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Salzburg: Feuerwehrübung > Großalarm Domdachbrand

Salzburg-Stadt (Salzburg): Die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg haben am Samstag, dem 20. Oktober 2007, einen besonders realistischen Übungseinsatz am Dom absolviert: Erst im Juli galt es hier einen Schwelbrand nach Dacharbeiten zu löschen.

Mit Atemschutz 30 Meter nach oben gekämpft: Um Punkt acht Uhr drang Theaterrauch aus dem Nordturm des Domes. Wenige Minuten später waren 120 Mann der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Berufsfeuerwehr mit einer neuen, besonders tragfähigen Drehleiter zur Stelle. Atemschutztrupps der Freiwilligen Feuerwehr haben die schwere Aufgabe übernommen, sich in voller Montur durch das Innere der 30 Meter hohen Türme an den imaginären Brandherd vorzukämpfen.

Heikle Löscheinsätze an historischen Bauten: Die Erprobung der in den Türmen fix installierten Steigleitungen, ist ein wichtiger Punkt einer solchen Übung. Die Druckleitungen müssen unter anderem auf ihre Dichtheit geprüft werden, sagt der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Walter Kittl. Löscheinsätze an historischen Bauten seien immer heikel. Am Dom gefährdet zuviel Wasser etwa die wertvollen Bestände des Dommuseums, so der Chef der Berufsfeuerwehr Eduard Schnöll.

Einsatzplan auf praktische Tauglichkeit geprüft: Die Übung könne er sich leicht anschauen, im Ernstfall sieht das anders aus, sagte Dompfarrer Balthasar Sieberer, der sich nur allzu gut an den Schwelbrand am Domdach im Sommer erinnert. Einen Schwachpunkt im Einsatzplan des Doms konnten die Feuerwehren bei dieser Übung aufdecken: Im Ernstfall müsste man eine zusätzliche Löschwasserleitung von der Salzach her legen. Das Wasser aus den Hydranten und dem Almkanal in St. Peter reicht zur Bekämpfung eines größeren Brandes nicht aus, sagt Kittl.

ORF Salzburg

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