Stmk: Unfall im Tunnel – Sechs Personen aus Wracks befreit
Steiermark: Auf der Südautobahn (A2) hat sich am Donnerstag, 6.1.2005, im Herzogbergtunnel ein folgenschwerer Frontalzusammenstoß ereignet: Zwei Autos krachten im einröhrigen Tunnel ineinander, dabei wurden acht Personen zum Teil schwer verletzt.
Gleich vier Rettungshubschrauber mussten beim Tunnel landen, um die schwer Verletzten abzutransportieren. Laut Angaben des Notarztes mussten vier Personen mit Brüchen und Schädel-Hirn-Verletzungen in steirische bzw. Kärntner Krankenhäuser geflogen werden, drei weitere Personen wurden mit Rettungsautos abtransportiert; Lebensgefahr bestünde aber bei keinem der Verletzten, so der Notarzt.
Die Feuerwehr war mit 28 Mann am Unfallort, schildert Einsatzleiter Roland Frühwirt: „Gegen 15.00 Uhr wurden wir alarmiert – Verkehrsunfall mit Menschenrettung im Herzogbergtunnel – und wir mussten sechs verletzte Personen aus den Wracks schneiden.“
Der genaue Unfallhergang ist unklar, von den beteiligten Fahrzeugen nicht viel übrig, so Frühwirt: „Das ist Schrott, total ineinander verkeilt; es ist ein Auto aus Graz-Umgebung bzw. ein italienisches Fahrzeug.“
Als wahrscheinliche Unfallursache nennt die Gendarmerie Sekundenschlaf: Der rumänische Lenker des italienischen Pkws dürfte am Steuer eingeschlafen sein.
