Stmk: Wirtschaftsgebäude stand in Vollbrand – Großeinsatz der Feuerwehren

Kobenz (Stmk): Am 31. März 2005 brach aus noch unbekannter Ursache gegen 22:50 Uhr ein Brand bei einem Wirtschaftsgebäude in Kobenz aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr Kobenz stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand.
Nachdem dem Erkunden der Lage durch Einsatzleiter Oberbrandinspektor Josef Leitold wurde unverzüglich Alarmstufe III mit sämtlichen Tanklöschfahrzeugen alarmiert. Durch das Tanklöschfahrzeugkonzept und die Alarmierungsrichtlinien des Bezirkesfeuerwehrverbandes Knittelfeld trafen nach wenigen Minuten die Feuerwehren Knittelfeld, Apfelberg, Seckau, Bischoffeld, Spielberg, St. Lorenzen und St. Margarethen am Einsatzort ein, um mit vereinten Kräften zu versuchen, den Flammen Herr zu werden.

Feuerwehrmänner aus Kobenz und Knittelfeld beim Versuch die Hinterseite der Nebengebäude zu schützen.
Eine der ersten Maßnahmen am Brandort waren das Schützen des Wohnhauses und der zwei Nebengebäude. Um ein Übergreifen durch den extremen Funkenflug auf das Wohnhaus und die zwei Nebengebäude zu verhindern, versuchten die acht Feuerwehren, das Wohnhaus und die Nebengebäude mit zahlreichen Hochdruckrohren, C-Strahlrohren und Hydroschildern vor den Flammen zu schützen und zu kühlen.

Mehrere hundert Meter an Schläuchen musste verlegt werden, um den Flammen Herr zu werden.
Durch die starke Rauchentwicklung konnten die Feuerwehrmänner die schwierigen Löscharbeiten nur unter zu Hilfenahme des schwerem Atemschutzes erfolgreich meistern. Ein Großteil der Nutztiere konnte vom Besitzer selbst in Sicherheit gebracht werden, aber trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehren konnten 4 Kälber, ein Schwein und ein Traktor nicht mehr aus dem Flammenmeer gerettet werden.

Feuerwehrmänner Apfelberg beim Versuch die Vorderseite eines der Nebengebäude zu schützen.
Die dutzenden Feuerwehrmänner aus 8 Feuerwehren kämpften freiwillig und ehrenamtlich bis in die frühren Morgenstunden, um das Wohnhaus und die zwei Nebengebäude zu schützen und so mit eine größere Katastrophe verhindern.
