Nö: Tolles Erlebnis im Fußballoval – FF Küb beim Bundesfeuerwehrbewerb
Küb (Nö): Dort wo normalerweise die österreichische Nationalelf aufspielt, nämlich auf dem Rasen des Wiener Ernst-Happel Stadions, regierten vergangenes Wochenende (12. – 14. September) die besten Feuerwehr-Wettkampfgruppen aus ganz Österreich.
Grund dafür war der 10. Bundesfeuerwehrleistungsbewerb, bei denen die Besten Gruppen aus ganz Österreich um den Titel des „Staatsmeisters“ kämpfen. Mit dabei zum ersten Mal die Bewerbsgruppe aus Küb, die sich so einen lang ersehnten Traum erfüllen konnte.
„Vor einer beeindruckenden Kulisse von mehreren Tausend Zusehern wurde auf 10 Bahnen parallel der Wettkampf ausgetragen“, berichtet Wettkämpfer Martin Rella. Ebenfalls mit dabei: Der früh morgens angereiste Fanclub der FF Küb, der lautstark mit Trommeln und Hupen die Gruppe anfeuerte und – um Verwechselungen vorzubeugen – die Ortstafel als Blickfang gleich mitbrachte.

Im 13. Durchgang traten schließlich die Küber Florianis an, um ihr Können zu zeigen und die Mühen monatelanger Trainingseinheiten zu bestätigen. „Doch Nervosität und Aufregung trugen dazu bei, dass bedingt durch kleine Ausrutscher und Fehler im Löschangriff nur eine Zeit von 39,43 Sekunden erreicht werden konnte“, erklärt Stefan Branstätter, Kommandant der Feuerwehr und seit 17 Jahren Wettkämpfer im Team Küb. Gemeinsam mit einem Staffellauf in 51,43 Sekunden wurden so 394,14 Punkte. Dies reichte für den 126. Platz in der Bronze-Klasse.
Trotz dieses Ergebnisses, das zugegebenermaßen hinter den Erwartungen blieb, war die Stimmung in der Gruppe ausgezeichnet; war man doch mehr als zufrieden, bei diesem einzigartigen Ereignis dabei gewesen zu sein. Ein gemeinsamer Besuch mit dem großen Fanaufgebotes im Schweizerhaus beim Wiener Prater rundete den Bewerbstag ab, wobei noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.
Am Sonntag, nach dem Besuch der Messe im Stephansdom, fanden sich die Küber zur Parade auf der Ringstraße ein und marschierten munter bis zum Wiener Rathaus, wo im Beisein von Bundespräsident Dr. Fischer die Siegerehrung erfolgte.
Den eigentlichen Höhepunkt des Sonntages bildete die Heimkehr der Mannschaft: So wurde die Gruppe bereits an der Autobahnabfahrt in Gloggnitz empfangen und auf einem Anhänger mit dem Traktor nach Küb zum Feuerwehrhaus gebracht. Dort hatte sich eine Hundertschaft an Fans eingefunden, die den Heimkehrern einen mehr als würdigen Empfang bereiteten.
Angefangen von einem Bundesbier, das von Bürgermeister Peter Pasa „gebraut“ worden war, bis hin zu einer Torte im „Wettkampfdesign“ wurde den sichtlich gerührten Männern auch eine Erinnerungsplakette überreicht. „Uns wird dieses Ereignis den Teilnehmern für immer in Erinnerung bleiben“, zeigten sich die Geehrten erfreut.
