Nö: Hochwasser-Situation Niederösterreich am 30. März 2006
Niederösterreich: Schwerpunkt ist der Bereich Laa/Thaya: Ein Damm auf tschechischer Seite drohte zu brechen, was unmittelbar Gefahr auch für österreichisches Gebiet bedeutet hätte. Der betroffene Bereich konnte in gemeinsamer Arbeit gesichert werden.
Derzeit sind zahlreiche Felder überflutet, Hauptziel der Einsatzkräfte ist der vorbeugende Hochwasserschutz für Ortschaften! 300 Kräfte aus dem gesamten Bezirk sind im Einsatz.
Hollabrunn: In der Stadt Hardegg ist der Wasserspiegel weiter gestiegen, alle tiefergelegenen Objekte wurden bereits gestern evakuiert.
Horn: In Drosendorf beginnt sich der Wasserstand zu verringern. Nach wie vor sind 12 Objekte überflutet, bei diesen Gebäuden diesen sind Pumpen im Einsatz. Evakuierungen waren nicht erforderlich. Die örtlichen Feuerwehrkräfte wurden durch Kräfte aus Eggenburg und Horn unterstützt.

Waidhofen/Th: Im Raum Raabs sinkt die deutsche Thaya sinkt bereits. Der Pegel der tschechischen Thaya bleibt derzeit gleich. Allerdings befürchtet die Einsatzleitung einen neuerlichen Anstieg durch große Mengen Schmelzwasser. Daher werden Dämme in Raabs und Liebnitzmühle verstärkt. Neben den verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen muss derzeit auch ein Öleinsatz abgearbeitet werden. 250 Feuerwehrmänner sind zur Zeit im Einsatz.
Donau: Entlang der Donau ist die Lage stabil, sämtliche Sicherungsmaßnahmen bleiben bis zum Sinken der Pegel aufrecht. Erst dann kann auch mit den Aufräumungsarbeiten begonnen werden.
In ganz Niederösterreich sind heute rund 1.100 Feuerwehrfrauen und –männer im Einsatz.
