Technisch

D: Mit Wurstgläsern befüllter Sattelzug bei Soltau in Fischteich gestürzt

Soltau (Deutschland): Am Morgen des 10. Feber 2009 kam ein Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug nach rechts von der Bundesstraße 71 ab, kippte um und landete in einem Fischteich.

Der 47-Jährige blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden von mindestens 250.000 Euro. Die Bundesstraße 71 wurde für die Bergungsarbeiten mehrere Stunden lang voll gesperrt. Da sich der Unfall im Wasserschutzgebiet ereignete, mussten umfangreiche Schutzmaßnahmen, wie Ölsperren auf den Gewässern und Aushub des kontaminierten Bodens getroffen werden.

Mit seinem Sattelzug war der Nordhorner gegen 07.40 Uhr auf der B 71 in Richtung Soltau gefahren. Nachdem er einen Motorroller überholt hatte, geriet er auf der winterglatten Straße beim Wiedereinscheren mit den rechten Rädern in den unbefestigten Seitenraum, kam dann auf die abgesenkte Schutzplanke vor eine Brücke, prallte dagegen und kippte nach rechts in einen Fischteich. Der Fahrer konnte unverletzt aus dem teilweise unter Wasser stehenden Führerhaus heraus steigen.

Der Sattelauflieger, ein so genannter „Gardinenzug“, riss teilweise auf und ein Großteil der geladenen Würstchengläser stürzte in den Teich. Die Feuerwehr Soltau, die mit 25 Kräften im Einsatz war, setzte Ölsperren auf dem Teich und einem Bach, streute die Fahrbahn ab und pumpte die beschädigten Dieseltanks der Sattelzugmaschine leer. Der Sattelzug wurde durch eine Firma aus Hannover geborgen. Die Auskofferung des kontaminierten Erdreiches wurde durch eine Spezialfirma aus Achim ausgeführt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert