Brand

Oö: Großeinsatz beim Waldbrand in Ebensee im Bezirk Gmunden

Ebensee (Oö): Mit vier Hubschraubern wurden am Dienstag, dem 25. Juli 2006, zwei Waldbrände im Bezirk Gmunden bekämpft. Insgesamt sei eine Fläche von zehn bis zwölf Hektar betroffen, so Franz Wildauer vom Bezirksfeuerwehrkommando Gmunden.
Update: 30.7., 21:30 Uhr

„Bis zum Einbruch der Dunkelheit sollen die Brände unter Kontrolle gebracht werden“, so Wildauer. 85 Feuerwehrleute, sechs Bergretter und an die 20 Mann des Bundesheeres waren am Nachmittag im Löscheinsatz.

Neben zwei Transporthubschraubern Agusta Bell 212 und einem Alouette III wurde auch ein Black Hawk eingesetzt.
Ein Brand war im Gemeindegebiet von Ebensee (Bezirk Gmunden) zwischen Offensee und Almsee ausgebrochen.

Auch das Feuer, das bereits vergangene Woche im Bereich der nur wenige Kilometer entfernten Brombergalm gewütet hatte, flammte wieder auf.

Salzkammergut Internetzeitung

Datum: 25.07.2006 � 23:00 Uhr
Zusammenfassung BFK Gmunden:

Nach dem neuerlichen heftigen entfachen, des bereits gelöschten Waldbrandes in Ebensee im Gebiet Offensee, Gimbach , Brombergalm, kam heute ca. 6 südlich ein weiterer Waldbrand im Gebiet Himmelsteinkogel in einer Höhe von 1.196 m dazu.
Die Landeswarnzentrale OÖ (LWZ) alarmierte daher um 10:48 die Feuerwehren des Pflichtbereiches Ebensee sowie den Waldbrandstützpunkt St.Agatha und Bad Goisern zum Einsatz.

Nach Erkundung wurde festgestellt, dass der Brand im Bromberggebiet um einiges heftiger als vergangene Woche war. Auch der Brand im Himmelsteinkogelgebiet (100x100m) war gerade dabei sich im Ausbruchsbereich zu vergrößern.

Es wurden wieder unverzüglich die Hubschrauber des Österr. Bundesheeres angefordert und diesmal kurzfristiger und massiver eingesetzt. In den Nachmittagsstunden breitet sich der Brand auf Grund der Hitzeentwicklung der der thermischen Gegebenheit noch weiter aus. Es mußte der Waldbrandstützpunkt Scharnstein nachalarmiert werden. Und es wurden auch Gerätschaften vom OÖ Landesfeuerwehrkommando nachgeliefert.

Bei der Brandbekämpfung am 25.07.2006 waren bis 21:00 Uhr
folgende Kräfte eingesetzt:

95 Mann Feuerwehr
12 Mann Bergrettung Ebensee
5 Hubschrauberbesatzungen ( 1 Aluette III, Aigen i.Ennstal, 3 Augusta Bell 212, Hörsching und 1 Black Hawk, Langenlebarn)

Folgende Ergebnis konnte erzielt werden:
Der Brand im Himmelsteinkogelgebiet konnte bis 18:00 gelöscht werden. Mit Unterstützung der Aluette III (Wasserflug) der Bodentrupps Feuerwehr , Bergrettung konnte das Brandgebiet 100×100 m gelöscht werden.

Im Bromberggebiet, wurde trotz intensiver Löschflüge am oberen Grat nur Teilerfolge erzielt. Es brennt daher hier noch weiter. In der Nacht wird ein Beobachtungstrupp die Brandstellen mittels Wärmebildkameras überwachen.
Nach Lagebesprechung der Einsatzleitung um 18:00 Uhr im FF Haus Ebensee ist für den MITTWOCH den 26.07.2006 folgende Einsatzleistung ab Tagesbeginn geplant:

95 Mann Feuerwehr ( 2 Waldbrandstützpunkte Bad Goisern und Scharnstein)
12 Mann Bergrettungsdienst
3 Stk.Augusta Bell 212 von Hörsching
1 Stk. Aluette III, von Aigen i.Ennstal
2 Stk. Black Hawk , Langenlebarn � Entscheidung für die Fluggeräte ist aber erst um 08:30 vom Bundeheer zu erwarten. 2 Löschbehälter 3000L wird vom NÖ Landesfeuerwehrkdo.zur Verfügung gestellt.

Es wird einerseits versucht werden, mittels Bodentrupps und Löschgeräten am Berg den Brand manuell zu löschen. Und andererseits durch verstärkte Wasserflüge, den Brand aus der Luft zu löschen.

Man möchte den Brand auf die neuerliche Ausbruchstelle von ca. 6 ha eingrenzen und eine Ausbreitung auf die Nachbarwälder verhindern. Die Bodentrupps werden durch den 2 Waldbrandstützpunkt verstärkt werden, da die direkte Löschung vor Ort am effektivsten ist. Es ist jedoch auf Grund der Steilheit des Gelände sehr gefährlich. Es wäre schon ein Erfolg den Brand am oberen Grat einzuschränken da dahinter für das Feuer durch Latschen etc. sehr viel brennbare Nahrung ist. Der Waldbestand zieht sich Richtung Promberg Alm und Gemeindegrenze zu Bad Ischl.

NÖ-Landesfeuerwehrverband hilft bei Waldbrand

Gestern kam es im Gebiet Himmelsteinkogel und Bromberg in Ebensee, Bezirk Gmunden, zu großflächigen Waldbränden. Gestern löschten rund 130 Helfer, unterstützt von fünf Hubschraubern. Während sich am Himmelsteinkogel relativ rasch Erfolg einstellte, muss heute die volle Aufmerksamkeit dem Brand am Bromberg gewidmet werden.

Riesen-Löschwasserbehälter
Seitens des NÖ Landesfeuerwehrverbandes (Flugdienstgruppe Mitte) wurde der größte, derzeit in Österreich vorhandene Löschwasserbehälter für den Hubschraubereinsatz (Außenlastbehälter für den Black Hawk-Hubschrauber zum Wasserabwurf über der Brandstelle) von Tulln aus in Richtung Ebensee in Marsch gesetzt. Das Spezialgerät ist mittlerweile eingetroffen und wird ab sofort auch eingesetzt. Übliche Löschwasserbehälter für Hubschrauber fassen meist nur 500 bis 1000 Liter.

Bereits am vergangenen Wochenende standen Kräfte der Flugdienstgruppe Süd (Wiener Neustadt) bei Waldbränden in Kärnten im Einsatz. Einsatzorte waren Arnoldstein und Eisen-kappl/Rechberg.

Der Flugdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes besteht bereits über 30 Jahre: Seine Mit-glieder sind als Flughelfer ausgebildet und weisen Hubschrauber und Flächenflugzeuge ein bzw. bedienen sämtliche feuerwehrrelevanten Zusatzgeräte wie die beschriebenen Außen-lastbehälter. Das Fluggerät kommt üblicherweise von Bundesheer und Innenministerium.

BFK Gmunden
NÖ-Landesfeuerwehrverband

ORF-Info vom 26.7. sowie Fotoimpressionen vom Tag:
Auch am Mittwoch stehen Feuerwehr, Bergrettung und das Bundesheer in Ebensee (Bezirk Gmunden) im Einsatz, um einen Waldbrand im Bereich Gimbach bei Ebensee zu löschen. Das Feuer ist nach wie vor außer Kontrolle. Sechs Hubschrauber – unter anderem des Bundesheeres – fliegen Löschwasser in das extrem steile und unzugängliche Gelände.

Die Einsatzkräfte hoffen, so ein Überspringen des Feuers über einen Grat Richtung Brombergalm verhindern zu können. erzeit stehen sechs bis sieben Hektar Wald in Brand. Die Flammen seien noch nicht unter Kontrolle und ein Ende sei noch nicht in Sicht, sagt Franz Wildauer vom Bezirksfeuerwehrkommando Gmunden im ORF-Interview.
Für den Nachmittag werden zwei Flächenflugzeuge erwartet, die die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten unterstützen sollen.

Ein zweiter Brand, der an der selben Stelle ausgebrochen war, an der es auch schon vergangene Woche gebrannt hatte, konnte am Dienstag schnell wieder gelöscht werden.

ORF Oberösterreich

Einsatzkurzbericht vom 26. Juli 2006:

Allgemeine Lage:
Brand im unwegsamen Gelände auf ca. 30 km².
Flugbeginn: Start mit den Löscharbeiten um 08:30
Flugende: So gegen 19:30 / Aufgrund Leistungsgrenze der Hubschrauber

Wasseraufnamestelle Offensee:
Black Hawk Hubschrauber (2 Stück) befüllen hier ihre Löschwassertanks. Ca. alle 5 bis 10 Minuten schwebt ein Black Hawk ein und „versenkt“ den Löschwasserbehälter (mit einem Fassungsvermägen von 3000 Litern Löschwasser) im See. Um anschließend wieder an die Einsatzstelle bzw. das Löschwasser auf den Berg zu bringen.
Der See hat eine Wassertemperatur von 24°C.

Wasseraufnahmestelle Bach:
Wie auch die Tage zuvor wurden hier wieder an 2 Stellen die AB 212 (2 Stück) und die Aloutte (1 Stück) mit Wassernachschub versorgt. Hier fliegen die Hubschrauber in 8 Minuten Takt ein und aus. Hier befindet sich auch der Einstiegspunkt für Mannschaft auf und vom Berg.
Der Bach hat eine Wassertemperatur von 8°C.
Ebenso befindet sich hier auch die Einsatzleitung Tal Ebensee

Einsatzgebiet Berg:
Der Berg wurde in 3 Anlandepunkte bzw. Versorgungsplätze unterteilt. Berg 1 bis 3, an diesen befindet sich jeweils ein Wasserbehälter eine Pumpe,Mannschaft und Gerät.
Diese müssen täglich hinauf und hinunter geflogen werden.

Einsatzleitung Berg:
Befindet sich gegenüber des Brandhanges und bietet guten Einblick auf das Einatzgeschehen. Von hier aus werden die Anfluge der Hubschrauber und die Mannschaft am Berg koordiniert.

Tankstelle Ebensee:
Die Hubschrauber werden am ASKÖ Sportplatz in Ebensee betankt.

Bildupdate 27. Juli 2006 7:50 Uhr

Bildquelle: Florian Kollmann, Bundesheer-Infoecke
Fotogalerie Bundesheer-Infoecke

Bilder vom 1. Waldbrand (Ebensee) hier auf Fire-World

Tag 9 beim Waldbrand: Neuerlicher Kampf gegen die Flammen (ORF-Info):
Der Waldbrand bei Ebensee (Bezirk Gmunden) hält die Feuerwehrleute auch am neunten Tag in Atem. Nach wie vor brennt ein etwa sechs Hektar großes Areal am Bromberg in der Nähe des Offensees. Am Donnerstag, 27. Juli 2006, soll eine Löschleitung von der Bromberg-Alm gelegt werden. Franz Wildauer vom Bezirksfeuerwehrkommando Gmunden: „Seit 6.00 Uhr in der Früh wird eine Löschleitung von der Bromberg-Alm zum Brandherd gelegt. Das sind zirka zwei Kilometer Leitung im sehr unwegsamen Gelände. Im Laufe des Vormittags wird zudem mit vier bis fünf Tankwagen Wasser zum Brand hinauftransportiert.“ Außerdem hat die Feuerwehr wieder sechs Hubschrauber angefordert, um die Löscharbeiten beenden zu können.


Indessen warnt der österreichische Bundesfeuerwehrverband im Bereich von Wald und Wiesen besonders achtsam zu sein. Gras und Holz seien wegen der Hitze sehr trocken, und weggeworfene Zigarettenstummel könnten schnell ein Feuer entfachen. Auf Grill- und Lagerfeuer solle man dort derzeit verzichten.

Infomeldung FF Bad Ischl: Der Waldbrand im Gebiet Bromberg in der Marktgemeinde Ebensee konnte noch immer nicht gelöscht werden.

Bereits am gestrigen Abend wuden vom Gesamteinsatzleiter, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Benda, weitere Massnahmen für den heutigen Donnerstag angeordnet und Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Bad Ischl, BR Stefan Schiendorfer, und Pflichtbereichskommandant des Pflichtbereiches Bad Ischl, ABI Franz Hochdaninger (Kommandant des III. FuB-Zuges) mit der Durchführung dieser zusätzlichen Aufgabe beauftragt.

Diese bestand im Detail in der Errrichtung einer Zubringleitung im Gesamtausmaß von knapp 2.000 m Länge, beginnend in einer Höhe von ca. 1.300 m sowie die Koordinierung eines Pendelverkehrs mit Tanklöschfahrzeuge, die die Speisung der zu errichtenden Leitung vornehmen.

Um dieses �Monsterprogramm� bewältigen zu können, wurden daher die Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl, Eben-Nachdemsee, Lauffen, Rußbach und Wirling sowie die Feuerwachen Ahorn-Kaltenbach und Reiterndorf alarmiert und die Einheiten trafen sich heute um 05.30 Uhr in Bad Ischl, von wo aus sich der aus 9 Einsatzfahrzeugen bestehende Konvoi in Bewegung setzte.

Um 06.45 Uhr wurde schließlich an einer Ausweichstelle der Forststraße �Brombergalm� mit der Verlegung einer Zubringleitung im Ausmaß von 980 m (= 49 B-Schlauchlängen) sowie der Einbau der notwendigen Tragkraftspritzen zur Wasserförderung begonnen.

Am Ende dieser Leitung erfolgte die Situierung eines 50.000 Liter fassenden Wasserbehälters, welcher vom OÖ Landesfeuerwehrkommando zur Verfügung gestellt wurde. Daran schloß sich die Fortsetzung der Schlauchleitung im Ausmaß von mehr als 40 B-Schlauchlängen (über 800 Meter), bis man schließlich jenen Behälter erreichte, von wo aus die Brandbekämpfung durch diese Einsatzeinheiten und zugleich der oberste Punkt des Brandgebietes durchgeführt wird.

Zum Betrieb der aufgebauten Wasserversorgungsleitung wurde ein Pendelverkehr mit 10 Tanklöschfahrzeugen von Feuerwehren aus den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck eingerichtet, welche das Wasser vom Offenseebach bis zum Beginn der Zubringleitung in 1.300 m Seehöhe transportieren und erst von diesem Punkt die eigentliche Wasserförderung durchgeführt wird.

Alleine in diesem Einsatzabschnitt sind zur Zeit fast 100 Feuerwehrkameraden von 16 Feuerwehren eingesetzt, die die Feuerwehreinsatzkräfte, welche von der Nordseite (Offenseegebiet) den Brand mit Unterstützung von Hubschraubern des Österreichischen Bundesheeres bekämpfen, hier tatkräftig unterstützen. Trotz des massiven Personal- und Materialeinsatzes seitens der Feuerwehren (fast 200 Kameraden, die sich für diese Einsatztätigkeit großteils Urlaub nehmen müssen) ist leider momentan noch nicht absehbar, ob mit einem baldigen �Brand aus� gerechnet werden kann.

FF Bad Ischl

ORF-Infomeldung vom 28.07.2006:
Seit mehr als einer Woche hält der Waldbrand bei Ebensee die Einsatzkräfte in Atem. Ein Ausbreiten des Feuers konnte zwar verhindert werden, aber bis Donnerstagabend konnte noch immer kein „Brand aus“ gemeldet werden.

Betroffen ist ein etwa sechs Hektar großes Gebiet. Seit Freitagfrüh sind die Feuerwehrleute wieder im Einsatz.

Unterstützt werden sie am Vormittag wieder von sechs Hubschrauberbesatzungen des Bundesheeres, die – so wie in den letzten Tagen – Wasser auf den Berg fliegen.

150 Feuerwehrleute arbeiten seit den frühen Morgenstunden. Weiterhin im Einsatz sind auch 20 bis 30 Bergretter, die die Männer sichern, sowie einige Mitarbeiter der Bundesforste.

Franz Wildauer vom Bezirksfeuerwehrkommando Gmunden zur aktuellen Lage: „Bis 19.00 Uhr wurde noch am Berg gearbeitet. Wir konnten verhindern, dass der Brand auf die Brombergalm übersprang.“

Bereits am Donnerstag verlegte die Feuerwehr eine rund zwei Kilometer lange Schlauchleitung zum Brand.

Man hoffe, dass man den Brand bis Freitagmittag löschen werde können, so Wildauer.

ORF Oberösterreich

Bildupdate 28. Juli 2006 23:10 Uhr

Update 28. Juli 2006 23:33 Uhr

Freitag, 28. Juli 2006. Auch heute ging die Hilfeleistung der Kameraden der Feuerwehren der Pflichtbereiche Bad Ischl und St. Wolfgang beim Waldbrand in Ebensee unvermindert weiter.

Bereits in den frühen Morgenstunden fuhren die Mannschaften der Feuewehren Bad Ischl, Lauffen, Pfandl, Rußbach Wirling und Eben-Nachdemsee sowie der Feuerwachen Ahorn-Kaltenbach und Reiterndorf Richtung Einsatzort ab und widmeten sich wieder dem Betrieb der Speisleitung bzw. den Löscharbeiten am Grat des Brandherdes.

Zur Aufrechthaltung der Wasserförderung wurde – so wie bereits am Vortag durchgeführt und bestens bewährt – ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen aus den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck sowie eines Lastkraftwagens der Straßenmeisterei Bad Ischl eingerichtet, um sie die notwendigen Wassermengen Richtung Brandstelle fördern zu können.

2 Mannschaften (FF Bad Ischl und FF Pfandl) nahmen sogleich die Brandbekämpfung vom Grat aus vor. Das Löschwasser wurde in der Zwischenzeit dem als Puffer aufgebauten 50.000 Liter fassenden Behälter entnommen, welcher noch am Abend des gestrigen Tages vollständig aufgefüllt wurde und so die „eiserne“ Reserve darstellte, bevor mit den eingeteilten Tanklöschfahrzeugen „frisches“ Löschwasser zum Beginn der Versorgungsleitung gebracht wurde.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Russbach, Wirling und Eben-Nachdemsee bzw. der Feuerwache Ahorn-Kaltenbach „betreuten“ wieder in bewährter Weise die fast 2.000 m lange Schlauchleitung und sorgten für eine reibungslose Förderung der herbeigeschafften Wasservorräte.

Die Befüllung der Tanklöschfahrzeuge am Offenseebach geschah durch die Kameraden der Feuerwache Reiterndorf sowie der Freiwilligne Feuerwehr Lauffen. Durch den permanenten Betrieb dieses Pendelsystems mit Tanklöschfahrzeugen von insgesamt 11 Feuerwehren sowie eines von der Straßenmeisterei Bad Ischl abgestellten Lastkraftwagens mit aufgebautem 5.000l-Tank konnten alleine heute mehr als 205.000 l Wasser (27. Juli 2006: 187.000 l, somit Gesamt 392.000 l in 2 Tagen) gefördert werden und haben so entscheidend zum Erfolg der Brandbekämpfung mit beigetragen.

Gegen 16.00 Uhr war es dann endlich so weit. Der oft vorhergesagte Regen „trat“ auf den Plan und unterstützte die Feuerwehrkräfte bei ihren Löscharbeiten mit einem heftigen Gewitterregen, bei dem es auch teilweise hagelte.

Alleine in diesem Einsatzabschnitt waren wieder fast 50 Kameraden der angeführten Wehren eingeteilt, die auch heute wieder ihre Freizeit in den Dienst der Feuerwehr stellten.

Zusammen mit den von der zweiten „Front“ (Offenseegebiet) aus agierenden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergrettung und Bundesheer konnte heute wieder ein erfolgversprechender Einsatzerfolg erreicht werden und so die bereits an ihre Grenzen der Leistungsfähigkeit befindlichen Feuerwehrkameraden des Pflichtbereiches Ebensee (FF Ebensee, FF Langwies, FF Rindbach und Roith), die bereits 1 Woche zuvor einen Waldbrand im gleichen Gebiet bekämpfen mussten, bei ihrem Einsatz wertvoll unterstützt werden.

Ob die bisher geleisteten Löscharbeiten zusammen mit den heutigen Niederschlägen den Kameraden ein baldiges „Brand aus“ näher rücken liessen, ist derzeit aber trotzdem noch ungewiss und so geht der Einsatz auch am morgigen Samstag, 29. Juli 2006 wieder weiter.

Die Einsatzleiter für den Bereich
Pendelverkehr Tanklöschfahrzeuge, Speisleeitung Brombergalm
sowie Brandbekämpfung „Berg 3“ ABI Franz Hochdaninger & BR Stefan Schiendorfer

Update 28 Juli 2006 23:36 Uhr

Ohlsdorfer Feuerwehren beim Waldbrand in Ebensee!

Um 6.00 Uhr früh, fuhren am Freitag den 28. Juli 2006 die FF Ohlsdorf und FF Aurachkirchen zur Waldbrandunterstützung nach Ebensee. Die Aufgabe der beiden Feuerwehren war es, die Löschbehälter der Bundesheer Hubschrauber mit Wasser zu befüllen. Nicht weniger als 61-mal wurde bei unseren Kameraden in ca. 1000 Meter Seehöhe „Wasser“ getankt. Dabei erlitt ein Kamerad der FF Ohlsdorf an der Hand eine verletztung, die im LKH Gmunden versorgt wurde. Um 17.00 Uhr wurde dieser außergewöhnliche Einsatz beendet.

Eingesetzte Kräfte:
FF Ohlsdorf: 8 Mann – 2 Fahrzeuge (MTF, LFB-A)
FF Aurachkirchen: 4 Mann

Update 30. Juli 2006 21:30 Uhr: Glutnester in Ebensee
Kein Ende ist beim Waldbrand in der Nähe der Bromberg Alm in Ebensee in Sicht. Zwar hat der Regen in den vergangenen beiden Tage für eine Entspannung der Situation gesorgt.

Am Sonntag sind rund um ein Glutnest allerdings wieder Flammen hoch gestiegen und auch einige andere Glutnester könnten laut Feuerwehr jederzeit wieder zu brennen beginnen.

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