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Bayern: Kalb auf Abwegen – ungewöhnlicher Einsatz am Stausee Ingolstadt

INGOLSTADT (BAYERN): Üblicherweise handelt es sich bei Einsätzen mit dem Stichwort „Tierrettung“ am Stausee um in Not geratene Wasservögel. Am Gründonnerstagabend, 2. April 2026, zeigte sich jedoch ein ganz anderes Bild: Es wurde ein im Wasser treibendes Kalb gemeldet.

Nach dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr Ingolstadt und einer kurzen Lagebesprechung mit dem Tierbesitzer sowie dem zuständigen Jagdpächter wurde parallel ein Rettungsboot zu Wasser gelassen. Die Einsatzkräfte sicherten das Tier zunächst mit einer Leine im Uferbereich. Unterstützung erhielten sie dabei von Ruderern eines örtlichen Segelclubs, die die Rettungsmaßnahmen auf dem Wasser begleiteten.

Mit vereinten Kräften gelang es schließlich, dass bereits entkräftete ca. 200 Kg schwere Kalb an einer Treppe an Land zu ziehen. Nach einer kurzen Begutachtung konnte Entwarnung gegeben werden: Das Tier blieb unverletzt. Der Besitzer brachte das Kalb anschließend mit einem geeigneten Anhänger wohlbehalten zurück in seinen Stall.

Die Freiwillige Feuerwehr Haunwöhr unterstützte mit Manpower. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte konnten mit ihrem Mehrzweckboot den Einsatz daraufhin abbrechen.

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