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Wien: Ölfilm auf der Donau nach Schiffskollision

Wien: Nach einer Schiffskollision in Höhe Marina Wien hat sich am Sonntag, dem 10.4.2005, auf der Donau stromabwärts ein dünner Dieselöl-Film gebildet, der laut Polizei bis zur Staatsgrenze zur Slowakei reichte.

Zwei Kähne unter deutscher Flagge waren vor 8.00 Uhr zusammen gestoßen. Am mit Dieseltreibstoff beladenen, einwandigen Motortankschiff „Romolus“ entstanden an drei Kammern 20 bis 40 Zentimeter lange Risse oberhalb der Wasseroberfläche. Dennoch trat Diesel aus, die Menge konnte bisher nicht beziffert werden. Der Inhalt der beschädigten Kammern wurde von der Feuerwehr in leere Tanks des Schiffes umgepumpt.

Die Errichtung einer Ölsperre war auf Grund der hohen Strömungsgeschwindigkeit der Donau, wegen des starken Windes und auch wegen der großflächigen Ausdehnung der Ölfilme nicht möglich. Daher wurde der Diesel mit Spezialchemikalien von zwei Booten aus gebunden und die Kontamination damit weitgehend beseitigt. Dann fuhr die „Romolus“ stromaufwärts zur Tankstelle Korneuburg, wo sie komplett entladen wurde.

Das zweite beteiligte Schiff wurde nicht wesentlich beschädigt. Der Verband wartete in der Schleuse Freudenau auf die Polizei zur Unfallaufnahme, ehe er seine Fahrt fortsetzte.

ORF Wien

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