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Bgld: Strahlenschutzübung im Raum Kittsee

Eine großangelegte Strahlenschutzübung wurde am Samstag, dem 15. Oktober 2005, im Raum Kittsee durchgeführt. Feuerwehrleute, Rettungsteams und Polizei trainierten den Umgang mit einem Atomunfall in Grenznähe.

Bei der großangelegten Katastrophenübung von Feuerwehr, Rettung und Polizei am Samstagnachmittag in Kittsee (Bez. Neusiedl am See) waren rund 150 Teilnehmer. Die Übungsannahme war spektakulär.

Nach einem Unfall in einem grenznahen Atomkraftwerk schmuggeln Kriminelle strahlendes Material nach Österreich. Sie werden allerdings von den Einsatzkräften aufgespürt, versuchen zu fliehen und entsorgen den Atommüll einfach in freier Natur. Geübt wurde einerseits, den strahlenden Abfall zu orten und fachgerecht zu entsorgen, andererseits aber auch, die Behörden im benachbarten Ausland nach dem angenommenen Atomunfall zu unterstützen.

Zu diesem Zweck wurden sogenannte Übungsstrahler eingesetzt, die gerade noch messbare Strahlung aussenden, aber nicht gefährlich sind. Die Strahlenschutzübung im Raum Kittsee dauerte rund zweieinhalb Stunden.

ORF Burgenland

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