Bgld: Arbeitstagung mit ungarischen Feuerwehroffizieren im LFK Burgenland

Eisenstadt (Nö): Das Landes-Feuerwehrkommando Burgenland war am 2. März 2005 Austragungsort einer länderübergreifenden Arbeitstagung.
Am 2. März 2005 fand im Landesfeuerwehrkommando Burgenland auf Einladung des Präsidenten des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes LBD Ing. Manfred Seidl eine Arbeitstagung mit dem neu gewählten Präsidenten des ungarischen Feuerwehrverbandes Dr. Péter Bende, dem Vorsitzenden der ungarischen Betriebsfeuerwehren Bela Danielisz, dem Vertreter des ungarischen Innenministeriums Balazs Pozsgai und weiteren vier Feuerwehroffizieren aus Ungarn statt.
Schwerpunkt dieser Arbeitstagung war die Organisation, Ausbildung und Finanzierung des österreichischen Feuerwehrwesens. Ungarn verfügt zur Zeit über mehr als 100 Berufsfeuerwehren, Österreich hingegen über nur sechs Berufsfeuerwehren und über 4.500 Freiwillige Feuerwehren. Aufgrund der Einsatzerfahrungen und der finanziellen Probleme ist man in Ungarn bemüht, ein flächendeckendes Feuerwehrsystem nach österreichischem Muster zu aktivieren bzw. einzuführen.

Seit dem Jahr 2003 gibt es zwischen dem Burgenland und dem Nachbarkomitat Györ/Moson/Sopron ein Hilfeabkommen für den Katastrophenfall. Daher war auch die Koordinierung der grenzüberschreitenden Ausbildung und Einsatzübungen ein weiteres Thema dieses Arbeitsbesuches.
