Oö: Elektroverteilerkastenbrand -> Personen in Linz mit Fluchtmasken gerettet
Linz (Oö): Um 00.21 Uhr des 26. Februar 2009 wurde die Berufsfeuerwehr Linz zu einem Brand in die Jägerstraße alarmiert. Ein Elektroverteiler war in Brand geraten und hatte eine entsprechende Rauchentwicklung zur Folge.
Die angerückten Kräfte stellten bei deren Eintreffen hofseitiger Rauchaustritt im 4. Obergeschoß (ausgebautes Dachgeschoß) festgestellt. Die Personen befanden sich noch in der Wohnung.
Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz drangen über das ab dem 3. OG verrauchte Stiegenhaus zu den eingeschlossenen Bewohnern des 4.OG vor, brachten insgesamt 4 Personen (darunter ein Kleinkind) unter Verwendung von Fluchthauben (mit Filter) aus den zwei betroffenen Wohnungen über das Stiegenhaus ins Freie und übergaben sie an den Rettungsdienst, welcher sie nach der Erstversorgung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung in die Spitäler brachte.

Der Brand im Verteilerkasten (Zähler und Kabel) und die brennende hölzerne Verteilerkastentüre im 4. OG wurden mit Wasser aus einem Hochdruckrohr gelöscht. Mittels Lüfter wurde das Stiegenhaus, der Dachboden und die Wohnungen druckbelüftet und so rauchfrei gemacht.

Zur Menschenrettung war die Drehleiter straßenseitig aufgestellt, wurde aber nicht benötigt, da die übrigen Bewohner (vom 4.OG abwärts) in ihren unverrauchten Wohnungen blieben. Die Linz AG Strom wurde verständigt, welche an der Einsatzstelle das gesamte 4.OG durch Abheben aller Sicherungen stromlos schaltete.
Einsatzende: 01.51 Uhr.
