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Oö: Feuerwehrleute führten Wiederbelebung nach Schwimmunfall durch

Herzogsdorf (Oö): Nach einem Badeunfall kämpfen die Ärzte im Linzer AKh um das Leben eines 49-jährigen Mannes. Der Herzogsdorfer war fünf Minuten unter Wasser, nach Wiederbelebungsversuchen begann sein Herz plötzlich wieder zu schlagen.

Im öffentlichen Badeteich Neußerling wollte der 49-Jährige um 21.30 Uhr des 21. Juli 2006 noch schwimmen gehen. Im Wasser hatte er noch mit zwei Frauen geplaudert – ihnen fiel auf, dass der Mann plötzlich von der Wasseroberfläche verschwunden war. Sofort riefen sie um Hilfe, zufällig saßen mehrere Feuerwehrmänner in der Nähe in einem Gasthaus und hörten die Schreie. Die Einsatzkräfte bildeten eine Kette und durchkämmten in der Finsternis den Teich.
Nach fünf Minuten fanden sie den Mann in einer Tiefe von 1,80 Meter am Grund liegen. Feuerwehr-Sanitäter begannen mit der Reanimation. Währenddessen rannte ein Kollege zur Bankfiliale des Ortes und holte von dort einen Defibrillator. Erst vor wenigen Tagen war das Gerät angeschafft worden.

30 Minuten lang versuchten die Männer, den 49-Jährigen zu reanimieren. Nachdem auch der Defibrillator eingesetzt wurde, begann das Herz des Mannes wieder zu schlagen. Im AKh in Linz kämpfen die Ärzte derzeit um das Leben des Herzogsdorfers. Laut dem behandelnden Oberarzt wurde er in künstlichen Tiefschlaf versetzt.

ORF Oberösterreich

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