Oö: Sägespäne-Sattelschlepper auf der B 120 umgestürzt
Gschwandt (Oö): Um 15:47 wurde die Feuerwehr Gschwandt bei Gmunden am 26. September 2006 zu einem Verkehrsunfall auf der B 120 (Scharnsteiner Bundesstraße) von der Landeswarnzentrale alarmiert.
Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde festgestellt, daß im Bereich vor der Kreuzung Kranichsteg-Eisengattern in der S – Kurve ein Lkw beladen mit 90 m³ Sägespänen ca. 25 t. beim bergauffahren aus unbekannter Ursache umstürzt ist.

Zum großen Glück muss festgehalten werden, daß gerade eine Pkw-Lenkerin kurz vor dem Unglück die Unfallstelle passierte. Von der Feuerwehr Gschwandt wurde sofort mit dem Ausräumen der Sägespäne mittels einem Mini Bagger und Schaufeln begonnen. Darüber hinaus waren die
25 Mann der Feuerwehr auch damit beschäftigt eine großräumige Umleitung einzurichten, die größeren Verkehrsstauungen verhinderte.

Bei den Aufräumarbeiten wurde die B 120 gänzlich für den Straßenverkehr gesperrt. Der angeforderte Feuerwehrkran der FF Vöcklabruck mit 5 Mann und 2 Fahrzeugen, stellte um 17:00 Uhr das tonnenschwere Fahrzeug wieder auf seine vier Räder. Nach Reinigung der Fahrbahn konnte der Verkehr in den Abendstunden wieder freigegeben werden.
Ende des Berichtes 29.06.2006 – 19:02 Uhr.

Bericht FF Vöcklabruck:
Um 15.03 Uhr wurde die FF Vöcklabruck als Kranstützpunkt zu einem LKW Unfall nach Gschwandt bei Gmunden gerufen. Die Einsatzgruppe der FFV rückte mit KRAN und LAST 1 zur Einsatzadresse aus. Auf der B120 war in einer S-Kurve ein mit Sägespäne beladener Sattelzug umgestürzt. Die Feuerwehr Gschwandt als Pflichtbereichsfeuerwehr forderte zur Bergung des LKW das Kranfahrzeug aus Vöcklabruck an. Nachdem durch die FF Gschwandt das Schwerfahrzeug mittels Bagger und Schaufeln von seiner Ladung befreit wurde, konnte mit der Bergung begonnen werden. Aufgrund der Geländegegebenheiten und der Lage des LKW, war eine schonende Bergung aus Umweltschutzgründen unumgänglich. Als erstes musste der Sattelanhänger mittels Kran in eine bessere Bergeposition gebracht werden. Nachdem die Bergeketten in enger Zusammenarbeit mit dem Fahrzeugbesitzer angebracht worden waren, konnte das Schwerfahrzeug in Zentimeterarbeit wieder auf die Räder gestellt werden. Um 18.30 Uhr rückte die Einsatzmannschaft wieder ins Feuerwehrhaus ein.
