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Nö: Katastrophenhilfe muss weiterhin rasch und unbürokratisch verlaufen

Wien, ÖVP: Die beiden Orkane „Paula“ und „Emma“ haben 8,5 Millionen Festmeter Schadholz verursacht. „Das übersteigt in hohem Maße die Verarbeitungskapazität der Holzindustrie“, begrüßte am 3. April 2008 der ÖVP-Abgeordnete Jakob Auer den einstimmigen Beschluss im gestrigen Finanzausschuss, den Katastrophenfonds um weitere drei Millionen Euro aufzustocken.

„Damit können Schadholz-Nasslager errichtet werden, notwendige Investitionskosten in den Betrieben abgedeckt werden und der Borkenkäfergefahr entgegen getreten werden.“ Als ÖVP-Feuerwehrsprecher bedankte sich Jakob Auer im Ausschuss ausdrücklich bei den Katastrophendiensten und den Feuerwehren für ihren unermüdlichen und oft riskanten Einsatz bei Umweltkatastrophen.

„Nach heftigen Stürmen, Dauerregen oder Dürre hilft den Betroffenen nur Eines: rasche und unbürokratische Hilfe“, lehnt Jakob Auer Änderungen beim Katastrophenfonds ab. „Denn nur dieser garantiert, dass in kürzester Zeit notwendiges Geld für die Beseitigung von Schäden zur Verfügung steht!“ Mit der Ermächtigung, die von alle im Parlament vertretenen Parteien gemeinsam getragen wird und die der Regierung erlaubt, nach Naturkatastrophen die Mitteln des Fonds zu verdoppeln, können die Menschen in unserem Land zudem darauf vertrauen, dass ihnen im Schadensfall durch eine Naturkatastrophe schnellstens geholfen wird.

Finanzierung der Feuerwehren sicher stellen
Einen wesentlichen Beitrag bei der raschen Beseitigung von Schäden leisten die Feuerwehren. „Mit ihrem Einsatz an Ort und Stelle riskieren sie viel“, erinnert Auer an zahlreiche schwere Unfälle mit Personenschaden. „Vom Dank und unserer Hochachtung für ihre Leistungen allein können die Feuerwehren aber nicht überleben“, zeigt sich der ÖVP-Feuerwehrsprecher erfreut über die Zusicherung des Finanzministers, dass die 90 Millionen Euro auch in Zukunft gesichert sind. „Ich denke, dass wir in diesem Bereich aber noch über weitere und flexiblere Lösungen der Finanzierung nachdenken sollten.“

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