Brand

Oö: Hochspannungsleitungsmast in Alkoven in Flammen

Alkoven: Freitag, 7. Juli 2006, 06.41 Uhr: Zum dritten Male innerhalb von 24 Stunden heulten in Alkoven die Alarmsirenen. „Brand eines Mastes in Straß“ lauteten die von der Landeswarnzentrale übermittelten Einsatzstichworte.

Die Alkovener Einsatzkräfte rückten mit dem TLF-A 4000/200, dem RLF-A 2000 sowie dem KDO-F über die B 129 Richtung Straß zur Einsatzstelle aus. Bereits auf der Anfahrt konnte man den einseitig in Vollbrand stehenden Strommast erkennen. Die Anfahrt dorthin war jedoch nur über schmälere, durch das nächtliche Gewitter aufgeweichte Feldwege möglich. Zudem stand der Mast selbst mitten in einem Feld.

So wurden zwei Anfahrtswege gewählt und es gelang auch, bis ca. 120 Meter mit den schweren Einsatzfahrzeugen anzufahren. Notwendiges Schlauchmaterial wurde in der Folge auf den Pickup (Kommandofahrzeug) verladen und somit bis fast zur Einsatzstelle gebracht. Entsprechend der Sicherheitsvorschriften wurden anschließend die Löschmaßnahmen durchgeführt. Immer wieder kam es jedoch zu Nachzündungen, die erst nach dem Abschalten der gesamten Stromführung ausblieben.

Eine längere Abschaltung war jedoch aufgrund der zahlreichen Abnehmer seitens des Energieversorgers nicht möglich, so dass es nach dem Eintreffen eines Mitarbeiters der Energie AG und dem Wiedereinschalten des Stroms zu einer neuerlichen Brandentfachung kam. Während einer neuerlichen Abschaltung wurde der Mast sodann massiv mit Wasser benetzt, um ein Wiederaufflammen zu vermeiden.

Gegen 8.20 Uhr konnten die Einsatzkräfte schlussendlich vom Brandort abrücken und im Feuerwehrhaus notwendige Reinigungsarbeiten in Angriff nehmen.

Freiw. Feuerwehr Alkoven

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