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Oö: Brandmittelspürhund Schulung bei der FF Ried i.I.

Ried im Innkreis (Oö): Im Zuge der wöchentlichen Schulung bei der Freiwilligen Feuerwehr Ried i.I. wurde kürzlich von Heinrich Kirchsteiger, Polizei-Diensthundeführer bei der Diensthundeinspektion Ried i.I., ein Vortrag über Brandmittelspürhunde bei der Polizei durchgeführt.

Zweck der Schulung war es, die Feuerwehr auf Einsätze, bei denen angenommen werden kann, dass von einem Brandstifter Brandbeschleunigungsmittel eingesetzt wurden, speziell zu sensibilisieren.

Besonders das Verhalten der eingesetzten Atemschutz- und Löschtrupps ist bei derartigen Einsätzen wichtig, damit eventuell vorhande Spuren nicht leichtsinnig vernichtet werden.

Heinrich Kirchsteiger stellte seinen 6jährigen Belgischen Schäferhund Karlos vom Satansberg vor, der vor einigen Jahren die Spezialausbildung zum Brandmittelspürhund absolviert hat und seither als solcher österreichweit eingesetzt wird.
Dieser Spezialhund wird nach Bränden von den Brandermittlern angefordert um eventuell verwendete Brandbeschleunigungsmittel aufspüren zu können.
Nach einer theoretischen Erklärung wurden vom Hundeführer einige winzige Tropfen mit einem Brandbeschleuniger im Schulungsraum gesetzt, die der Hund im Anschluss mit seiner empfindlichen Schnauze aufzusuchen hatte.

Kirchsteiger stellte auch einen Junghund, ebenfalls ein Belgischer Schäferhund, mit dem etwas ungewöhnlichen Namen Exodus Flying Porky, vor, der derzeit noch recht putzig wirkte, im nächsten Jahr aber sicherlich so manchem Ganoven das Leben schwer machen wird.

FF Ried

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