfern Marco Dorn, Philipp Kogler und Marco König für die tatkräftige Unterstützung bei der Ausbildung. Die Feuerwehrjugend bildet stets den Großteil der späteren Aktivmannschaft, weswegen die Jugendausbildung einen wesentlichen Eckpfeiler des Systems Feuerwehr darstellt.

Bad Ischler Feuerwehren

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