Technisch

Oö: Nach wie vor große Anstrengungen zur Eindämmung von Gefahren

Unermüdlich sind Oö. Feuerwehren im Dauereinsatz. Obwohl sich die Wetterlage seit 2 Tagen stabilisiert hat, sind nach wie vor Meldungen über Beschädigungen von Häusern zu verzeichnen.

Aus diesem Grund und vor allem durch die von den Meteorologen vorhergesagte Warmwetterfront schaufeln tausende Einsatzkräfte zum Teil unter sehr schweren und gefährlichen Bedingungen verschneite Dächer frei.
Natürlich sind alle Oberösterreicher/innen aufgerufen, nach Möglichkeit und Zumutbarkeit selbst Hand anzulegen, damit die Einsatzkräfte ein bisschen entlastet werden können.

Der Schwerpunkt der Einsätze ist so wie in den letzten Tagen im Bezirk Gmunden (Bad Ischl, Ebensee, Bad Goisern) im Bezirk Kirchdorf (Spital am Pyhrn, Windischgarsten) in Teilen des Bezirkes Rohrbach und im Sauwaldgebiet. Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte wurden Feuerwehren aus den Bezirken Perg und Wels-Land sowie Sondereinsatzkräfte mit Hubrettungsgeräten entsandt.

Im Laufe des Tages gingen noch eine Menge Notrufe in der Landeswarnzentrale ein, die zur Disposition in die Zentralen der betroffenen Einsatzleitungen weitergeleitet wurden.

Für den morgigen Tag werden in den Haupteinsatzgebieten Bad Ischl, Ebensee, Bad Goisern sowie Spital/Pyhrn und Windischgarsten noch viele Einsätze notwendig sein, um die drohendsten Gefahren abwehren zu können. Hiezu werden wieder Feuerwehreinheiten aus den Bezirken Wels-Land, Perg, Linz-Land und Vöcklabruck mit ca. 300 Feuerwehrmitglieder die örtlichen Einsatzkräfte tatkräftig unterstützen. Auch Hubrettungsgeräte werden in besonders gefährdeten Bereichen wieder zum Einsatz kommen.

Derzeit sind insgesamt 190 Feuerwehren mit 1.950 Einsatzkräften im Katastropheneinsatz.

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