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USA: Wieder Buschfeuer: Neuerlich 14.000 auf der Flucht, Luxusvillen zerstört

Malibu (USA): Einen Monat nach den verheerenden Buschbränden in Südkalifornien lodern erneut die Flammen. Betroffen ist vor allem die Millionärs-Siedlung Malibu nördlich von Los Angeles. Ein schnell um sich greifendes Buschfeuer…

… hat am 24. November 2007 in dem Küstenort 49 Häuser in Schutt und Asche gelegt. Rund 14.000 Kalifornier sind bereits auf der Flucht vor dem Feuer. Die Polizei ordnete Massenevakuierungen an.

Einen Monat nach den verheerenden Buschbränden in Südkalifornien lodern erneut die Flammen. Betroffen ist vor allem die Millionärs-Siedlung Malibu nördlich von Los Angeles. Ein schnell um sich greifendes Buschfeuer hat am Samstag in dem Küstenort 49 Häuser in Schutt und Asche gelegt. Rund 14.000 Kalifornier sind bereits auf der Flucht vor dem Feuer. Die Polizei ordnete Massenevakuierungen an.

Dank eines Großeinsatzes von 1.700 Helfern und einer Flotte von Löschflugzeugen konnte der Brand bis zum Abend zu 25 Prozent eingedämmt werden, wie der Radiosender KCBS berichtete. Mit einem neuerlichen Aufleben der heftigen Winde wurde nicht gerechnet. Bis Sonntagabend wollte die Feuerwehr mindestens die Hälfte des Feuers unter Kontrolle haben.

Die heftigen Santa-Ana-Winde haben in den frühen Morgenstunden das Feuer im hügeligen Hinterland von Malibu angefacht. Die Flammen breiteten sich schnell über eine Fläche von 18 Quadratkilometern aus. Fernsehsender zeigten dramatische Luftbilder von brennenden Wohnsiedlungen und dichten Rauchwolken über dem Küstenstreifen. Der Bassist der Rock-Band Red Hot Chili Peppers, Michael Balzary, verlor in den Flammen seine Zehn-Millionen-Dollar-Villa. Sein Anwesen sei zu einem „knusprigen Häufchen“ verkohlt, teilte der Musiker der „Los Angeles Times“ mit.

Erste Untersuchungen der Brandursache deuteten auf „menschliche Aktivität“ hin, berichtete die Zeitung unter Berufung auf die Behörden. Die Polizei ging Hinweisen nach, nach denen mehrere Personen in einem abgelegenen Canyon campiert haben sollen, in dem das Feuer vermutlich entstanden war.

ORF-Bericht vom 25.11.2007:
Wenige Wochen nach der verheerenden Feuersbrunst in Kalifornien sind erneut Brände ausgebrochen. Hauptsächlich betroffen: die Nobelgegend Malibu. Rund 15.000 Menschen befinden sich auf der Flucht. Dutzende Luxusvillen, unter anderem von Hollywood-Stars, in dem Nobelvorort von Los Angeles wurden bereits zerstört. Hunderte weitere Anwesen sind in Gefahr. Die Bekämpfung des Feuers gestaltet sich schwierig. Kalifornien hat mit Trockenheit zu kämpfen. Winde können die Feuersbrunst jederzeit wieder stärker anfachen.

Rund einen Monat nach den verheerenden Waldbränden in Kalifornien steht der US-Bundesstaat erneut teils in Flammen. Im Nobelküstenort Malibu fielen am Samstag Dutzende Häuser einem Buschfeuer zum Opfer. Die Feuersbrunst hatte sich nach Angaben der Behörden wegen starker Winde rasant ausbreitet und war zunächst nicht unter Kontrolle zu bekommen. Rund 15.000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

Dutzende Luxusvillen zerstört: Der örtliche Feuerwehrchef Michael Freeman sprach auf einer Pressekonferenz von einer gefährlichen Situation. Wie die Behörden mitteilten, wurden durch die neuerliche Feuersbrunst seit dem frühen Morgen bereits 49 Villen, die jeweils mehrere Millionen Dollar wert waren, zerstört.

Flammen kaum unter Kontrolle: Weitere 200 Anwesen waren in dem nördlich von Los Angeles gelegenen Küstenort am Samstag von den Flammen bedroht. Der Brand sei am frühen Morgen gegen 3.30 Uhr ausgebrochen, teilte die Feuerwehr mit. Sieben Stunden später seien bereits 600 Hektar Land zerstört gewesen. Die Flammen waren kaum unter Kontrolle zu bekommen.
Insgesamt wurden mehr als 1.700 Feuerwehrleute mobilisiert. Sie wurden unterstützt von zahlreichen Löschflugzeugen und Hubschraubern. Bei den Löscharbeiten habe ein Mann leichte Verletzungen erlitten, teilte die Feuerwehr mit.

„Gefährliche Situation“: Nach Angaben der örtlichen Behörden ließen die Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde am Nachmittag nach. Dennoch sei die Gefahr noch nicht gebannt.
„Es ist eine sehr dynamische und gefährliche Situation“, sagte ein Behördenvertreter. Die Winde könnten jederzeit wieder an Stärke gewinnen.

Hollywood-Stars auf der Flucht: In Malibu wohnen unzählige Hollywood-Stars, unter ihnen Jennifer Aniston, Bill Murray, Tom Hanks und Nick Nolte. Nach Berichten lokaler Medien mussten der Schauspieler Matthew McConaughey und seine Kollegin Minnie Driver ihre Villen verlassen. Das Heim des Red-Hot-Chili-Peppers-Bassisten Flea wurde von den Bränden zerstört.

Verwüstung im Oktober: Im Oktober hatten in Kalifornien mehrere Tage lang etwa zwei Dutzend Waldbrände gewütet, durch die mehr als zehn Menschen starben und 2.300 Gebäude zerstört wurden. Insgesamt mussten 640.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

ORF News
Salzburger Nachrichten
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