Nö: Lastwagen kollidiert auf Westautobahn mit Brückenbauwerk → 9-stündige Sperre
ST. VALENTIN (NÖ): In den Abendstunden des 23. März 2026 kam es auf der A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien, rund einen Kilometer vor der Ausfahrt St. Valentin, zu einem schweren Lkw-Unfall.


Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierte ein Sattelzug gegen 19:30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache mit einer Brücke und der Betonmittelleitschiene. Die Zugmaschine wurde dabei massiv beschädigt und stark deformiert. Der Lenker konnte das Fahrzeug zunächst eigenständig verlassen, erlitt jedoch Verletzungen und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.


Besonders problematisch gestalteten sich die Folgen des Aufpralls: Durch die enorme Wucht traten große Mengen Diesel aus, die sich über alle Fahrstreifen verteilten. Laut Einsatzkräften wurde ein kompletter Tank vom Unfallfahrzeug abgetrennt und weggeschleudert.


Die Aufräumarbeiten waren entsprechend aufwendig, da der Treibstoff gebunden, das Unfallfahrzeug gesichert und die transportierte Ladung vollständig entladen werden musste.

Die A1 war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen in Fahrtrichtung Wien zwischen Enns-Ost und St. Valentin komplett gesperrt. Der Verkehr wurde bei der Abfahrt Asten/St. Florian abgeleitet. Die Sperre dauerte mehr als neun Stunden, ehe die Fahrbahn in den frühen Morgenstunden wieder freigegeben werden konnte.

Im Einsatz standen mehrere Feuerwehren, darunter St. Valentin, Enns und Amstetten, die ASFINAG sowie die Autobahnpolizei.


