Bgld: Triebwagen entgleiste nach Kollision mit Lkw
Eisenstadt (Bgld): Hohen Sachschaden hat am Dienstag, dem 19. Dezember 2006, ein Verkehrsunfall in Eisenstadt nach sich gezogen: Auf einem Bahnübergang stieß ein Lkw-Zug mit einer Triebwagengarnitur der ÖBB zusammen.
Der Unfall ereignete sich auf dem Bahnübergang bei der S31 im Bereich der Umfahrung Eisenstadt. Der Anhänger wurde mehrere Meter mitgeschleift und zerstört, die vorderen Räder der Zugsgarnitur entgleisten. Der aus Richtung Mattersburg kommende Lkw-Zug fuhr über den Bahnübergang, während sich von Schützen am Gebirge der Triebwagen näherte. Während der Laster die Geleise noch überqueren konnte, wurde der Anhänger erfasst und mitgerissen, schilderte Feuerwehr-Einsatzleiter Reinhold Hübner.
Der Triebwagen kam nach etwa 50 bis 100 Metern zum Stehen, die Vorderräder sprangen bei dem Zusammenprall aus den Schienen. Der Lkw überstand den Unfall laut Feuerwehr unbeschädigt, an der Bahnkreuzung gingen Teile der Beleuchtung und eine Ampel zu Bruch. Die Feuerwehr Eisenstadt rückte mit zwölf Mann, einem schweren Rüst- und einem Tanklöschfahrzeug zur Bergung aus.
Die S31 war am Nachmittag an der Unfallstelle gesperrt. Die ÖBB richtete auf der Strecke Eisenstadt-Schützen am Gebirge vorerst einen Schienenersatzverkehr ein. Ein Hilfstrupp von Bahn-Mitarbeitern sollte versuchen, den Triebwagen wieder auf die Gleise zu heben.
