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Nö: Entspannung in den Hochwasser-Gebieten

Niederösterreich: Die Pegelstände in den vom Hochwasser in Niederösterreich betroffenen Gebieten gehen am 1. Juli 2006 zurück, die Aufräumarbeiten haben begonnen. Feuerwehren und Bundesheer-Soldaten stehen im Dauereinsatz.

Hochwassersituation im Waldviertel hat sich am Samstag zunehmend entspannt. „Es wurde mit den Aufräumungsarbeiten gestartet“, teilte Einsatzleiter Kurt Liball in der Früh mit. Allerdings erreichte der Pegelstand der Thaya in Laa an der Thaya (Bezirk Mistelbach) jenen vom Hochwasser 2002. „Die Situation ist aber im Griff“, so Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta.

Grundsätzlich ging die Wassermenge der Thaya zurück, der Anstieg in Laa an der Thaya sei eine natürliche Reaktion auf Grund des Verlaufes des Flusses. „Die Welle hat die Gemeinde erreicht, wir waren aber darauf vorbereitet“, sagte Buchta. Am Samstag Vormittag wurden noch Sicherungsmaßnahmen der Feuerwehren getroffen. Die prognostizierte Wetterlage ließe aber keine dramatischen Veränderungen befürchten.

Handarbeit: Indes machten sich in den Bezirken Gmünd, Horn, Waidhofen/Thaya und Hollabrunn die Einsatzkräfte daran, Keller auszupumpen und vom Schmutz zu befreien. „Da muss jetzt großteils händisch zugepackt werden“, sagte Liball. Auch gelte es, etwaige entstandene Schadstoffe in den Räumlichkeiten zu beachten. Allein in Raabs an der Thaya, Weikertschlag, Primmersdorf und Eibenstein (alle Bezirk Waidhofen an der Thaya) waren 300 Feuerwehrleute und 90 Soldaten im Einsatz.
Das Hochwasser im nördlichen Niederösterreich am Freitag hat beträchtliche Schäden verursacht. 1.500 Objekte waren von den Wassermassen betroffen. Eine erste Entspannung der Lage gab es in den Abendstunden, da die Regenfälle nachgelassen hatten. Die Schadenssumme dürfte größer sein als bei den Überflutungen an der March.

Kurier

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