Technisch

Wien: Beinahe 8-stündiger Feuerwehreinsatz nach Wassergebrechen im 18. Bezirk

Wien (18. Bezirk): Einen beinahe achtstündigen Einsatz bescherte am 8. März 2008 ein Wasserrohrbruch in der Währinger Straße der Berufsfeuerwehr Wien, zu dem die Kräfte um 12.54 Uhr alarmiert worden sind.

Aufgrund eines Wasserrohrbruches in der Straße vor dem Haus Währinger Straße 105 war es zu einem Wassereintritt in die Keller der Hauser Wahringer Strasse 105 und in Folge auch 103, Hoftrakte 105 und 107 gekommen. Bei der Ankunft des 2. Rüstlöschfahrzeuges „D“ war der Keller des Hauses 105 ca. 80 cm hoch überflutet, im angrenzenden Keller 103 lief das Wasser selbstständig ab.

Im Keller des Hauses 105 – Hoftrakt stand das Wasser in einer Höhe von ca. 30 – 40 Cm. Beim Haus 107 wurde der Wassereinbruch von einer dort vorhandenen automatischen Entwässerungspumpe abgepumt, so dass es hier zu keinem Schaden kam.

Als Erstmaßnahme wurde vom 2. Rüstlöschfahrzeug „D“ unter Unterstützung des 1. Rüstlöschfahrzeug „D“ versucht, den Keller 105 leerzupumpen um die Ursache des Wassereinbruchs lokalisieren zu können. Gleichzeitig wurde auch der Permanenzingenieur und die MA 45 (da der regulierte unterirdisch fließende Währingbach in der Nähe des Hauses vermutet wurde) sowie das Kommandofahrzeug „D“ verständigt.

In weiterer Folge wurde aufgrund eines vorm Haus vorbeilaufenden 150 mm Wasserleitungsstranges auch die MA 31 angefordert. Nach näherer Untersuchung wurde, da aufgrund des Schadens auf einen Wasserrohrbruch geschlossen werden konnte und Beginn bzw. Tntensität des Gebrechens (leichte Setzungen im Schienenbereich sichtbar) nicht bekannt waren, die Währingerstrasse im Bereich Riglergasse – Martinstraße für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt und die Pumparbeiten vorübergehend eingestellt. Da die Straßenbahnlinien 40 und 41 ebenfalls von der Sperre betroffen waren, wurden die Wiener Linien verständigt. Nach Rücksprache mit dem Betriebsingenieur wird die Sperre des Straßenbahnverkehrs im betroffenen Bereich bis zur Kontrolle durch einen Statiker der Wiener Linien bzw. bis zur Behebung des Schadens aufrecht erhalten.

Die Abschrankung der Währinger Straße im betroffenen Bereich, die bis auf weiteres Aufrecht bleibt, erfolgtdurch die MA 48 welche von der Polizei abgewartet wird. Die Kellermauern bzw. die darüberliegenden Stiegenhäuser sowie die Außenmauern wurden augenscheinlich kontrolliert, wobei zu diesem Zeitpunkt keine Setzungserscheinungen oder Ähnliches wahrgenommen werden konnten. Lediglich im Bereich des Kellerbodens im Haus 105 waren punktuell leichte Eintiefungen festzustellen. Im Zuge der Kontrolle der Keller mussten mehrere Keller bzw. Kellerabteile gewaltsam geöffnet werden.

Nach genauer Eingrenzung der Schadensstelle durch die Wasserwerke wurde die Wasserhauptleitung im betroffenen Bereich komplett gesperrt und die Auspumparbeiten von der Feuerwehr fortgesetzt, um einerseits die Keller wieder begehbar zu machen und andererseits eine genaue Kontrolle der Keller (Mauern bzw. Fundamente) der betroffenen Häuser durch den Permanenzingenieur vornehmen zu können. Weitere Maßnahmen erfolgten dannn durch die Wasserwerke und den Permanenzingenieur.
Einsatzende: 20.37 Uhr.

Berufsfeuerwehr Wien

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