Kenia: Schwere Brände in vier Nationalparks
Kenia: Schwere Brände in vier Nationalparks in Kenia haben Ernten im Wert von mehr als einer halben Million Euro vernichtet und Tausende Tiere in die Flucht getrieben.
Mehr als 4.500 Feuerwehrleute, Polizisten und Soldaten sind gegen die Flammen im Einsatz, wie die Regierung in Nairobi am 24. März 2009 mitteilte. Bisher sind fast 50 Quadratkilometer Land verbrannt.
Die Brände begannen am Samstag, 21.3., und gehen nach Angaben des Kenya Wildlife Service möglicherweise auf Brandstiftung zurück. Zehn Menschen seien festgenommen worden. Sprecher Paul Udoto sagte, der erloschene Vulkan Longonot 60 Kilometer nordwestlich von Nairobi könnte für Wildtiere zur tödlichen Falle werden. Große Tiere wie Löwen, Leoparden und Elefanten hätten flüchten können, kleinere seien aber möglicherweise im brennenden Gestrüpp gefangen. Wie viele in den Flammen bereits umgekommen sind, sei nicht bekannt. Auch die Nationalparks Aberdare, Mount Elgon und Ruma sind den Angaben zufolge von den Bränden bedroht.
