Oö: Dramatische Suchaktion nach Selbstmordversuch im Bezirk Gmunden
Bezirk Gmunden (Oö): Einen Selbstmord haben Polizisten und Feuerwehrleute am Abend, des 22.2.2007, im Bezirk Gmunden gerade noch verhindern können. Ein 36-jähriger Mann schnitt sich die Pulsadern auf und versteckte sich im Wald.
„Ich muss noch einmal ins Büro“ – so verabschiedete sich der 36-jährige Angestellte am Abend von seiner Frau. Wenig später meldete er sich über sein Mobiltelefon. Er habe sich die Pulsadern aufgeschnitten, teilte er der schockierten Ehefrau mit bereits recht schwacher Stimme mit. Er stehe im Wald vor einer Hütte, sagte er noch. Dann riss die Verbindung ab. Die Frau schlägt Alarm, Polizei und Feuerwehr starten innerhalb weniger Minuten eine groß angelegte Suchaktion. 25 Leute suchen Waldgebiete nach dem lebensmüden Mann ab. Schließlich entdeckten Feuerwehrleute den 36-Jährigen neben einem Waldweg. Er war kaum noch ansprechbar und blutverschmiert.
Nach Versorgung durch einen Notarzt wurde er in das Krankenhaus Vöcklabruck eingeliefert. Wie sich herausstellte, hatte er ein Gemisch aus Tabletten und Schnaps zu sich genommen und sich auch noch die Pulsadern aufgeschnitten. Der Mann musste bereits früher wegen Depressionen behandelt werden. Motiv für den versuchten Selbstmord dürften berufliche Probleme gewesen sein.
