USA: Kaliforniens Waldfeuer wüten weiter -> 1.400 Feuer lokalisiert!
Kalifornien (USA): Die Wald- und Buschbrände in Kalifornien wüten weiter. Gouverneur Schwarzenegger hat am Montag, dem 30. Juni 2008, in zwei weiteren Bezirken des Gliedstaates den Notstand ausgerufen. Nach Angaben der örtlichen Behörden brennen mehr als 1400 Feuer vor allem im Norden des «Goldenen Staates» an der Westküste der USA.
Die Wald- und Buschbrände in Kalifornien wüten weiter. Gouverneur Schwarzenegger hat am 30. Juni 2008 in zwei weiteren Bezirken des Gliedstaates den Notstand ausgerufen. Nach Angaben der örtlichen Behörden brennen mehr als 1400 Feuer vor allem im Norden des «Goldenen Staates» an der Westküste der USA. Fast 20.000 Feuerwehrmänner aus 35 Gliedstaaten stehen im Einsatz.
Kühler Nebel entlang der Pazifikküste kam den Löschteams am Montag zur Hilfe. Brandexperten rechnen aber damit, dass die Feuer angesichts des heissen Sommers erst in einigen Wochen unter Kontrolle gebracht werden können. Die Wettervorhersagen sagen für die kommenden Tage keine oder nur sehr geringe Niederschläge voraus. Der Höhepunkt der Waldbrandsaison wird normalerweise erst Ende Juli und im August erreicht.
Angesichts der ausufernden Brände hatte Präsident Bush am Samstag, 28. Juni 2008, die Region zum Notstandsgebiet erklärt. Damit können Hilfen für die Löscharbeiten sowie finanzielle Zuwendungen unbürokratisch und schnell organisiert werden. Die Brände gefährden laut CNN zunehmend auch Touristen-Ziele. Am Samstag war bereits der malerische Ort Big Sur an der Küstenschnellstrasse zwischen San Francisco und Los Angeles evakuiert worden. Im Großraum Big Sur wurden zahlreiche Häuser beschädigt.
